Filtern

Bodenschutzmatten

Seite 1 von 1
Artikel 1 - 16 von 16

Kaufberatung: Bodenschutzmatten

Sie haben einen neuen Bodenbelag verlegt und möchten sichergehen, dass er so lange wie möglich sauber und ansehnlich bleibt? Dann sollten Sie sich nicht allein auf sorgsamen Umgang und regelmäßige Pflege verlassen! Es gibt durchaus Fälle, in denen ein aktiver Schutz die einzig wirksame Maßnahme gegen Schmutz und Verschleiß darstellt.

Den häufigsten Fall kennen die meisten. Sie brauchen nur ein Stichwort, dann fällt es ihnen ein. Es heißt: Stuhlrollen. Die meisten Bürostühle stehen heutzutage nicht mehr auf vier festen Füßen, sondern auf einem Drehkreuz mit fünf kleinen Doppelrollen. Dadurch können die Sitzgelegenheiten mit wenig Kraftaufwand in alle Richtungen verschoben werden. Wenn Sie sich in den Alltag an einem Büroarbeitsplatz hineinversetzen, fällt Ihnen vielleicht auf, dass ein Bürostohl sehr häufig in einem kleinen Radius bewegt wird. Grund dafür ist das Zurechtrücken oder Wechseln der Sitzposition vor dem Bildschirm. Weitläufigere Bewegungen wie etwa beim Aufstehen oder Hinsetzen, kommen vergleichsweise selten vor. Dem entsprechend wird der Bodenbelag unter Schreibtisch und Stuhl vor allem punktuell beansprucht – tagein, tagaus auf derselben Fläche.

Wann brauche ich eine Bodenschutzmatte und wann nicht?

Nun werden Sie sich fragen, ob man deshalb gleich eine Schutzmatte für den Boden benötigt. Immerhin erfüllen moderne Bodenbeläge in der Regel die so genannte "Stuhlrolleneignung". Das heißt, dass sie normgerecht geprüft und mit dem entsprechenden Prüfhinweis verkauft werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass zwischen Theorie und Praxis große Unterschiede bestehen. Zum einen werden die Bodenbeläge nicht immer mit den Stuhlrollen befahren, für die sie ausgelegt sind – es gilt nämlich: Harte Rollen für weiche Böden und weiche Rollen für harte Böden. Zum anderen herrschen im Büroalltag keine Laborbedingungen. Das heißt, dass die Rollen auf ihren Laufflächen mit der Zeit Schmutz aufsammeln, der die Beanspruchung eines Bodenbelags kontinuierlich erhöht.

Im Umkehrschluss lautet unsere Empfehlung, lieber mit einer Fußbodenschutzmatte vorzubeugen, bevor der Belag irreparable Kratzer oder Verschleißerscheinungen aufweist. Dies gilt insbesondere für Hartböden mit Fliesen, Laminat und Parkett sowie für Vinylböden, die im Dielen- oder Plankenformat eher starr als elastisch sind. Bei weichen Bodenbelägen aus Polyvinylchlorid (PVC) oder Teppichböden sollten Sie individuell abwägen: Auf PVC-Meterwaren können anstelle von Kratzern eher Druckstellen entstehen, während sich Teppiche je nach Florhöhe als Hindernis für Bürostühle erweisen. Hier kann eine Bürostuhlunterlage schlichtweg den Komfort verbessern.

Welche Bodenschutzmatten gibt es?

Bodenschutzmatten fürs Büro gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, auf die wir im Rahmen dieser Kaufberatung noch eingehen werden. Einige davon eignen sich auch zur Verlegung an anderer Stelle – beispielsweise in Küchen oder Kinderzimmern. Für Eingangsbereiche, in denen Bodenbeläge vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden sollen, ist dagegen keine von ihnen geeignet. Hier kommen spezielle Bodenschutzmatten zum Einsatz, die sich aus technischer Sicht und rein äußerlich sehr deutlich von Bürostuhlunterlagen unterscheiden. Sie werden deshalb treffender als Schmutzfangmatten oder Sauberlauftreter bezeichnet.

Bürostuhlunterlagen als Bodenschutzmatten

Wenn Sie sich zum Kauf einer Bürostuhlunterlage entschieden haben, sollten Sie nicht gleich zum erstbesten Modell mit dem günstigsten Preis greifen. Es könnte sich herausstellen, dass es nicht für Ihren Bodenbelag geeignet ist. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir unser Sortiment in zwei Unterkategorien gegliedert:

  • Bodenschutzmatten für Hartböden schützen Fliesen-, Holz-, Laminat-, Parkett und Steinböden. Sie eignen sich zudem für niederflorige Teppichböden sowie für Vinylböden mit geringer Elastizität. Für elastische PVC-Meterwaren werden in der Regel keine Bodenschutzmatten benötigt.
  • Bodenschutzmatten für Teppichböden schützen nieder- bis langflorige Teppiche und Teppichböden sowie Auslegeware wie Nadelfilz. Unter niederflorig verstehen wir Florhöhen bis 6 mm, unter mittelflorig 6 bis 12 mm und unter hochflorig alles über 12 mm.

Sie erkennen Teppichbodenschutzmatten an den so genannten "Ankernoppen", welche jeweils an der Unterseite jedes Exemplars eingearbeitet sind. Wie ihre Bezeichnung verrät, dienen sie zur Verankerung der Schutzmatte auf dem weichen Bodenbelag. Die Noppen machen die sonst glatte Oberfläche der Schutzmatte griffig und sinken leicht im Teppichflor ein. Bei Hartbodenschutzmatten gibt es spezielle Anti-Rutsch-Beschichtungen, die verhindern sollen, dass die Schutzmatten auf polierten, nicht-strukturierten bzw. glatten Bodenbelägen wandern. Ohne eine solche Beschichtung kann eine Bürostuhlunterlage schnell zur Rutschfalle werden. Auf ihren Oberseiten sind sämtliche der Unterlagen – aus nachvollziehbaren Gründen – eher glatt gehalten, damit die Stuhlrollen bequem hin und her bewegt werden können. Die Hersteller achten jedoch auch hier auf eine ausreichende Rutschfestigkeit, damit Sie gefahrlos über die Büromatten laufen können.

Ein weiteres Kriterium, an dem sich die Qualität von Bürostuhlunterlagen bemisst, ist ihre Transparenz. Hochwertige Unterlagen erkennen Sie daran, dass sie auf dem Belag fast verschwinden, während günstige Modelle eine Art Schleier über den Belag legen. Manche mögen diesen Effekt, deshalb bieten Hersteller sowohl strukturierte, als auch milchige Schutzmatten an. Wenn Sie Gefallen an ihnen finden, sollten Sie sich an den Produktbildern orientieren. Auf diesen ist gut zu erkennen, wie stark sich die Schutzmatten vom Untergrund absetzen. Letztendlich hängen sowohl Transparenz als auch Rutschfestigkeit vom verwendeten Material ab. Die Hersteller setzen im Wesentlichen auf:

  • Polycarbonat (kurz: PC): Der thermoplastische Kunststoff kommt ohne Polyvinylchlorid (PVC) und toxische Chemikalien aus und ist vollständig wiederverwertbar. Er gilt zugleich als das robusteste und haltbarste Material für Bodenschutzmatten, weil er sowohl reißfest, als auch formstabil ist und obendrein nicht verfärbt.
  • Polymer: Der phthalatfreie chemische Werkstoff besteht bis zur Hälfte aus recyceltem Material und ist selbst vollständig wiederverwertbar. Er eignet sich für alle Bodenschutzmatten, außer jene für Teppichböden ab einer Florhöhe von 9 mm.
  • Vinyl: Der Kunststoff ist eine Weiterentwicklung des klassischen PVC und bei den Bodenschutzmatten in unserem Sortiment nicht nur frei von Phthalaten, sondern auch von toxischen Schwermetallen. Er ist widerstandsfähiger als PVC, aber trotzdem flexibel, pflegeleicht und transparent.

Ein weiterer – und nicht ganz unwichtiger Aspekt –, den Sie vor dem Kauf einer Bürostuhlunterlage bedenken sollten, sind ihre Abmessungen. Probieren Sie am besten aus, wie viel Bewegungsfläche Sie mit Ihrem Stuhl am Schreibtisch benötigen und nehmen Sie Maß. Die meisten Bürostuhlmatten unseres Sortiments sind in mehreren Formaten erhältlich. Neben quadratischen und rechteckigen stehen auch runde und vieleckige Varianten zur Wahl. Bei einigen Modellen finden Sie den Zusatz "mit Lippe". Das bedeutet, dass die jeweilige Stuhlunterlage über eine schmale Verlängerung verfügt, die unter den Schreibtisch reicht. So können Sie mit dem Bürostuhl ganz nah an den Schreibtisch rutschen, ohne dass seine Rollen die Matte verlassen. Außerdem bietet die Lippe Schutz vor dem Abrieb durch Ihre Schuhsohlen.

Ein Hinweis zum Schluss: Wenn Sie Ihre Bürostuhlrollen – wie oben beschrieben – passend zum Bodenbelag ausgewählt haben, müssen Sie eventuell noch einmal umrüsten! Die Bodenschutzmatten sind zum Teil aus sehr hartem Material gefertigt, besonders jene aus Polycarbonat. Deshalb sollten Sie, ungeachtet des Bodenbelags, auf weiche Rollen an Ihrem Bürostuhl setzen.

Häufige Fragen zu Bürostuhlunterlagen

  • Wie groß sollte eine Bodenschutzmatte sein? – Gerade so groß wie die Fläche, auf der Sie sich mit Ihrem Bürostuhl bewegen. Zu häufig gewählten Formaten gehören 120 x 90 cm und 120 x 150 cm.
  • Welche Seite sollte bei einer Bodenschutzmatte oben liegen? – In der Regel ist die Oberseite einer Büromatte leicht strukturiert, sodass die glatte, unstrukturierte Seite nach unten zeigen sollte. Es gibt jedoch Ausnahmen: Bei Bodenschutzmatten für Teppichböden erkennen Sie die Unterseite an den Ankernoppen.
  • Was ist zu tun, wenn die Bodenschutzmatte verrutscht? – Mit rutschhemmenden Beschichtungen oder Ankernoppen versuchen die Hersteller, diesem Problem vorzubeugen. Sollten diese einmal keine Wirkung zeigen, kann es daran liegen, dass Staub oder andere Verunreinigungen zwischen die Matte und den Bodenbelag geraten sind. Dadurch bilden sich viele feine Unebenheiten, die die Kontaktfläche verkleinern. Generell sollten Sie dafür sorgen, dass die Fläche immer sauber und eben ist. Wenn das Problem trotzdem weiterbesteht, liegt es vielleicht an der Schutzmatte selbst. Prüfen Sie, ob diese wirklich für Ihren Bodenbelag geeignet ist!
  • Wie kann man Bodenschutzmatten und Bürostuhlunterlagen reinigen? – Mit Wasser und etwas Seife bringen Sie die Kunststoffmatten normalerweise wieder auf Vordermann. Eine saubere Oberfläche ist dann schon Pflege genug! Wenn Sie auch die Unterseite reinigen, sollten Sie im Nachgang darauf achten, dass diese komplett abgetrocknet ist. Ansonsten sammelt sich Feuchtigkeit zwischen Bodenbelag und Matte, was dem Belag schaden kann.

Schmutzfangmatten als Bodenschutzmatten

Ein kleiner Teil unseres Sortiments umfasst Bodenschutzmatten für Eingangsbereiche in privaten und gewerblichen Objekten. Diese unterscheiden sich von Bürostuhlunterlagen in erster Linie durch ihren zweischichten Aufbau: Auf einem Vinylrücken als Trägermaterial ist eine Nutzschicht aus flachem Textilgewebe aufgebracht.

Daraus ergibt sich ein weiterer Unterschied zu Bürostuhlunterlagen und er spiegelt sich auch in ihrer Bezeichnung wider: Schmutzfangmatten. Durch ihre Kombination aus strapazierfähigem Vinyl und saugfähigem Gewebe bieten die – landläufig Fußabtreter genannten – Matten nicht nur direkten Schutz für das Stück Bodenbelag, auf dem sie verlegt sind, sondern auch indirekten Schutz für die angrenzenden Belagsflächen. Sie reduzieren nämlich deren Beanspruchung, indem sie Feuchtigkeit und Schmutz von ihnen fernhalten. Dies schließt den Eintrag von aggressiven Stoffen wie Bitumen, Fetten, Ölen und Farben ein, die Bodenbeläge nachhaltig verfärben können. Weil Eingangsmatten auch Staubpartikel einfangen und daran hindern, aufzuwirbeln und lose umherzuschwirren, wirken sie sich sogar positiv auf die Raumluft aus.

Bei der Auswahl eines Modells sollten Sie vor allem auf Größe und Format achten. Benötigen Sie eher eine kompakte Sauberlaufmatte oder einen großzügigen Sauberlaufteppich, der sich länglich in den Raum hinein erstrecken soll? – Auf die richtige Antwort kommen Sie, wenn Sie sich vor Augen halten, welche Laufwege mit dem Bodenschutz abgedeckt werden sollen:

  • Ein kompaktes Rechteck in Form einer klassischen Matte deckt den kurzen Bereich zwischen Haustür und Flurgarderobe ab. Hier erfolgt in vielen Haushalten der Schuhwechsel.
  • Ein breit gezogenes Rechteck in Form eines Teppichs deckt Eingangsbereiche ab, bei denen man von der Tür aus in zwei bis drei Richtungen weiterlaufen kann.
  • Ein länglich gestrecktes Rechteck in Form eines Läufers deckt Eingangsbereiche ab, bei denen man von der Tür aus nur in eine Richtung weiterlaufen kann.

In unserem Sortiment reicht die Spanne von der kompakten Matte in 60 x 90 cm für den Privatgebrauch bis zum ausgedehnten Läufer in 90 x 600 cm, mit dem Sie einen wirkungsvollen Sauberlaufbereich für stark frequentierte Gewerbebereiche schaffen können.

Haben wir Ihnen bei der Auswahl einer Bodenschutzmatte geholfen? Dann zögern Sie nicht, das ausgesuchte Exemplar noch heute günstig bei BodenFuchs24 zu kaufen! Bei Fragen rund um den Bestellprozess können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen.