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Überblick: Vinylboden nach Eigenschaften auswählen

Sie haben bereits eine genaue Vorstellung davon, welche Eigenschaften Ihr neuer Vinylboden aufweisen soll? Dann möchten Sie sich bestimmt nicht erst durch hunderte von Belägen klicken. Um Ihnen den Quereinstieg in unser Sortiment zu erleichtern, haben wir Ihnen in dieser Kategorie bereits verschiedene Vorauswahlen zusammengestellt. Diese berücksichtigen wahlweise technische, praktische oder ästhetische Aspekte der Beläge:

Hauptsache natürlich: Mineraldesignboden

Aus technischer Sicht waren Vinylböden lange Zeit reine Kunststoffbeläge. Das hat sich durch die Entwicklung von Multilayer-Vinyl geändert. Wie der Begriff erahnen lässt, zeichnen sich diese durch eine mehrschichtige Zusammensetzung aus, bei der Polyvinylchlorid (PVC) bzw. Vinyl mit Materialien wie Glasvlies, Gips- und hochdichten Faserplatten (HDF), Kork und zum Teil auch mit mineralischen Gemischen kombiniert wird. Die Idee dahinter ist es, die Elastizität von Vinyl durch Hinzunahme eines eher stabilen und festen Materials auszugleichen. Multilayer-Vinylboden ist dadurch robuster und dehnt sich bei warmen Temperaturen und Sonnenlicht weniger aus als Vollvinylboden. Bei Mineraldesignboden handelt es sich um eine spezielle Form von Multilayer-Boden: Hier wird Vinyl als Trägermaterial komplett durch mineralische Gemische oder Verbundstoffe ersetzt. Dadurch entstehen maßstabile, wohngesunde und besonders recyclingfähige Designbodenbeläge mit authentischen Stein- oder Holzoptiken, die herkömmlichen Vinylböden in nichts nachstehen.

Stark & strapazierfähig: Rigid-Vinyl

Eine weitere Variante des Multilayer-Bodens ist Rigid-Vinyl. Die Bezeichnung geht zurück auf das lateinische Wort für starr, "rigidus", und zielt auf die Haupteigenschaft dieser Bodenbeläge: Sie sind ausgesprochen maßstabil und viel unempfindlicher gegenüber Temperaturunterschieden als Vollvinyl. Im Unterschied zu Mineraldesignböden verfügen Rigid-Vinylböden noch über eine Trägerschicht aus Vinyl. Allerdings wird diese durch eine starre Trägerplatte, den so genannten "Rigid Core", ergänzt. Dieser Kern kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Häufig werden Gemische aus Kalk oder Steinmehl und Kunststoff verwendet. Es gibt auch Vinylboden-Hersteller, die den harten Kern mit elastischen Außenschichten ummanteln, damit der Belag eine gewisse Elastizität behält. Zu den Vorteilen von Rigid-Vinyl gehören – neben der Maßtreue – die hohe Druck- und Strapazierfähigkeit, die geringere Aufbauhöhe als andere Mehrschicht-Vinylböden sowie die Feuchtraumeignung dank der sich Rigid-Vinyl auch als Badezimmerboden eignet. Außerdem ist die Trittschalldämmung bei den meisten dieser Beläge bereits integriert.

Vinylboden fürs Verlegen auf Fliesen

Vollvinylboden eignet sich auf Grund seiner Elastizität eher nicht zur Verlegung auf Fliesen, denn der Fliesenspiegel könnte sich im Laufe der Zeit von unten durch den Vinylbelag drücken. Deshalb haben wir Ihnen eine Vorauswahl zusammengestellt, in der Sie alle Vinylböden finden, die stabil und hart genug für einen Fliesenuntergrund sind. Neben Multilayer-Vinyl mit HDF-Trägerplatte oder anderen festen Trägerschichten gehören auch mineralische Designböden und andere PVC-freie Beläge dazu. Wichtig bei der Auswahl war uns außerdem, dass die meisten Beläge feuchtraumgeeignet sind. Denn Fliesen werden überwiegend in Räumen verlegt, die Nässe und Feuchtigkeit ausgesetzt sein können.

Vinylboden für Gewerberäume

Anhand der Nutzungsklasse eines Design- oder Vinylbodens lässt sich ablesen, ob er strapazierfähig genug für die Verlegung in Gewerberäumen ist. Die Nutzungsklassen werden durch eine Norm der Europäischen Union (EU) definiert, welche in deutscher Fassung als DIN EN ISO 10874 vorliegt. Sie unterscheidet Vinylböden anhand ihrer Strapazierfähigkeit, die wiederum von ihrem technischen Aufbau und von der Stärke ihrer Nutzschicht abhängt. Je stärker die Nutzschicht, umso mehr kann ein Vinylbelag beansprucht werden, ehe er seinen Glanz verliert oder im schlimmsten Fall sogar sein Dekor leidet. Über den Filter Nutzschichtdicke bieten wir Ihnen deshalb die Möglichkeit, in unserem Onlineshop gezielt nach Belägen mit niedriger oder hoher Nutzschicht zu suchen. Sie können sich dabei an die Faustregel halten, dass Design- und Vinylboden ab einer Nutzschicht von 0,30 bis 0,55 mm sowohl für Wohn- als auch für Gewerberäume geeignet ist. Damit entspricht er mindestens der Nutzungsklasse 31 für Räume, die einer geringen oder zeitweisen gewerblichen Nutzung unterliegen. Für Gewerberäume, die einer stärkeren Nutzung unterliegen, gelten die Nutzungsklassen 32 bis 34. Hierfür sollte die Nutzschicht im Bereich von 0,70 mm bis 1,00 mm liegen. In unserer Vorauswahl finden Sie Vinylböden mit den genannten Nutzschichten.

Vinylboden mit Struktur-Oberfläche

Neben der Optik des Vinylbodens – oder vielmehr dessen Dekors – bildet die Beschaffenheit der Oberfläche ein weiteres ästhetisches Kriterium. Ein nicht ganz Unwichtiges! Denn wenn Sie sich einen Vinylboden mit authentischer Stein- oder Holzoptik wünschen, sollte er eine Oberfläche aufweisen, die das Dekor in seiner Gestaltung unterstreicht. Feine Rillen und Unebenheiten tragen dazu bei, dass es optische Tiefe erhält und dreidimensional wirkt. Bei synchrongeprägten Designbelägen geht der Effekt so weit, dass sich die Oberflächen fast natürlich anfühlen. BodenFuchs24 bietet Ihnen die Möglichkeit, solche strukturierten Vinylböden mithilfe des Filters Oberflächenstruktur zu finden. Alternativ dazu können Sie die Vorauswahl unter dieser Kategorie aufrufen.

Vinylboden mit glatter Oberfläche

Während strukturiertes Vinyl die Natürlichkeit der Stein- oder Holznachbildungen unterstreicht, stellt nicht-strukturiertes Vinyl den Glanz seiner Oberflächenveredelung in den Vordergrund. Die Veredelung besteht meist aus Polyurethan (PU) und wird noch bei der Fertigung jedes Vinylbodens werksseitig aufgetragen. Je nachdem, ob es sich um einen günstigen oder hochwertigen Belag handelt, kann diese Veredelung stärker ausgeprägt sein und damit die Pflegeeigenschaften verbessern. Bei Belägen mit Fliesenmuster oder Fugenoptik trägt eine glatt ausgeführte, glänzende Oberfläche dazu bei, dass die nachgebildeten Materialien wie Marmor, Keramik und Schiefer eine realistische Fliesenoptik erhalten – ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Kunststoffbelägen. Bei Belägen in Holzoptik wird eine glänzende Oberfläche heutzutage nicht immer als Vorteil gesehen. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass glänzende Holzfußböden gar nicht selten sind. Bestes Beispiel dafür sind lackierte Parkettböden.

Konnten wir Ihnen helfen, den Vinylboden mit den gewünschten Eigenschaften zu finden? Wenn nicht, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Sie erreichen uns während der Servicezeiten telefonisch oder können uns über das Kontaktformular jederzeit eine Nachricht schreiben.