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Geöltes Parkett

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Parkett geöltGeöltes Parkett im Wohnzimmer

Kaufberatung: Parkett geölt

Sie dachten, wenn Sie sich für Parkett als Bodenbelag entschieden haben, seien alle grundlegenden Entscheidungen getroffen? – Dann stehen Sie jetzt wahrscheinlich vor der Frage, ob es ein lackierter oder geölter Parkettboden werden soll. BodenFuchs24 bietet beide Varianten in großer Auswahl an. Deshalb sind wir Ihnen gerne dabei behilflich, sich für eine von ihnen zu entscheiden!

Was zeichnet geöltes Parkett aus?

Als Holzbodenbelag verfügt Parkett von Natur aus lediglich über einen rudimentären Schutz vor äußeren Einflüssen. Wegen seiner offenporigen Struktur ist es gezwungen, auf sie reagieren. Dies wiederum führt dazu, dass sich sein Erscheinungsbild allmählich verändert. Je stärker die Einflüsse, umso schneller setzen die Veränderungen ein. So trägt Sonneneinstrahlung dazu bei, dass sich Holz verfärbt, ebenso wie es durch Staubeinlagerungen und Schmutz verblasst oder durch Nässe fleckig wird.

Um solche Veränderungen bei Parkett zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern, kann man es oberflächenbehandeln. Das Ölen ist dabei eine von mehreren möglichen Behandlungsmethoden. Zum Einsatz kommen spezielle Holzöle, die nach dem Auftragen tief in die offenporige Struktur des Naturmaterials eindringen und die Poren schließen. Infolgedessen bleiben Schmutz und Nässe an der Parkettoberfläche, wo sie wieder leicht abgetragen bzw. abgetrocknet werden. Wichtig für Sie: Von einer Versiegelung kann bei geöltem Parkett keine Rede sein! Seine Oberfläche bleibt aufnahmefähig und erhält keine geschlossene, glänzende Schicht. So behält das Holz sein natürliches Erscheinungsbild und kann "atmen". Lediglich Hartwachsöle bilden eine dünne Schicht an der Oberfläche, die dem porenschließenden Effekt eines Lackes nahekommen.

Was ist geöltes Fertigparkett?

Unter Fertigparkett versteht man verlegefertiges Parkett. Geöltes Fertigparkett wird werksseitig auf dafür eingerichteten Ölstraßen vorbehandelt, damit es nach der Verlegung direkt betreten werden kann. Man spricht deshalb auch von "wohnfertigem" oder "wohnfertig geöltem" Parkett. Früher wurden Parkettböden hauptsächlich bauseitig, also nach der Verlegung fertigbehandelt. Das ist heute noch bei vielen Massivparketten der Fall, ebenso wie bei Fertigparkett mit naturbelassener Oberfläche.

Geöltes Parkett: Vorteile im Vergleich

Keine Oberflächenbehandlung ist perfekt. Deshalb können wir Ihnen auch keine eindeutige Empfehlung für geöltes Parkett aussprechen. In der folgenden Übersicht fassen wir seine wichtigsten Vorteile zusammen:

tiefe Imprägnierung Öl zieht in das Holz ein, anstatt sich nur wie eine Schicht auf seiner Oberfläche zu verteilen
natürliches Erscheinungsbild Öl betont die Farbe und Wuchsstruktur von Holz, ohne eine Glanzschicht auf dem Parkett zu bilden
gut fürs Raumklima besonders bei naturgeöltem Parkett ist der Feuchtigkeitsaustausch zwischen Holz und Raumluft gegeben
reparabel und auffrischbar Gebrauchsspuren können punktuell ausgebessert und durch erneutes Einölen kaschiert werden

Vorteile gegenüber lackiertem Parkett

Das Ölen von Parkett ist eine bewährte Oberflächenbehandlung, die einen ähnlich hohen Schutz vor Schmutz und Nässe bietet wie die Versiegelung mithilfe von Lacken. Während die Versiegelung jedoch eine geschlossene Schicht auf der Parkettoberfläche bildet, bleibt geöltes Parkett offenporig und ist demzufolge anfällig gegenüber mechanischer Beanspruchung durch Schuhsohlen, Möbelfüße, Stuhlrollen usw. Allerdings lassen sich Gebrauchsspuren auch schneller und günstiger als bei lackiertem Parkett beseitigen: Eine lädierte Lackschicht muss in der Regel abgeschliffen und komplett erneuert werden, während geöltes Parkett punktuell nachbearbeitet werden kann. Auch das Anschleifen und Nachölen größerer Flächen ist bei ihm mit weniger Aufwand verbunden als das Auffrischen von lackiertem Parkett.

Unter dem Aspekt der Wohngesundheit hat geöltes Parkett vor allem deshalb die Nase vorn, weil es die Holzoberfläche "atmen" lässt, während Lack seine Poren verschließt. Atmendes Holz kann in die Feuchtigkeitsregulierung der Raumluft eingreifen und Schadstoffe aus ihr aufnehmen. Apropos Schadstoffe: Selbstverständlich sind alle Fertigparkettböden unseres Sortiments auf niedrige Emissionen geprüft! Wenn Sie jedoch jedes Restrisiko ausschließen möchten, empfehlen wir, sich für einen geölten Dielenboden aus Massivholz zu entscheiden.

Vorteile gegenüber geöltem Holzboden

Im Vergleich zu Holzdielen bestehen die Belagsstücke bei Fertigparkett aus mindestens zwei, meistens sogar aus drei verleimten Materialschichten. Die Deckschicht ist mit dem Holz von Dielen vergleichbar. Bei den Belägen aus unserem Sortiment werden besonders harte und strapazierfähige Holzarten verwendet. Für die darunter liegende Trägerschicht verarbeiten unsere Hersteller weichere Holzarten oder Holzwerkstoffe. Der Vorteil dieses mehrschichtigen Aufbaus: Fertigparkett ist spannungsfreier und kann ohne Dehnungsfugen verlegt werden. Sein integriertes Klicksystem erlaubt eine komfortable Verlegung und die Anordnung der Belagsstücke in Verlegemustern wie Fischgrät, englischer Verband und vielen weiteren. Wenn Ihnen das Aussehen von Holzdielen gefällt, Sie aber nicht auf die Vorteile von Parkett verzichten möchten, kommt Parkett in Landhausdielen-Optik als Alternative infrage – auch hier sind viele Beläge mit geölter Oberfläche erhältlich!

Parkett ölen: Varianten der Oberflächenbehandlung

Geölt ist nicht gleich geölt. Zum wohnfertig geölten Parkett aus industrieller Fertigung gibt es nämlich eine Alternative: naturgeöltes Parkett. Der Unterschied liegt im Trocknungsverfahren. Die meisten Hersteller nutzen UV-Licht, um ihr geöltes Parkett zu trocknen und auszuhärten. Es kann schneller verpackt und in den Verkauf gebracht werden, weil das UV-Licht konzentriert auf die Oberfläche einwirkt. Bei naturgeöltem Parkett erfolgt die Trocknung ohne Hilfsmittel an der Luft – also oxidativ. Dies dauert länger, gibt dem Öl aber Zeit, ins Holz einzudringen und in den Poren zu kristallisieren anstatt auszuhärten. Deshalb ist oxidativ geöltes Parkett nicht nur widerstandsfähiger und schmutzresistenter, sondern auch natürlicher in seiner Haptik. Der Nachteil: Sein Quadratmeterpreis ist höher als bei UV-geöltem Parkett.

Weitere Varianten der Oberflächenbehandlung werden Ihnen begegnen, wenn Sie durch unser Sortiment stöbern. Bestenfalls können Sie sie bereits an den Artikelnamen ablesen, denn viele davon setzen sich nicht nur aus den individuellen Modellnamen, sondern auch aus Angaben zum Material, zum Format der Belagsstücke und der Oberflächenbehandlung zusammen. Folgende kommen bei geöltem Parkett am häufigsten vor:

Oberflächenbehandlung Bedeutung
Parkett vorgeölt Kein wohnfertiges Parkett! Die Parkettoberfläche ist werksseitig mit Öl behandelt worden, muss aber nach der Verlegung zusätzlich mit Öl endbehandelt werden.
Parkett endgeölt Im Gegensatz zum vorgeölten Parkett ist endgeöltes Parkett wohnfertig. Es muss nach der Verlegung nicht endbehandelt werden.
Parkett farblos geölt Farbige Öle können Parkett aufhellen, abdunkeln oder ihren Naturfarbton verändern. Farblos geöltes Parkett ist in dieser Hinsicht also unverfälscht. Das Öl hat hier nur den Zweck des Oberflächenschutzes.
Parkett weiß geölt Parkett wurde früher weiß geölt, um einer Vergilbung durch Sonnenlicht vorzubeugen. Heute hat Öl mit weißen Farbpigmenten vor allem ästhetische Zwecke: Es hellt den Naturfarbton der Holzoberfläche auf.
Parkett geölt und gewachst Wenn geöltes Parkett zusätzlich gewachst wird, erhält es einen besseren Oberflächenschutz vor äußeren Einflüssen.
Parkett geölt und gebürstet Durch Bürstung kann die Oberfläche eines (geölten) Parkettbodens rustikaler gestaltet werden. Sie erhält kleine Riffel und Furchen, die ihr eine raue Haptik verleihen.
Parkett geölt und angeräuchert Mittels Räucherung wird der Naturfarbton eines (geölten) Parkettbodens deutlich abgedunkelt. So wird seine Oberfläche vor weiterer Verfärbung bewahrt. Als Nebeneffekt erhöht sich ihre Elastizität.

Unser Musterservice für Parkett-Liebhaber

Ganz gleich, um welches geölte Parkett es sich handelt, wichtig ist, dass Sie das passende für sich finden – aus Überzeugung! Und deshalb müssen Sie keinen Belag aus unserem Onlineshop ungesehen kaufen. Suchen Sie sich einen oder mehrere Favoriten aus und nutzen Sie unseren Musterservice, um diese Beläge zur Voransicht zu bestellen. So können Sie sich zuhause oder im Büro in Ruhe ein Bild machen. Sollte am Ende ein Parkett Ihre Auswahl überstehen, können Sie beim Kauf den Einkaufs-Gutschein einlösen, den Sie zu Ihrer Musterbestellung von uns erhalten. Damit gleichen Sie auf jeden Fall die Aufwandspauschale aus, die wir für den Service erheben.

Geöltes Parkett reinigen – häufige Fragen

  • Wie wird geöltes Parkett fachgerecht gereinigt? – Wenn Sie den Holzboden regelmäßig fegen oder staubsaugen, befreien Sie ihn von losem Staub und Schmutz. Eine weiche Staubsaugerbürste verhindert, dass kleine Partikel beim Bürsten Kratzer hinterlassen. Für eine intensivere Reinigung sollten Sie zu Holzbodenseife greifen und diese in der vom Hersteller angegebenen Dosierung in einen Eimer Wasser geben. Anschließend können Sie das geölte Parkett damit schonend wischen – am besten nebelfeucht! Es darf keine stehende Nässe zurückbleiben. Wischen Sie am besten trocken nach, verwenden Sie keine Mikrofasertücher. Für hartnäckige Flecken gibt es spezielle Fleckenlöser oder Reinigungssprays, die punktuell aufzutragen sind. Auf den Einsatz von Dampfgeräten sollten Sie verzichten!
  • Darf man geöltes Parkett wischen? Und wenn ja: Wie oft? – Es sollte nur gewischt werden, wenn es nötig ist. So schonen Sie seinen Oberflächenschutz. Für Wohnbereiche reicht ein Turnus von einem Monat in der Regel aus. Im Gewerbebereich, wo ohnehin eher Parkettböden zu empfehlen sind, die mit Hartwachsöl behandelt wurden, können Sie selbstverständlich nach Bedarf wischen. Eine wöchentliche Unterhaltspflege ist hier durch die starke Beanspruchung obligatorisch.
  • Wie sollte man geöltes Parkett pflegen? – Halten Sie sich an die Pflegeanleitung des Herstellers! Bei manchen Belägen ist eine Erstpflege notwendig, für stark beanspruchte Bereiche sogar erforderlich. Für die weitere Unterhaltspflege empfehlen wir Pflegeöle aus dem Fachhandel. Diese stellen den Oberflächenschutz wieder her, beseitigen leichte Gebrauchsspuren und gleichen Abweichungen im Erscheinungsbild aus. Im Gewerbebereich sollte das Reinigungspersonal um die Besonderheiten der Parkettpflege wissen, damit nachhaltige Schäden an dem Belag vermieden werden. Der Auftrag von Pflegeölen erfolgt meist mit weichen Wischtüchern, auf großen Flächen mit Poliermaschinen. Dabei ist zu beachten, dass das Pflegeöl gleichmäßig verteilt wird und keinen Film hinterlässt. Der Vorgang muss nach einer Trocknungszeit wiederholt werden. Nach einer weiteren Trocknungszeit sollte der Boden schließlich einen seidigen Glanz aufweisen. Dann darf er wieder freigegeben bzw. betreten werden.
  • Mit welchem Hausmittel kann man geöltes Parkett pflegen? – Tatsächlich gibt es Hausmittel, die zur Parkettpflege geeignet sind. Leider sind die meisten für geöltes und somit unversiegeltes Parkett ungeeignet! Zu den wenigen Ausnahmen gehören schwarzer Tee und Schmierseife. Wenn Sie zu solchen Mitteln greifen wollen, testen Sie diese anfangs am besten an einer unauffälligen Stelle. Sie sollten sich bewusst sein, dass Sie damit gegen die Pflegerichtlinien der Hersteller handeln, die aus guten Gründen nur professionelle Pflegeprodukte empfehlen.
  • Wie kann man geöltes Parkett auffrischen? – Am besten, indem Sie es nachölen! Vielleicht können Sie noch auf das Öl zurückgreifen, das für die Erstpflege benötigt wurde? Wenn bei Ihrem Belag keine Erstpflege notwendig war, sollten Sie nicht zum erstbesten Öl greifen, sondern sich an die Empfehlung des Herstellers halten. Ist diese nicht mehr in Erfahrung zu bringen, können Sie unserem Sortiment an Pflegemitteln für geöltes Parkett vertrauen. Das Nachölen dient der Auffrischung des Oberflächenschutzes und stellt den ursprünglichen, seidigen Glanz des Belags wieder her. Wenn Sie Gebrauchsspuren wie Kratzer und kleine Löcher beseitigen möchten, sollten Sie dazu ein spezielles Reparaturset verwenden. Damit können Sie den Belag punktuell ausbessern. Ein Abschleifen ist dazu nicht nötig.
  • Was kann man gegen Flecken auf geöltem Parkett tun? – Bearbeiten Sie fleckige Stellen durch nebelfeuchtes Wischen. Geben Sie dazu Holzbodenseife ins Wischwasser. Diese rückfettende Seife löst Schmutz und nimmt ihn auf, während sie zugleich die Holzoberfläche schont. Anschließend sollten Sie die bearbeiteten Stellen wieder nachölen bzw. nachwachsen, damit der ursprüngliche Oberflächenschutz wiederhergestellt ist.
  • Kann man geöltes Parkett wachsen? – Ja. Mit unseren langjährigen Erfahrungen in der Bodenverlegung können wir das Wachsen von geöltem Parkett sogar empfehlen! Während Holzmöbel oder hölzerne Dekogegenstände mit Wachs effektiv gegen äußere Einflüsse geschützt werden können, reicht dieser Schutz bei Holzböden meist nicht aus – insbesondere auf Flächen, die stärker beansprucht werden. Deshalb lautet unser Rat: Erst ölen, dann wachsen! In Kombination ergibt sich ein wirksamer Oberflächenschutz nach innen und außen.
  • Kann man geöltes Parkett lackieren? – Ja. In diesem Fall erhalten Sie eine Versiegelung, während das Wachsen von geöltem Parkett keine sperrende Schicht bildet. Wenn Sie eine Versiegelung wünschen, sollten Sie das Parkett erst ölen und dann abschleifen. Geöltes Fertigparkett sollte ebenfalls abgeschliffen werden, damit seine Oberfläche aufnahmefähig für die Lackierung ist. Insbesondere bei hartwachsgeölten Belägen ist dies wichtig! Je nach Anwendungsempfehlung muss das Lackieren nach einer Trocknungszeit mindestens einmal wiederholt werden.

Fühlen Sie sich nun auf den Kauf eines geölten Parkettbodens vorbereitet? Dann zögern Sie nicht, in unserem Sortiment nach Ihrem Wunschbelag zu stöbern! Bei Fragen wenden Sie sich einfach an die Kundenberatung von BodenFuchs24!