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Schiffsboden-Parkett

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Schiffsboden-ParkettSchiffsbodenparkett im Wohnzimmer

Kaufberatung: Schiffsboden-Parkett

Sie interessieren sich für Parkettboden, der im privaten Wohnbereich oder in öffentlich genutzten Räumen verlegt werden kann? Dann kommt auch Schiffsboden-Parkett infrage! Lassen Sie sich nicht von seiner Bezeichnung irritieren: Es ist weder für Schiffe spezialisiert, noch wird es aus dem Holz von Schiffsböden recycelt.

Was ist Schiffsboden-Parkett?

Schiffsboden-Parkett ist nach seinem dynamischen Erscheinungsbild benannt. Die namensgebende Schiffsbodenoptik erhält es, weil seine Belagsstücke auffallend kleinteilig sind und viele Facetten aufweisen. Bei mehrschichtigem Parkett wird ihre auffällige Optik dadurch erreicht, dass die Deckschichten der Belagsstücke aus jeweils drei zueinander versetzten Holzstäben zusammengefügt werden. Im Fachjargon ist Schiffsboden-Parkett deshalb auch als 3-Stab-Parkett (auf Englisch: "3-strip flooring" oder "strip wood flooring") bekannt. Die Holzstäbe setzen sich durch ihre individuelle Texturen und natürliche Farbvariationen voneinander ab, sodass die Deckschicht jedes Belagsstücks lebhaft erscheint. Im Gesamtbild ergibt sich eine abwechslungsreiche Parkettoberfläche mit vielen Nuancen und optischen Brüchen.

Wenn Sie schon einmal auf einem historischen Segelschiff mitgefahren sind, werden Sie sich vielleicht daran erinnern, dass der Holzbelag auf Deck in ähnlicher Weise beschaffen war. Auf den Außenbereichen moderner Schiffen wird allerdings nur noch selten auf das Naturmaterial zurückgegriffen. Hier dominieren heutzutage rutschfeste Polyvinylchlorid- und Polyurethan-Systeme, die Holz zum Teil sehr authentisch imitieren. In Innenbereichen werden auch Kork-, Hartschaum-, Teppich- und Vinylbeläge verarbeitet. Für viele Segler, Yachtbesitzer und Liebhaber des traditionellen Schiffsbaus gibt es jedoch nichts Schöneres als ein gepflegter Decksbelag aus Teakholz mit schwarzen Fugen – die Luxusvariante des klassischen Schiffsbodens.

Schiffsboden-Parkett: Aufbau & Eigenschaften

Aus technischer Sicht ist Schiffsboden-Parkett nur bedingt mit einem massiven Holzboden vergleichbar, insbesondere wenn es sich – wie bei unserem Sortiment – um Klickparkett handelt. Zwar wird dieses hauptsächlich aus Holz gefertigt, allerdings nicht aus einem ganzen Segment (Vollholz), das vorher aus einem Stück Baumstamm gesägt wurde. Im Unterschied zu Massivholz und Massivparkett, ist Klickparkett nämlich mehrschichtig aufgebaut. Es besteht aus:

  • … einer Deckschicht aus Hartholz, die gegen äußere Beanspruchung gewappnet ist und den Belag gut aussehen lässt.
  • … einer Trägerschicht aus Weichholz oder einem Holzwerkstoff, in die das Klicksystem zur Verbindung der Belagsstücke integriert ist. Die Trägerschicht entlastet und stabilisiert die darüberliegende Deckschicht.
  • … und einem optionalen Gegenzug, der den Belag zusätzlich stabilisiert und zum Untergrund hin schützt.

Diese Schichten werden miteinander verleimt und ergeben feste, strapazierfähige Belagsstücke, die mit ihren Eigenschaften klassischen Parkettstäben aus Massivholz nahe kommen. Dies gilt auch für ihre Belagsstärke: Mit 10 bis 15 mm liegt diese im Bereich von Massivparkett. Übrigens: Mithilfe des gleichnamigen Filters können Sie in unserem Onlineshop flachere von dickeren Belägen unterscheiden und gezielt eine bevorzugte Stärke auswählen!

Dank seines Aufbaus reagiert Mehrschichtparkett weniger empfindlich auf Temperaturschwankungen und Luftveränderungen als Massivparkett. Seine Deckschicht ist durchaus renovierungsfähig, sodass Sie die Beläge nicht gleich austauschen müssen, wenn sie Gebrauchsspuren aufweisen. Allerdings lässt sich das Abschleifen und Veredeln nicht so oft wiederholen wie bei Massivparkett. Dafür punktet Mehrschichtparkett in der Regel mit günstigeren Quadratmeterpreisen. Ein weiterer Vorteil des mehrschichtigen Aufbaus ist die bessere Wärmedurchlässigkeit. Deshalb sind sämtliche Beläge unseres Sortiments zur Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet.

Parkett in Schiffsboden-Optik: Farben & Texturen

Wenn Sie trotz der technischen Vorteile noch nicht restlos von Schiffsboden-Parkett überzeugt sind, sollten Sie sich die Beläge unseres Sortiments einmal näher ansehen. Beim Blick auf Detailbilder werden Sie feststellen, dass äußerlich keine Unterschiede zu Massivparkett zu erkennen sind. Holz bleibt eben Holz! Deshalb weisen wir darauf hin, dass es zu natürlichen Abweichungen zwischen den Abbildungen und den ausgelieferten Parkettböden kommt. Wie bei anderen Holzprodukten können sowohl Farb- als auch Strukturunterschiede auftreten. Abhängig von der Holzart, aus der die Deckschicht eines Belags gefertigt ist, fallen diese mehr oder weniger deutlich aus. Wählen Sie u. a. zwischen:

  • Ahornholz – meist hellgelblich, später nachdunkelnd, mit schlicht gemaserter, feinporiger Struktur
  • Buchenholz – gelbrötlich bis rötlichbraun, mit schlichter, leicht gefladerter Struktur
  • Eichenholz – je nach Art eher weißlich, rötlich oder dunkelbraun, wobei die Wuchsstruktur gleichmäßig, aber deutlich ausgeprägt sein kann
  • Eschenholz – mit deutlich ausgeprägten Farbzonen weißlichen Splint- und gelbbräunlichem Kernholzes, bei gleichzeitig schlicht ausgeprägter Struktur

Neben der natürlichen Varianz in Farbton und Textur nimmt auch die Oberflächenveredelung Einfluss auf das Erscheinungsbild einer Parkettoberfläche. An den Artikelnamen der Beläge können Sie ablesen, für welche Veredelung sich die Hersteller entschieden haben. Zum einen setzen sie sowohl klare, als auch farbige Lacke ein, um das Holz gegen äußere Einflüsse zu versiegeln. Zum anderen nutzen sie Wachse und Öle, um effektiv geschützte, offenporige Oberflächen zu schaffen. Letztere haben den Vorteil, dass sie dem Holz noch "Luft zum Atmen" lassen, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt.

Grundsätzlich heben Oberflächenveredelungen die natürliche Wuchsstruktur von Hölzern hervor und sorgen für eine optische Vertiefung der strukturierten Oberfläche. Je nachdem, welche Lacke, Wachse oder Öle die Hersteller einsetzen, können diese auch den Farbton des Holzes verändern – das heißt: aufhellen oder abdunkeln. Mit dem Filter Farbton haben Sie die Möglichkeit, unsere Schiffbodenparkette nach hellen oder dunklen Belägen zu unterscheiden und die Auswahl gezielt einzugrenzen.

Vor dem Kauf: Muster anfordern!

Sie haben Gefallen an der eigenwilligen Schiffsbodenoptik gefunden? Dann suchen Sie sich im nächsten Schritt ein Wunschparkett aus und fordern Sie eine Probe davon an! So können Sie sich zuhause, im Büro oder am Verlegeort vom Aussehen und der Haptik des Belags überzeugen. Unser Musterservice ist zwar nicht kostenlos, dafür erhalten Sie von uns jedoch einen Einkaufs-Gutschein, den Sie bei der endgültigen Bestellung Ihres Schiffsboden-Parketts einlösen können!

Häufige Fragen zum Schiffsparkett

  • Wie viel kostet Schiffsparkett? – Auch hier gilt: Mit verlegefertigem Mehrschichtparkett kommen Sie grundsätzlich günstiger weg als mit Massivparkett. Der Einstiegspreis in unserem Sortiment liegt bei rund 38 Euro/m². Dafür erhalten Sie Beläge mit Eichenholz als Deckbelag und mehr als 3 mm Nutzschicht. Im Premium-Bereich müssen Sie mit 60 bis 70 Euro pro Quadratmeter rechnen. Sie erhalten dafür Beläge mit als Deckbelag, die komplett aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden. Auch die Nutzschichten sind stärker ausgeprägt als bei den günstigeren Belägen.
  • Was unterscheidet Schiffsboden- von Landhausdielen-Parkett? – Wie oben beschrieben, zeichnet sich Parkett in Schiffsboden-Optik dadurch aus, dass der Deckbelag eines Belagsstücks aus mehreren Holzstäben besteht. Meist sind drei Stäbe – in der Breite zueinander versetzt – auf einer Trägerplatte angebracht. Bei Parkett in Landhausdielen-Optik ist der Deckbelag eines Belagsstücks dagegen aus einem einzigen Holzstab gefertigt. Dadurch sehen die Belagsstücke insgesamt gleichmäßiger, ruhiger und nicht so kleinteilig wie beim Schiffsparkett aus.
  • Wie kann man Schiffsparkett pflegen? – Nach dem Motto: Vorsorge ist besser als Nachsorge, pflegen Sie Ihren Parkettboden bereits, wenn Sie ihn vor unnötigen mechanischen Belastungen schützen. Filzgleiter an Stühlen und Möbeln, Schmutzfangmatten im Eingangsbereich und Wechselschuhe bewahren ihn vor dem Eintrag von Sand- und Steinpartikeln. Letztere verursachen häufig Kratzer und andere Oberflächenschäden. Abgesehen von mechanischen Belastungen, kann auch ein schlechtes Raumklima die Qualität von Parkett beeinträchtigen. Achten Sie deshalb auf ausgeglichene Zimmertemperaturen und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 %. Zur aktiven Unterhaltspflege von Schiffsbodenparkett finden Sie in unserem Onlineshop professionelle Pflegemittel, die vom Hersteller zugelassen sind. Wichtig ist, dass sie zur Oberflächenbehandlung des Parkettbodens passen!

Haben Sie weiteren Beratungsbedarf? Dann können Sie sich gerne an unser Serviceteam wenden! Sie erreichen es während der Bürozeiten telefonisch und sonst per E-Mail oder über unser Kontaktformular. Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem hochwertigen Fertigparkett!