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Loose-Lay Vinylboden (selbstliegend)

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Selbstliegender Vinylboden im Einzelhandel

Kaufberatung: Loose-Lay Vinyl

Loose-Lay Vinylboden gehört mit Abstand zu den am einfachsten verlegbaren Bodenbelägen, die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Durch das hohe Eigengewicht ist dieser Vinylboden selbstliegend und kann einfach Stoß an Stoß auf dem Untergrund verlegt werden. Sie sparen sich zeitaufwendiges Verkleben oder Klicken. In unserer Kaufberatung erfahren Sie, welche Argumente für Loose-Lay Vinyl sprechen und für welche Anwendungszwecke sich der elastische Bodenbelag am besten eignet.

Was zeichnet Loose-Lay Vinyl aus?

Loose-Lay bedeutet ins Deutsche übersetzt so viel wie: "lose verlegen". Hersteller und Händler bezeichnen mit der Wendung alle Vinylböden, die ohne Klebstoff oder Befestigungstechniken verlegt werden. Damit die einzelnen Belagsstücke dennoch stabilen Halt am Untergrund finden, sind sie zum einen mit einem besonders schweren Belagsrücken ausgestattet, und sollten zum anderen nach einem bestimmten Verlegemuster verarbeitet werden. Beispiele dafür sind das Schachbrettmuster bei selbstliegenden Vinylfliesen und der Halb- oder Drittelverband bei selbstliegenden Vinylplanken.

Unter diesen Voraussetzungen eignet sich Loose-Lay Vinyl zum einen für öffentliche oder gewerbliche Objekte, in denen möglichst zügig neuer Bodenbelag verlegt werden muss – und das am besten, ohne den Betriebsablauf zu stören. Zum anderen greifen Mietende von Wohnungen oder Verkaufsflächen gerne auf den leicht entfernbaren Bodenbelag zurück. Er erlaubt eine temporäre Umgestaltung, ohne Spuren zu hinterlassen. Selbst bei kleineren Unebenheiten des Untergrunds steht einer Verlegung von selbstliegenden Böden nichts im Wege, da er diese Makel durch seinen stabilen Rücken ausgleicht. Auf eine aufwendige Untergrundvorbereitung kann daher in vielen Fällen verzichtet werden. Zur besseren Fixierung der Belagsstücke empfehlen einige Hersteller, in den Randbereichen einer Verlegefläche beidseitig haftendes Tape zu verkleben und anschließend festzudrücken.

Wie herkömmliche Vinylböden ist auch Loose-Lay Vinyl im Fliesen-, Dielen- und Plankenformat erhältlich. Bei Bedarf können die Belagsstücke dank der losen Verlegung einzeln angehoben und ausgetauscht werden. Umliegender Bodenbelag wird dabei nicht beschädigt. Darüber hinaus eröffnen die Loose-Lay-Böden eine hohe Gestaltungsvielfalt, da Sie Beläge einer Kollektion meist frei miteinander kombinieren können. Auf diese Weise lassen sich individuelle Vorstellungen von Dekor- oder Farbkombinationen unkompliziert realisieren, was nicht nur im Ladenbau, sondern auch bei der Verarbeitung auf Veranstaltungen oder Messen von Vorteil ist.

Ist selbstliegender Vinylboden strapazierfähig?

Wie herkömmlicher Vinylboden, ist Loose-Lay Vinyl für verschiedene Nutzungsklassen erhältlich. Welcher Nutzungsklasse ein Bodenbelag zugeordnet ist, hängt vor allem von der Beschaffenheit seiner Nutzschicht ab. Bei BodenFuchs24 erhalten Sie Beläge ab einer Nutzschichtdicke von 0,55 mm. Das heißt, Sie können alle selbstliegenden Vinylböden unseres Sortiments im Objekt-, Wohn- und Gewerbebereich verlegen, weil sie mindestens der Nutzungsklasse 31 entsprechen. Je dicker die Nutzschicht, umso mehr Anwendungsbereiche eröffnen sich: Großraumbüros, Hotelzimmer und -flure, öffentliche Einrichtungen und Ladenlokale mit viel Besucherverkehr. Aber auch auf Messen und Messeständen wird oft mit Loose-Lay Vinylböden gearbeitet, da es hier auf Bodenbeläge ankommt, die über einen kurzen Zeitraum bedenkenlos einer hohen Beanspruchung ausgesetzt werden können.

Loose-Lay Vinyl: Aufbau & Anforderungen

Während bei Klebe- und Klick-Vinylboden der Trend zu weniger elastischen Belägen mit starrer Trägerschicht geht, handelt es sich bei unseren selbstliegenden Vinylböden eher um klassisches Vollvinyl. Das heißt, dass sowohl die Nutzschichten, als auch die Dekor- und Trägerschichten der Beläge überwiegend aus Polyvinylchlorid (PVC) bestehen. Die Hersteller arbeiten jedoch mit Zusatzschichten, damit aus der Elastizität des Kunststoffs so wenige Nachteile wie möglich entstehen. So wird bei hochwertigem Loose-Lay beispielsweise Glasvlies in der Trägerschicht ergänzt, um Form- und Maßabweichungen bei hohen Temperaturen zu mindern. Sollte das von Ihnen gewünschte Modell (dennoch) temperaturanfällig sein, finden Sie in der Verlegeanleitung des Herstellers einen entsprechenden Hinweis – eventuell mit der Empfehlung, den Belag auf wärmeexponierten Flächen vollflächig am Untergrund zu verkleben.

Apropos Untergrund: Nicht alle Böden sind zur Verlegung von Loose-Lay Vinyl geeignet! Entweder weil sie nicht dauerhaft trocken, fest und eben sind. Oder weil ihre Oberfläche zu viele Risse oder zu große Fugen aufweist. Während feuchte, instabile oder nachgiebige Untergründe nicht ohne Weiteres austauschbar sind, lassen sich viele oberflächliche Mängel bereits ohne großen Aufwand beheben; etwa mithilfe von Ausgleichsmasse oder Unterlagsmatten. Unsere Kundenberatung berät Sie gerne bei Fragen zum fachgerechten Bodenzubehör. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick zu den geeigneten Untergründen im Falle einer Renovierung oder wenn das Loose-Lay Vinyl vorübergehend auf einem vorhanden Bodenbelag verlegt werden soll:

  • Loose-Lay Vinyl auf elastischem Bodenbelag: PVC-Rollenware, Linoleum und Vinylboden sind als Untergrund für selbstliegendes Vinyl geeignet, sofern sie ausreichend fest mit dem Untergrund verbunden sind – am besten also verklebt. Eine Fixierung des Loose-Lay-Bodens im Randbereich ist zu empfehlen, damit er auf den glatten Altbelägen stabil liegt. Wenn Sie deren Oberflächenvergütung abschleifen, verbessert dies in der Regel die Haftung des selbstliegenden Belags.
  • Loose-Lay Vinyl auf Fliesen oder Steinboden: Lockere Belagsstücke sollten Sie befestigen. Größere Fugen und Schadstellen sind eine Einladung an den Vinylbelag, sich hinein zu senken, was sein Erscheinungsbild beeinträchtigt. Deshalb sollten auch diese verfüllt respektive nivelliert werden.
  • Loose-Lay Vinyl auf Laminat: Hier ist eine Verlegung nur möglich, wenn Dielen und Planken des vorhandenen Laminatbodens nicht schwingend oder federnd gelagert sind. Für zusätzliche Stabilität sorgen Sie, wenn Sie den Vinylbelag quer zur Verlegerichtung des Altbelags ausrichten.
  • Loose-Lay Vinyl auf Parkett: Wie auch bei Laminat kommt es darauf an, dass einzelne Belagsstücke – in diesem Fall Parkettstäbe – nicht lose oder locker sind. Ist das der Fall, sollten Sie neu befestigt oder durch intakte ersetzt werden. Grundsätzlich ist verklebtes Parkett besser als Untergrund geeignet als Klick-Parkett. Es gibt sogar Hersteller, die einen verklebten Altbelag voraussetzen.

Textiler Bodenbelag oder Teppichboden ist als Untergrund generell ungeeignet. Nähere Informationen zu den Verlegeanforderungen von selbstliegendem Vinyl entnehmen Sie am besten der Verlegeleitung des jeweiligen Herstellers!

Loose-Lay Vinyl nach Hersteller auswählen

Mit verschiedenen Filtermöglichkeiten in unserem Onlineshop können Sie die Auswahl aller selbstliegenden Vinylböden gezielt verfeinern. Wenn Sie beispielsweise die Ware eines bestimmten Herstellers suchen, wählen Sie einfach den entsprechenden Markennamen im Filter Hersteller aus. Ihnen sagen die Namen wenig bis nichts? Dann stellen wir Ihnen unsere führenden Hersteller gerne in Kürze vor:

Amtico – modulares Konzept für viel Gestaltungsfreiheit

Nicht ohne Grund behauptet sich Amtico seit 1964 erfolgreich auf dem Markt für Bodenbeläge. Qualität und Innovation sind für die britische Marke charakteristisch. Das zeigt sich auch bei der Kollektion Amtico Access: Sie umfasst selbstliegende Vinylbodenbeläge im Fliesen- und Plankenformat, die wahlweise lose oder mit Klebstoff verlegt werden können. Insgesamt 29 Designs aus 16 Dekoren erlauben eine fast grenzenlose Gestaltungsvielfalt. Welcher Wohnstil bei Ihnen angesagt ist, spielt dabei (fast) keine Rolle. Die Dekore harmonieren mit vielen modernen Einrichtungstrends!

Forbo – Profi-Bodenbeläge für hohe Beanspruchung

Forbo Flooring hat seinen Sitz in der Schweiz und bietet ein umfassendes Portfolio, in dem selbstliegendes Vinyl nur einen von vielen Schwerpunkten bildet. Die drei Kollektionen Allura Flex 55, Allura Flex 100 und Allura Ease sind mit ihren hohen Nutzschichten von 0,55 mm, 0,70 mm und 1,00 mm auf gewerbliche Einsatzbereiche ausgelegt, wobei Allura Flex 100 mit der Nutzungsklasse 43 auch in stark beanspruchten Industrieobjekten verlegt werden kann. Mit ihrer Mischung aus exklusiven Stein- und Holzdekoren sowie einer attraktiven Auswahl abstrakter Designs, finden die Beläge auch bei privater Kundschaft großen Anklang.

Gerflor – 100% recycelbare Objektbodenbeläge

Schon seit Jahren ist Gerflor weltführender Experte für Vinylböden. 2014 brachte der Hersteller mit Sitz in Frankreich besonders verlegefreundliche Beläge auf den Markt: Sie gehören zu Collection 55 und Collection 70 und sind in Aufbau und Strapazierfähigkeit für den Gewerbebereich konzeptioniert. Damit unabhängig vom ausgewählten Dekor ein authentisches Gesamtbild entsteht, bietet Gerflor die Beläge in vielen verschiedenen Fliesen- und Plankenformaten an. Beide Vinylboden-Kollektionen eignen sich für die Verlegung in Feuchträumen sowie auf Unterkonstruktionen mit Fußbodenheizung.

Stöbern Sie in unserem Sortiment und lassen Sie sich von den zahlreichen Designs und Farben inspirieren! – Noch nicht überzeugt? Gern beraten wir Sie zu unseren Loose-Lay Vinylböden. Rufen Sie uns einfach an oder teilen Sie uns Ihr Anliegen über das Kontaktformular mit!