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JOKA Vinylboden

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Überblick: JOKA Vinyl

Wer sich auf die Suche nach einem neuen Bodenbelag begibt, wird in Deutschland früher oder später der Marke JOKA begegnen. Sie gehört zur W. & L. Jordan GmbH und ist vor allem durch die zahlreichen Niederlassungen des Unternehmens präsent. Bundesweit unterhält Jordan über sechzig Showrooms und Servicecenter, in denen entweder Holzwerkstoffe und Türen, Bodenbeläge und Wohnstoffe oder aber das Gesamtsortiment verfügbar sind. Unter der Marke JOKA vertreibt Jordan hier alle verbreiteten Bodenbelagsarten, dazu auch Tapeten, Wandverkleidungen, Terrassendielen, Türen und mehr. Im Bereich Designboden hat das Unternehmen in den letzten Jahren für eine große Angebotsbreite gesorgt. So sind neben Vinylböden auch Naturdesignböden ohne Vinyl (das heißt: Polyvinylchlorid) und modernes Linoleum erhältlich.

Markenkern & Stärken

Selbst über hundert Jahre nach seiner Gründung wird Jordan erfolgreich als Familienbetrieb geführt, das sich seiner Linie treu geblieben ist, als Großhandelsunternehmen eng mit Handwerkern und Fachhändlern zusammenzuarbeiten. Sein Vertriebsnetz strahlt von Deutschland auf mehrere Nachbarländer aus und wird über eine eigene Logistik mit zwei großen Zentrallagern in Kassel und Erfurt versorgt.

Neben einem breiten Sortiment, einem großen Kreis von Fachberatern und Außendienstlern sowie schnellen Lieferketten können Jordan und seine Marke JOKA weitere Stärken auf sich verbuchen: Dazu gehören die Offenheit für kundenorientierte Lösungen, ein attraktives Preis-Leistungs-Niveau und verlässliche Qualitätsstandards. Diese stellt Jordan nicht nur durch eine enge Kooperation mit Lieferanten, sondern zum Teil auch durch eigene Verarbeitungs- und Herstellungsketten sicher. Im Bereich der Designböden aus Vinyl hat das Unternehmen kürzlich – durch Zukauf eines Spezialisten für individuell bedruckte Designbeläge – umfassende Kompetenzen erworben.

Belagsarten & Materialaufbau

Im Onlineshop von BodenFuchs24 können Sie aus allen Vinylboden-Kollektionen von JOKA wählen. Professionelle Bodenleger finden sich in dem Portfolio wahrscheinlich schnell zurecht, da die Bezeichnungen der Kollektionen treffend gewählt sind. Allen, die nicht dazu gehören, möchten wir die Unterschiede zwischen den Belägen gerne näherbringen. Dazu beginnen wir beim technischen Aufbau und den verwendeten Materialien:

  • Als Vollvinyl bezeichnet man alle Vinylböden, die überwiegend aus Polyvinylchlorid (PVC respektive Vinyl) gefertigt werden. Sie bestehen aus einer Nutzschicht mit Oberflächenvergütung, einer Dekorschicht, die das Design eines Belags prägt, sowie einer Trägerschicht, die für Stabilität und Strapazierfähigkeit sorgt. Durch den schichtweisen Aufbau handelt es sich aus technischer Sicht um heterogenes PVC. Für die Oberflächenvergütung wird auf Polyurethan (PU) zurückgegriffen.

Wenn Sie sich für Vollvinylboden interessieren, sind Sie bei den Kollektionen Classic Design 330 und Classic Design 555 an der richtigen Adresse. Die Vorteile von Vollvinyl liegen in erster Linie in seiner Elastizität, die es gelenkschonend und geräuscharm macht, sowie in seiner fußwarmen Haptik und absoluten Feuchtigkeitsresistenz. Grundsätzlich können Vollvinylböden über eine zusätzliche Rückenschicht verfügen, die das Trägermaterial strafft und stabilisiert. Das Vinyl von JOKA kommt allerdings ohne solche Rücken aus.

  • Als Vinyllaminat werden Vinylböden gehandelt, bei denen die Nutz- und Dekorschichten mit einer hochdichten Faserplatte (HDF) als Trägerschicht kombiniert werden. Solche Trägerschichten sind eigentlich ein Charakteristikum von Laminatböden. Bei der Kombination mit Vinyl wird häufig die Trägerschicht um eine Mittellage aus Vinyl und/oder einer Rückenschicht aus dem Kunststoff ausgestattet, denn der HDF-Kern verschlechtert die akustischen Eigenschaften der Beläge und benötigt eine dämpfende Unterlage.

Wenn Sie sich für einen Hybridbelag aus Vinyl und Laminat interessieren, sollten Sie in der Kollektion Design 230 HDF stöbern. Hier sind die HDF-Trägerplatten jeweils mit Stabilisierungsschichten als Multilayer-Vinyl gestaltet, das von einem Gegenzug aus Presskork komplettiert wird. Dieser wirkt wärmeisolierend zum Untergrund hin und sorgt zugleich für eine effektive Raum- und Trittschalldämmung. Gegenüber Vollvinyl hat Vinyllaminat zwei entscheidende Vorteile: Es ist auch bei Temperaturschwankungen sehr dimensionsstabil und steckt kleinere Unebenheiten des Untergrunds besser weg. Ein weiteres Kaufargument liegt für viele Interessenten in dem geringeren Kunststoffanteil. Allerdings bietet Jordan auch komplett PVC-freie und dennoch elastische Bodenbeläge an:

  • Die sogenannten Naturdesignböden von JOKA sind eigentlich keine Vinyl-, sondern Bio-Designböden. Bei ihnen gelingt es, PVC und Weichmacher in den einzelnen Belagsschichten gleichwertig durch Stoffe pflanzlichen und mineralischen Ursprungs zu ersetzen. In ihren Eigenschaften sind diese Beläge mit modernem Rigid-Vinyl vergleichbar, da sie ebenfalls über einen nahezu starren Kern verfügen.

Verlegearten & Anwendungsbereiche

Vielleicht wissen Sie bereits, dass Vinylboden auf verschiedene Weise verlegt werden kann. Am gängigsten sind die vollflächige Verklebung und die schwimmende Verlegung per Klicksystem. Für beide Verlegearten stehen Ihnen JOKA Vinylböden zur Auswahl:

  • JOKA Klebevinyl wird am Untergrund fixiert. Dazu können die Beläge entweder ins nasse Kleberbett, auf Unterlagematten mit Klebeseite oder auf doppelseitigen Haftvermittlern verlegt werden. Letztere ermöglichen ein schnelles und rückstandsfreies Entfernen. Auf den Artikeldetailseiten der Beläge finden Sie Vorschläge für passende Klebemittel, die Sie direkt in unserem Onlineshop dazubestellen können.
  • JOKA Klick-Vinyl wird nicht am Untergrund fixiert, sondern im schwimmenden Verband verlegt, der sich aus den ineinander geklickten Belagsstücken ergibt. Die notwendigen Verankerungen sind in den Trägerschichten der Beläge eingearbeitet, wodurch sie eine höhere Belagsstärke als Klebevinyl aufweisen. Zum Teil hat JOKA auch den Materialaufbau verändert und beispielsweise Fiberglas zur Stabilisierung der Klickverbindung ergänzt. Der Vorteil an Klick-Vinyl: Das Verlegen (und Entfernen) ist einfacher! Allerdings sind verklebte Belagsstücke für stärkere Beanspruchungen besser geeignet – insbesondere im Gewerbebereich. Hier empfehlen wir, auf Click-Beläge zu verzichten.

An welchen Orten die verschiedenen Vinylböden von JOKA verlegt werden können, hängt zum einen von ihrem Materialaufbau und zum anderen von der Ausprägung ihrer Nutzschicht ab. Je dicker diese gehalten ist, umso besser ist ein Belag gegen äußere Einflüsse gewappnet. Mit einer Nutzschicht von mindestens 0,30 mm sind alle JOKA Beläge für die Verlegung in privaten Wohnbereichen geeignet. Wenn Sie allerdings einen Vinylboden für eine gewerblich oder öffentlich genutzte Räumlichkeit benötigen, sollte die Nutzschicht dicker sein – mindestens 0,40 mm. Mit dem Filter Nutzschichtdicke können Sie das Sortiment gezielt nach geeigneten Belägen durchsuchen.

Es gibt Anwendungsbereiche, die besondere Herausforderungen an Bodenbeläge stellen. Dazu gehören Feuchträume wie Bäder, Küchen und WCs. Mit dem Filtermerkmal Feuchtraum geeignet im Filter Weitere Eigenschaften können Sie sich all diejenigen Beläge anzeigen lassen, die laut Hersteller für die Verlegung in solchen Räumen geeignet sind. Nicht dazu gehören beispielsweise Vinyllaminatböden, die keine quellgeschützten HDF-Platten enthalten.

Wenn Sie am Verlegeort eine Fußbodenheizung installiert haben, wissen Sie vielleicht, dass bestimmte Bodenbeläge von vornherein ausscheiden, weil sie die Effizienz der Heizung beeinträchtigen. Die Vinylböden von JOKA gehören jedoch nicht dazu. Sie alle haben das Merkmal Fußbodenheizung geeignet und können auf Warmwasser-Heizungssystemen verlegt werden. Falls Ihre Fußbodenheizung nicht mit Warmwasser, sondern beispielsweise elektrisch beheizt wird, sollten sich Sie vor dem Kauf noch einmal grünes Licht bei Jordan einholen oder alternativ mit unserer Kundenberatung in Kontakt treten.

Formate & Optiken

Haben Sie sich in puncto Materialaufbau und Verlegeart entschieden? Passen die favorisierten Beläge zu Ihrem Verlegeort? – Dann können Sie nun nach ästhetischen Gesichtspunkten entscheiden, welche von ihnen in den engeren Kreis kommen sollen. Als erstes empfehlen wir, eine der drei Dekorvarianten auszuwählen. Dazu steht Ihnen der Filter Optik zur Verfügung:

  • Dekore in Abstraktoptik stellen unter Beweis, warum Vinylboden als Designbelag gehandelt wird. Bei ihnen steht nämlich kreatives Design im Vordergrund. Wie bei anderen rein dekorativen Belägen, zu denen wir beispielsweise Linoleum oder Teppichbeläge zählen, schöpfen die Hersteller alle technischen Möglichkeiten aus und orientieren sich an aktuellen Trends bei Wohnfarben und Wohnmaterialien.
  • Dekore in Fliesenoptik sind an das Aussehen von Natur-, Kunststein- und Feinsteinzeug-Oberflächen angelehnt. Das heißt, dass sich dahinter auch Dekore in Betonoptik und Steinoptik verbergen. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt, da dank moderner Drucktechniken nahezu alle Farbtöne der natürlichen Vorbilder nachempfunden werden können. Anhand der Artikelnamen können Sie zum Teil ablesen, an welchen Materialien sich Jordan orientierte. So steht die Bezeichnung "Slate" beispielsweise für Schiefer und die Bezeichnung "Concrete" für Beton.
  • Dekore in Holzoptik imitieren das Aussehen von Holzoberflächen, wie man sie von Echtholzböden kennt. Moderne Drucktechniken machen es möglich, nicht nur die Holzfarbtöne, sondern auch die natürlichen Texturen sowie typische Oberflächenveredelungen von Holz realistisch nachzuempfinden. Welche Holzart dabei als Vorbild dient, lässt sich mitunter an den Artikelnamen ablesen. So erkennen Sie beispielsweise an der Bezeichnung "Oak", das das Vinyl in Eiche-Optik gestaltet ist.

Optik und Format gehen bei Vinylboden meist Hand in Hand. Das heißt, dass Beläge in Fliesenoptik auch in typisch eckigen Fliesenformaten angeboten werden, ebenso wie Belagsstücke bei Vinyl in Holzoptik vor allem in typisch länglichen Dielenformaten gehalten sind. Da die Beläge von JOKA eher zur Verlegung im gewerblichen und Objektbereich vorgesehen sind, haben die Belagsstücke bei vielen Modellen so genannte XL-Abmessungen, was bedeutet, dass sie auf die großflächige und schnelle Verlegung in weitläufigen Räumen zugeschnitten sind.

Wenn Sie sich für eine Belagsoptik entschieden haben, können Sie die Auswahl mithilfe der Filter Farbton und Oberflächenstruktur verfeinern, bis am Ende nur noch wenige Beläge übrig bleiben. An diesem Punkt kommt unser Musterservice ins Spiel: Wir empfehlen Ihnen, die endgültige Kaufentscheidung nicht ohne die Voransicht Ihrer bevorzugten Belagsmodelle zu treffen. Pro Personen können bis zu fünf Muster in den Warenkorb gelegt werden. Die Musterbestellung ist zwar nicht kostenlos, dafür erhalten Sie von uns jedoch einen Einkaufs-Gutschein, den Sie beim Bestellabschluss direkt in unserem Onlineshop einlösen können!

Zubehör für JOKA Vinyl

Was wäre ein neuer Bodenbelag ohne einen sauberen Wandabschluss? Deshalb können Sie bei BodenFuchs24 auch Leisten mitbestellen. Für das JOKA Vinyl eignen sich unsere universellen Sockelleisten aus mitteldichter Faserplatte (MDF) in verschiedenen Abmessungen und mit den notwendigen Befestigungsmitteln. Geeignete Klebstoffe für Klebevinyl und Unterlagsmatten als Dämmung oder Feuchtigkeitsschutz bieten wir ebenfalls an. Orientieren Sie sich einfach an den Produktempfehlungen, die unser Onlineshop auf den Artikeldetailseiten der Vinylböden anzeigt oder lassen Sie sich von unserem Serviceteam beraten!

Hat Sie dieser Überblick weitergebracht? Dann stöbern Sie am besten gleich nach Ihrem bevorzugten JOKA Vinyl! Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. Bei Fragen zum Bestellprozess erreichen Sie uns telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.