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Designboden

Designbelag in Holzoptik als Objektboden
Designbelag in Holzoptik als Objektboden

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Designboden kaufen: Einführung & Überblick

Designboden verbindet detailreiche, schön gestaltete Holz-, Stein- oder Fliesendekore mit einer robusten und pflegeleichten Oberfläche. Je nach Aufbau eignet sich der Fußbodenbelag für Wohnräume ebenso wie für stark beanspruchte Objektbereiche. Ob Klick- oder Klebe-Designboden, Rigid-, SPC-, Bio- oder Kork-Designboden – die verschiedenen Varianten unterscheiden sich hinsichtlich Materialaufbau, Verlegung und Einsatzbereich. Damit Sie das passende Modell auswählen, geben wir Ihnen nun die wichtigsten Informationen an die Hand.

1. Aufbau und Materialvarianten

Designboden besteht aus mehreren funktionalen Schichten. Typisch sind eine robuste Nutzschicht, eine bedruckte Dekorschicht und ein stabiler Träger. Je nach Materialaufbau unterscheiden sich die Bodenbeläge hinsichtlich Formstabilität, Feuchtigkeitsbeständigkeit und Gehkomfort.

  • Vinyl-Designboden (kurz: "Vinylboden") besitzt einen elastischen PVC-Aufbau und überzeugt durch angenehmen Gehkomfort sowie eine geringe Aufbauhöhe. Er ist die ursprünglichste Form von Designboden und eine Weiterentwicklung von PVC-Meterwaren.
  • Modernere Designböden, die PVC mit weniger elastischen Materialien kombinieren, nennt man SPC- bzw. Rigid-Designböden (kurz: "Rigid-Vinylböden"). Sie verfügen über einen besonders formstabilen Verbundkern, der Temperaturschwankungen besser ausgleicht und sich daher auch für stark beanspruchte Bereiche oder Räume mit großen Fensterflächen eignet.
  • Kork-Designboden kombiniert eine dekorative Oberfläche mit einer Korkträgerschicht und bietet dadurch eine natürliche Schall- und Wärmedämmung sowie einen angenehmen Gehkomfort.
  • Bei Bio-Designboden (auch: "Bio-Vinyl") verzichten die Hersteller weitgehend auf klassische PVC-Bestandteile und setzen stattdessen auf alternative Trägermaterialien und Bindemittel.

Bild 1: Designboden ist eine günstige Alternative zu Parkett

Designboden in Holzoptik als Esszimmerboden
Designboden in Holzoptik als Esszimmerboden

2. Nutzungsklassen und Einsatzbereiche

Ein wichtiges Auswahlkriterium ist die Nutzungsklasse. Sie beschreibt, wie stark ein Bodenbelag beansprucht werden kann und hilft dabei, das passende Produkt für Wohn- oder Gewerberäume zu finden. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf die Anforderungen des jeweiligen Raums.

Wohnzimmer & Schlafzimmer

Für Wohn- und Schlafräume stehen vor allem Wohnkomfort und eine natürliche Optik im Vordergrund. Klick-Designböden mit Holzdekor sorgen für eine warme Atmosphäre und lassen sich bei Renovierungen unkompliziert verlegen. Viele Modelle eignen sich zudem für Fußbodenheizungen.

Küche & Essbereich

In Küchen muss ein Bodenbelag Feuchtigkeit, Schmutz und häufiger Reinigung standhalten. Wasserfeste Designböden – beispielsweise SPC- oder Rigid-Varianten – sind hierfür besonders gut geeignet. Ihre widerstandsfähige Oberfläche lässt sich einfach feucht reinigen.

Flur & Eingangsbereich

Im Eingangsbereich wird der Boden täglich stark beansprucht. Hier empfiehlt sich ein Designboden mit hoher Nutzungsklasse und robuster Nutzschicht, der auch Schmutz, Straßenschuhe und häufiges Begehen problemlos verkraftet.

Badezimmer

Nicht jeder Designfußboden ist für Feuchträume geeignet. Achten Sie deshalb auf eine entsprechende Herstellerfreigabe. Wasserfeste Designböden mit formstabilem Träger bieten eine gute Grundlage für den Einsatz im Bad.

Büro & Gewerbe

In Büros, Praxen oder Ladenflächen spielen Strapazierfähigkeit und Pflegeleichtigkeit eine besonders wichtige Rolle. Klebe-Designböden oder hochwertige Klick-Designböden mit hohen Nutzungsklassen bieten hier langfristig eine zuverlässige Lösung.

3. Verlegung und Untergrund

Viele Designböden sind als Klick- und Klebevariante erhältlich. Während die Klickvarianten bei Bedarf verklebt werden können, können Klebeböden umgekehrt nicht geklickt werden. Welche Verlegeart die richtige ist, hängt vor allem vom Einsatzbereich und vom Zustand des Untergrunds ab.

  • Klick-Designboden wird schwimmend verlegt und eignet sich besonders für Renovierungen sowie für Heimwerker. Voraussetzung ist ein ebener, sauberer und tragfähiger Untergrund. Viele Modelle verfügen bereits über eine integrierte Trittschalldämmung, sodass keine zusätzliche Dämmunterlage erforderlich ist.
  • Klebe-Designboden wird vollflächig mit dem Untergrund verklebt. Diese Verlegeart sorgt für eine besonders stabile Verbindung, reduziert den Gehschall und eignet sich vor allem für stark beanspruchte Wohn- und Gewerbeflächen. Dafür muss der Untergrund sorgfältig vorbereitet und absolut eben sein.

Beide Varianten sind grundsätzlich auch für Warmwasser-Fußbodenheizungen geeignet, sofern der jeweilige Hersteller eine entsprechende Freigabe erteilt. Aus langjähriger Erfahrung empfehlen wir, auf beheizten Untergründen lieber zu verkleben, als schwimmend zu verlegen. In unserem Ratgeberbeitrag zum Verlegen von Designboden gehen wir ausführlich auf die Unterschiede ein.

Immer wieder erreicht uns die Frage, ob wir auch selbstklebenden Designboden anbieten. Solche Bodenbeläge waren vor einigen Jahren vor allem in Baumärkten verbreitet. In der Zwischenzeit haben sich Klick-Designböden als Lösung für Do-it-yourself-Projekte durchgesetzt, da sie langlebiger, formstabiler und insgesamt hochwertiger sind. Wenn Sie eine temporäre Lösung suchen, beispielsweise als Event- oder Messeboden, finden Sie in unserem Onlineshop eine kleine Auswahl an lose verlegbaren Designböden (kurz: "Loose-lay Vinyl") an.

4. Pflege und Alltagstauglichkeit

Designbodenbelag ist pflegeleicht und lässt sich problemlos feucht reinigen. Seine robuste Oberfläche schützt vor leichten Kratzern und mechanischer Abnutzung, sodass er auch in stark genutzten Bereichen eine gute Wahl ist. Dank der Oberflächenvergütung, die heutzutage Standard ist, haften Staub und Schmutz nur schwer an. Deshalb eignet sich Designboden auch für Haushalte mit Kindern oder Haustieren. Für eine lange Lebensdauer empfehlen wir geeignete Reinigungs- und Pflegemittel, Bodenschutzmatten vor Schreibtischen sowie Filzgleiter unter Möbelfüßen.

Bild 2 (Yoonjae Baik, Unsplash): Regelmäßiges Abkehren oder Absaugen schützt Designböden

Designboden in Holzoptik als Esszimmerboden
Designboden in Holzoptik als Esszimmerboden

Häufige Fragen zu Designboden


Was ist der Unterschied zwischen Designboden und Designbelag?

Die Begriffe Designboden und Designbelag werden häufig synonym verwendet. Im engeren Sinn beschreibt Designbelag jedoch eher den Bodenbelag als Material, während Designboden den fertig verlegten Boden beziehungsweise eine Produktkategorie bezeichnet. Im Handel wird der Begriff Designboden heute meist für moderne Klick-, Klebe- und Rigid-Beläge mit authentischen Holz- oder Steindekoren verwendet.

Welche Nutzungsklasse sollte ein Designboden haben?

Für Wohnräume empfehlen sich Böden der Klassen 22 und 23, während für gewerbliche Bereiche höhere Nutzungsklassen ab 31 sinnvoll sind. Designboden eignet sich für nahezu alle Räume – vom Wohnzimmer über die Küche bis hin zu Fluren und Büros. Für Feuchträume wie Badezimmer sollten Sie auf wasserfeste Varianten achten, beispielsweise SPC- oder Rigid-Designböden.

Ist Designboden wasserfest?

Viele Designböden sind wasserfest oder zumindest stark wasserbeständig. Besonders Vollvinyl- und Rigid-Designböden eignen sich für Küche, Flur und teilweise auch für Badezimmer. Achte auf die Herstellerangaben, da nicht jede Aufbauart für Feuchträume freigegeben ist.

Wie wird Designboden verlegt?

Klick-Designboden wird schwimmend verlegt und eignet sich für ebene Untergründe. Klebe Designboden wird vollflächig verklebt und bietet maximale Stabilität – ideal für gewerbliche Bereiche. Einige Varianten besitzen integrierte Dämmunterlagen, die Trittschall reduzieren. Dadurch müssen Sie in der Regel keine separate Bodenunterlage verlegen.

Wie pflegeleicht ist Designboden?

Designboden ist sehr pflegeleicht. Regelmäßiges Staubsaugen und feuchtes Wischen reichen aus. Auf Dauer wird die tägliche Beanspruchung dafür sorgen, dass die Nutzschicht entlang der Laufwege dünner wird und ihren matten Glanz verliert. Dann können Sie mit Auffrischern arbeiten oder überlegen, ob sich eine Neuversiegelung lohnt. Beachten Sie, dass diese nur von einem Fachbetrieb ausgeführt werden sollte.

Wie lange hält Designboden?

Hochwertige Designböden können – je nach Nutzungsklasse und Beanspruchung – viele Jahre bis Jahrzehnte halten. Entscheidend sind die Aufbauart, die Dicke der Nutzschicht und die richtige Pflege. So kratzfest wie Fliesen sind Designböden nicht, aber wenn Sie losen Schmutz und kleine Steinchen regelmäßig beseitigen, bleibt die Brillanz der Dekore lange erhalten. Wenn Sie Genaueres zur Lebensdauer erfahren möchten, sollten Sie einen Blick auf die Garantieangaben des Herstellers werfen.

Sie sind noch unsicher, welcher Designboden am besten zu Ihrem Projekt passt? – Unser Serviceteam unterstützt Sie gerne bei der Auswahl und beantwortet Ihre Fragen zu Aufbau, Verlegung und Zubehör. Zögern Sie nicht, sich gleich mit uns in Verbindung zu setzen!

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