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Parkett lackiert oder geölt? – Parkettoberflächen im Vergleich

BodenFuchs24
Geöltes Parkett als Wohnzimmerboden
Geöltes Parkett als Wohnzimmerboden

Parkett gilt als empfindlicher Bodenbelag. Um das wertvolle Material vor Schäden und äußeren Einflüssen zu schützen, wird der Boden daher geölt oder lackiert. Jede dieser Oberflächenbehandlungen hat ihre Vor- und Nachteile und nicht jede Oberflächenbehandlung eignet sich für jeden Anwendungsbereich. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen genauen darüber Überblick verschaffen.

Lackiertes Parkett – pflegeleicht & robust

Bei lackiertem Parkett wird die rohe, unbehandelte Parkettoberfläche mit einer Lackierung versehen, die sich wie eine Schutzschicht über sie legt. Auf diese Weise schützt Lack den Bodenbelag mehrere Jahre lang vor den täglichen Beanspruchungen, macht ihn resistenter gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit und zugleich sehr pflegeleicht. Lackierte Parkettböden lassen sich einfach abfegen, staubsaugen und mit lauwarmem Wasser reinigen.

Parkettlacke gibt es mit einer glänzenden und einer matten Wirkung. Erstere veredelt den Holzboden aus ästhetischer Sicht, während letztere eher die Natürlichkeit des Materials unterstreicht. In praktischer Hinsicht gilt: Je matter der Lack ist, desto unempfindlicher ist der Parkettboden! Dem gegenüber ist lackiertes Parkett anfälliger für sichtbare Kratzer und Schrammen, weil diese auf der glänzenden Oberfläche schneller zu erkennen sind. Die Behebung solcher Gebrauchsspuren ist oft kostspielig, denn das Parkett muss in diesem Fall vollflächig abgeschliffen und neu lackiert werden. Eine teilweise Renovierung ist nur selten möglich.

Die gelegentliche Behandlung mit einer Lackpflege mindert die Abnutzungserscheinungen und kaschiert feine Kratzer. Wer Haustiere besitzt, sollte bedenken, dass lackierte Parkettoberflächen für Haustiere zu einer Rutschbahn werden können. Zudem hat lackiertes Parkett keinen Einfluss auf das Raumklima, da bei ihm die natürliche Porenstruktur des Holzes versiegelt ist. Die wohngesunde Wirkung des Holzes geht damit verloren.

Parkett lackiert: EicheLackierter Parkettboden

Vorteile von lackiertem Parkett

  • gegen Feuchtigkeit und Nässe versiegelt
  • dauerhaft pflegeleicht
  • glänzender und glatter Effekt
  • für Wohn- und Schlafzimmer geeignet
  • unempfindlicher als geöltes Parkett

Nachteile von lackiertem Parkett

  • anfällig für Schrammen und Kratzer
  • nur an der Oberfläche gepflegt und geschützt
  • kostspielige Reparatur
  • teilweise Renovierung nur selten möglich

Beliebte lackierte Parkettböden


Geöltes Parkett – natürliche Optik, aber pflegeintensiv

Grundsätzlich sieht geöltes Parkett natürlicher aus als lackierter Holzboden, weil es keinen auffälligen Glanz erhält, sondern eher matt bleibt. Beachten Sie jedoch, dass es Unterschiede zwischen farblosen Ölen und Ölen mit Farbpigmenten gibt: Erstere heben die Kontraste zwischen den Farben des Holzes und seiner Wuchsmerkmale hervor, während letztere den natürlichen Farbton – ähnlich wie Farblacke – aufhellen, abdunkeln oder grundlegend verändern können.

Weil es die offenporige Struktur von Holz nicht verschließt, kann geöltes Parkett "atmen". Das heißt, es vermag Luftfeuchtigkeit der Umgebung aufzunehmen und umgekehrt Feuchtigkeit an die Raumluft abzugeben. Auf diese Weise trägt geöltes Parkett dazu bei, dass die Luftfeuchtigkeit innerhalb eines Raumes relativ konstant bleibt, was unserer Gesundheit nachweislich zuträglich ist. Wissenschaftliche Studien zeigen nämlich, dass eine zu geringe Luftfeuchtigkeit in Räumen das Infektionsrisiko ebenso steigert wie eine überhöhte Luftfeuchtigkeit.1

Geölt ist nicht gleich geölt. Sie sollten beachten, dass es naturgeöltes und wohnfertig geöltes Parkett gibt: Bei wohnfertig geöltem Parkett wird das Holzöl unter starkem Lichteinfluss auf das Parkett aufgetragen und möglichst schnell getrocknet wird. Eine weitere Ölschicht ist nach der Verlegung nicht mehr nötig. Naturgeöltes Parkett bewahrt die natürliche Optik des Holzes besser. Der natürliche Auftrag des Öls garantiert eine tiefe Imprägnierung und eine schnelle, günstige Reparatur von Schäden. Eventuelle Kratzer sind nicht so leicht sichtbar wie auf lackiertem Parkett. Das Öl füllt die Poren des Holzes bis in den Kern, sodass weder Feuchtigkeit noch Flüssigkeiten eindringen können. Auch Risse verändern nicht die Farbe des Parkettbodens, da das Öl porentief eindringt. Dank dieser Eigenschaften eignen sich naturgeölte Parkettböden selbst für Bereiche, die Schmutz und Sand ausgesetzt sind. Auch in stark frequentierten Bereichen, wie Fluren oder Durchgängen, ist solches Parkett gut geeignet.

Damit Sie lange Freude an Ihrem geölten Parkett haben, sollten Sie es regelmäßig pflegen. Dazu gehört das Abfegen oder Absaugen von losem Schmutz ebenso wie das nebelfeuchte Wischen mit Wasser, das mit Holzbodenseife versetzt ist. Diese spezielle Seife wirkt wie eine "Hautpflege" für den Parkettboden. Ab und zu sollten Sie anstelle der Seife einen Öl-Refresher als Pflegemittel verwenden. Alternativ können Sie auch zu einer Parkettpflege aus unserem Sortiment greifen. In größeren Abständen – ungefähr von zwei bis vier Jahren – ist eine Auffrischung des Holzöls notwendig. In Bereichen, die stärker beansprucht werden, kann der richtige Zeitpunkt dafür auch früher eintreten. Sie benötigen ein professionelles Pflegeöl, das auf dem gereinigten und getrockneten Boden aufzutragen ist. Im Gegensatz zu lackiertem Parkett muss die Auffrischung nicht vollflächig erfolgen, sondern kann auch abschnittsweise durchgeführt werden.

Parkett geölt: EicheGeölter Parkettboden aus Eichenholz

Vorteile von geöltem Parkett

  • Holz behält natürliche Optik
  • nicht nur oberflächlich, sondern auch substanziell gepflegt
  • schnelle und günstige Reparatur von Schäden
  • eher griffig statt rutschig
  • naturgeölt auch für stark frequentierte Bereiche sowie Küche und Bad geeignet

Nachteile von geöltem Parkett

  • nicht gegen Feuchtigkeit und Nässe versiegelt
  • pflegeintensiv (wiederholtes Nachölen erforderlich)
  • schützt weniger vor Ausbleichen als Lack

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Was ist gewachstes Parkett?

Parkettboden kann auch mit speziellen Wachsen oberflächenbehandelt werden. Dadurch erhält sein Holz eine Schutzschicht, die ein Eindringen von Schmutz und Nässe verhindert. Allerdings bieten solche "Wachsimprägnierungen" keinen absoluten Schutz vor Feuchtigkeit und nur einen geringen Schutz vor mechanischen Beschädigungen. Schleifspuren und Kratzer können bei diesen Parkettböden also leicht entstehen.

Voraussetzung für eine effektive Oberflächenbehandlung mit Wachs ist, dass das betroffene Parkett mit Holzöl vorbehandelt bzw. grundiert wurde. Das Wachs ersetzt dann die abschließende Behandlung (im Fachjargon "Finish" genannt) mit Öl. Auch Hybridprodukte wie Hartwachsöle eignen sich dafür.

Vorteile von gewachstem Parkett

  • verleiht Parkettoberflächen einen seidigen Glanz
  • ist besser vor Feuchtigkeit geschützt als geöltes Parkett
  • Wachs wirkt nicht nur wasser-, sondern auch schmutzabweisend
  • ohne großen Aufwand erneuerbar

Nachteile von gewachstem Parkett

  • Vorsicht bei Reinigung nötig
  • nicht gegen Feuchtigkeit und Nässe versiegelt
  • pflegeintensiv (mehrfaches Nachwachsen nötig)

Finden Sie eine große Auswahl an gewachstem Parkett bei BodenFuchs24.

Parkettoberflächen im VergleichParkettoberflächen in einer Küche: lackiert vs. geölt

Häufige Fragen zu Parkettoberflächen

  1. 1 Lackiert oder geölt: Welches Parkett ist besser in der Küche?

Lackiertes Parkett ist für die Küche besser geeignet. Durch die Lackschicht ist seine Oberfläche nicht nur widerstandsfähiger als bei geöltem Parkett, sie hält auch Spritzwasser und stehender Nässe besser stand. Zudem lässt sich lackiertes Parkett leichter reinigen und kann auch feucht gewischt werden.

  1. 2 Lackiert oder geölt: Welches Parkett ist besser bei einer Fußbodenheizung?

Grundsätzlich eignet sich Parkett für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung. Allerdings sollte die Oberfläche nicht lackiert sein! Bereits nach der ersten Heizperiode können in der Lackoberfläche feine Haarrisse entstehen, durch die Wischwasser eindringen kann. Nach wenigen Jahren entstehen bereits graue Stellen – der Boden muss erneut geschliffen werden. Besser eignet sich geöltes Parkett.

  1. 3 Lackiert oder geölt: Für welches Parkett ist ein Dampfreiniger geeignet?

Dampfreiniger dürfen nur auf vollflächig verklebtem Parkett mit lackierter Oberfläche verwendet werden. Bei geöltem oder gewachstem Parkett bleibt die Oberfläche offenporig. Die Feuchtigkeit des Dampfes kann in den Boden eindringen und das Parkett beschädigen.

  1. 4 Lackiert oder geölt: Für welches Parkett ist ein Staubsauger geeignet?

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung kann Parkett durchaus mit einem Staubsauger gereinigt werden. Wichtig ist, dass der Staubsauger mit einer weichen Parkettbürste ausgestattet ist. Eine Parkettbürste sollte lange, weiche Borsten (natürlich oder synthetisch) aufweisen, die den Boden gut vor Kratzern schützen.

  1. 5 Lackiert oder geölt: Welches Parkett lässt sich überstreichen?

Parkett muss grundsätzlich vollständig abgeschliffen werden, damit es überstrichen werden kann. Daher spielt es keine Rolle, ob es lackiert oder geölt ist. Ein Überstreichen von nicht abgeschliffenem Parkett ist nicht möglich.

1 Quelle: https://mindestfeuchte40.de/gesundheit/, zuletzt aufgerufen am 07.10.2022

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