Boden-Ratgeber
Laminatdielen mit Klicksystem beim Verlegen Laminatdielen mit Klicksystem beim Verlegen Laminatboden können Sie auf unterschiedlichen Untergründen verlegen. Welche infrage kommen, hängt nicht nur von ihrer Beschaffenheit, sondern auch von ihrem baulichen Zustand ab. Um Schäden am Laminat zu vermeiden und eine fachgerechte Verlegung sicherzustellen, sollten Sie die Verlegehinweise des Herstellers berücksichtigen. Diese richten sich in der Regel nach der DIN 18365 "Bodenbelagarbeiten". Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick geben, welche Untergründe grundsätzlich geeignet sind und worauf sollten Sie bei der Laminat-Verlegung auf diesen Untergründen achten sollten. Allgemeine Anforderungen an den Untergrund bei Laminat Falls Sie bisher noch keinen Boden selbst verlegt haben, sollten Sie wissen, dass sich aus der DIN 18365 mehrere Anforderungen an Untergründe ergeben, die in jedem Fall gelten – unabhängig davon, welchen Bodenbelag Sie verlegen möchten: Ebenheit: Weist ein Untergrund Höhenunterschiede oder Unebenheiten von mehr als drei Millimeter pro laufendem Meter auf, müssen diese ausgeglichen werden. Das geschieht entweder durch Verspachteln oder Abschleifen. Trockenheit: Prüfen Sie die Untergrundfeuchtigkeit. Der Untergrund sollte trocken sein. Eine Dampfbremse bzw. Dampfsperre verhindert, dass Feuchtigkeit in den Laminatboden aufsteigt. Stabilität: Das A und O eines Untergrunds lautet, dass er absolut stabil und unbeweglich sein muss. Kommt es beim Begehen zu einem Nachgeben oder Schwingen des Untergrunds, kann dies zu Schäden am Laminat führen. Lose Bretter oder Dielen sollten daher verschraubt werden. Lässt sich ein beweglicher Untergrund nicht zuverlässig stabilisieren, bleibt nur der komplette Austausch bzw. Neuaufbau. Beliebte Laminatböden im Überblick Geeignete Laminat-Untergründe und ihre Anforderungen Laminat auf mineralischem Untergrund Mineralische Untergründe wie Estrich, Beton oder Asphalt sind hervorragend für die Verlegung von Laminat geeignet! Bei diesen Untergründen müssen Sie jedoch unbedingt eine Dampfbremse als Laminatunterlage verlegen. Sie schützt den Belag gegen aufsteigende Rest- oder Kondensfeuchte. Infrage kommen entweder einfache PE-Folien oder aber modernere Unterlagsmatten mit einer integrierten Trittschalldämmung. Verlegen Sie niemals Laminat auf frisch verlegtem Estrich, da unvollständig ausgetrockneter Estrich nur eine geringe Festigkeit hat. Darüber hinaus schützt die Dampfbremse zwar das Laminat vor aufsteigender Feuchtigkeit aus dem Boden, sie schließt aber auch die Nässe im Boden ein, sodass es im Zweifelsfall zur Schimmelbildung kommen kann. Mithilfe von CM-Messgeräten können sie den Feuchtigkeitsgehalt des Estrichs prüfen. Folgende Werte sollten Sie auf keinen Fall überschreiten: Restfeuchte ohne Fußbodenheizung: Zement-Estrich: 2,0 CM-%, Anhydrit-Estrich: 0,5 CM-% Restfeuchte mit Fußbodenheizung: Zement-Estrich: 1,8 CM-%, Anhydrit-Estrich: 0,3 CM-% (CM steht für: Calciumcarbid-Methode.) Stellt sich heraus, dass der Untergrund noch zu hohe Restfeuchtewerte aufweist, müssen Sie mit der Verlegung warten, bis der Untergrund vollständig getrocknet ist! Entdecken Sie alle Laminatböden im Onlineshop von BodenFuchs24. Zum Shop https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/laminat-untergrund_us.jpgMineralischer Untergrund für Laminat Laminat auf Holzdielen verlegen (Bild: Riley Pitzen, Unsplash) Verlegen Sie Laminat auf Holzdielen, müssen Sie lose Dielen unbedingt vor der Verlegung befestigen. Anschließend sollten Sie die Laminatdielen oder -planken jeweils quer zur Längsrichtung der Holzdielen verlegen. Das erhöht die Stabilität des Belags. Auf eine Dampfbremse können Sie verzichten, eine Trittschalldämmung ist jedoch zwingend notwendig. Laminat auf Holzspanplatten verlegen Holzspanplatten – auch "oriented strand boards" (kurz: OSB) – sind der optimale Untergrund zum Verlegen von Laminat. Verbinden Sie die Laminatdielen oder -planken fest mit der Unterkonstruktion, um einen stabilen Untergrund zu erhalten. So vermeiden Sie störende Knarrgeräusche. Eine Trittschalldämmung ist zu empfehlen, da zwei starre Materialien direkt aufeinandertreffen. Ob eine Dampfbremse notwendig ist, können wir nicht pauschal beantworten. Am besten bitten Sie dazu eine handwerkliche Fachkraft um ihre Einschätzung oder Sie setzen sich mit unserer Kundenberatung in Verbindung! Laminat auf Fliesen verlegen Auch Fliesen gehören zu den Untergründen, auf denen Sie Laminat verlegen können. Sind die Fliesen allerdings in einem schlechten Zustand, erhöht sich der Arbeitsaufwand: Weil Laminat einen ebenen und festen Untergrund voraussetzt, müssen Sie lockere oder beschädigte Kacheln neu fixieren oder austauschen. Risse im Fliesenspiegel sollten verspachtelt oder mit Harz versiegelt werden. Unebenheiten lassen sich mithilfe einer Ausgleichsmasse nivellieren. Wie bei Holzboden, ist auch auf Fliesen eine Trittschalldämmung unbedingt erforderlich. Zusätzlich sollten Sie eine Dampfbremse als Feuchtigkeitsschutz verlegen. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/laminat-untergrund-vorbereiten.jpgLaminatunterlage zur Untergrundvorbereitung Laminat auf Fußbodenheizung verlegen Das Laminat in unserem Sortiment ist zur Verlegung auf Unterkonstruktionen mit Fußbodenheizung geeignet. Bedingung ist, dass es sich dabei um ein Warmwasser-Heizsystem handelt, das auf maximal 27 °C Oberflächentemperatur eingestellt ist. Höhere Temperaturen können dem Laminat schaden. Im Handel gibt es auch Beläge, die von ihren Herstellern nicht für Fußbodenheizungen zugelassen sind, zum Beispiel weil ihre Belagsstärke 9 mm übersteigt. Dann ist der Wärmedurchlasswiderstand so hoch, dass ein effektiver Betrieb der Heizung unmöglich ist. Einen entsprechenden Hinweis sollten Sie in der Verlegeanleitung finden. Ungeeignete Laminat-Untergründe Wenn ebene, trockene und saubere Untergründe geeignet sind, sollten Sie im Umkehrschluss alle unebenen, feuchten und schmutzigen Untergründe meiden – oder entsprechend vorbereiten, damit sie wieder verlegereif sind. Definitiv ungeeignet bleiben Teppichböden, weil sie in den meisten Fällen zu weich und nachgiebig sind. Die Klickverbindungen des Laminats könnten mit der Zeit wieder aufspringen. Ein weiterer Grund, weshalb textile Bodenbeläge nicht unter Laminat liegen bleiben sollten, sind die hygienischen Umstände: Ein Teppichboden, der einer gewissen Nutzung unterlag, lässt sich kaum wieder steril bekommen. Würde ein Bodenbelag über ihn hinweg verlegt, würden daher alle verbliebenen Bakterien, Milben und Verschmutzungen im Untergrund eingeschlossen. Gleiches gilt für jede noch so geringe Restfeuchte: Sie könnte irgendwann vom Laminatboden absorbiert werden und ihn zum Aufquellen bringen. Ebenfalls nicht als Untergründe für Laminat zu empfehlen sind sämtliche Klickböden, darunter auch Klick-Vinylböden. Diese bilden keine stabile Basis. Das Resultat wäre nämlich, dass Sie einen schwimmenden Neubelag auf einen schwimmenden Altbelag verlegen – und damit zwei nicht-fixierte Schichten aufeinandertreffen lassen. Je nachdem, welchen mechanischen Einflüssen diese ausgesetzt sind, können sie sich gegenseitig in verschiedene Richtungen verschieben. Und ein "wandernder" Bodenbelag ist sicher nicht das, was Sie sich wünschen!
Luxury Vinyl Tiles in Steinoptik als Bodenbelag im Wohnbereich Luxury Vinyl Tiles in Steinoptik als Bodenbelag im Wohnbereich Hersteller, Händler und handwerkliches Fachpersonal gehen mit vielen Begriffen anders um als Außenstehende. Und nicht selten verwenden sie auch Abkürzungen, ohne diese zu erläutern. Ein Beispiel dafür ist LVT. Wenn Sie nach einem neuen Bodenbelag recherchiert haben, ist Ihnen diese Buchstabenkombination bestimmt schon einmal begegnet. In diesem Beitrag erfahren Sie, wofür LVT steht und welche Bodenbeläge damit gemeint sind. Wofür steht LVT? LVT ist die Abkürzung für "Luxury Vinyl Tiles", was auf Deutsch so viel bedeutet wie: "Luxus Vinyl Fliesen". Bodenbeläge, die als LVT bezeichnet werden, gehören zur Gruppe der elastischen Kunststoffbeläge. Sie werden mithilfe chemischer Bindemittel wie Vinylchlorid (VC), Polyvinylchlorid (PVC), Polyurethan (PU) oder Ethylen hergestellt. Diese Bindemittel sorgen dafür, dass LVT-Böden dehnbar, biegsam und flexibel sind, selbst wenn sie mit einer integrierten Trägerplatte stabilisiert werden. Für ihr äußeres Erscheinungsbild ist eine spezielle Dekorschicht verantwortlich, auf die werksseitig entweder ein abstraktes Muster oder die Nachbildung einer Holz-, Stein- oder Metalloberfläche gedruckt wird. LVT-Böden sind auf diese Weise frei gestaltbar, was ihnen die Bezeichnung "Designboden" eingebracht hat. Doch LVT können nicht mit Designböden gleichgesetzt werden! Vielmehr handelt es sich dabei um einen Oberbegriff für verschiedene elastische Beläge. Darunter fallen auch solche, die mit geringem Kunststoffanteil oder komplett aus recycelten oder organischen Rohstoffen produziert werden. Beliebte LVT im Überblick Article Slider LVT als Image-Retter für PVC-Bodenbeläge Im Gegensatz zu derlei Bio-Designböden sind LVT-Böden jedoch nichts anderes als moderne PVC-Bodenbeläge. Ihre klangvolle Bezeichnung als "Luxury Vinyl Tiles" haben sie Herstellern zu verdanken, die ihre Produkte vom schlechten Ruf des PVC befreien wollten. Seit in den Achtzigerjahren bekannt wurde, dass der Kunststoff gesundheitsschädlich sein kann, ging die Nachfrage nach PVC-Böden lange Zeit drastisch zurück. Dieser Entwicklung wirkten führende Hersteller entgegen, indem sie die Rezeptur der Bodenbeläge veränderten und ihre Eigenschaften verbesserten. Um die gesundheitlich unbedenklichen und umweltfreundlicheren Nachfolger von ihre Vorläufern zu unterscheiden, gaben sie ihnen den neuen Namen: LVT. LVT-Bodenbeläge sind also weiterentwickelte PVC-Böden und mit Vinylböden gleichzusetzen. Was macht LVT zum Designbelag? Laien erkennen den Unterschied zu früheren PVC-Böden in erster Linie daran, dass LVT nicht als Rollen- oder Meterware angeboten wird. Wie der Name erahnen lässt, bestehen die Böden aus fliesenförmigen Belagsstücken; auch längliche Dielen oder Planken sind üblich. Welches Format die Hersteller wählen, ist abhängig davon, ob sie ihre Beläge als Fliesen-, Stein- oder Holznachbildungen gestalten. Manche Beläge sind auch in länglichen und Kachel-Formaten erhältlich, beispielsweise wenn sie unifarbene oder abstrakt gestaltete Dekore aufweisen. Übrigens: Zur Herstellung der authentischen Fliesen-, Stein- oder Holzdekore werden fototechnische Reproduktionen der Materialien mittels Druck- oder Prägetechniken auf die Dekorschichten der LVT-Böden aufgebracht. Auf diese Weise lassen sich auch realistische Haptiken schaffen, bei denen sich scheinbar natürliche Unebenheiten von Stein- und Holzoberflächen auf den Belagsoberflächen abzeichnen. Eine transparente Nutzschicht schützt diese "Meisterwerke" vor äußeren Einflüssen – oft ergänzt um eine hauchdünne Versiegelung, damit die Beläge im Alltag leicht sauber zu halten sind. Finden Sie eine große Auswahl an Luxus-Vinylböden bei BodenFuchs24. Zum Shop https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/lvt-boden-im-gewerberaum.jpgLuxury Vinyl Tiles im gewerblichen Empfangsbereich Vorteile der "Luxury Vinyl Tiles" Die Vorteile von LVT-Designbelägen haben schon viele unserer Kunden überzeugt! Im Folgenden fassen wir die wichtigsten davon für Sie zusammen: 1 Umweltfreundlich – LVT-Bodenbeläge sind oft CO2-neutral. Sie lassen sich problemlos recyceln. 2 Langlebig – Ihre Nutzschicht macht die Designbeläge unempfindlich gegenüber Abrieb und Kratzern. LVT ist daher perfekt für Objekte mit starker Beanspruchung geeignet. 3 Problemlos erneuerbar – LVT-Böden sind modulare Bodenbeläge. Einzelne Fliesen, Dielen oder Planken können problemlos angehoben und ausgetauscht werden. Auf diese Weise lassen sich nicht nur beschädigte Belagsstücke entfernen, sondern auch neue Optiken schnell umsetzen – ohne aufwendige Renovierungsarbeiten. 4 Bessere Qualität der Raumluft – LVT entspricht den gesetzlichen Anforderungen an die Raumluftqualität. Vor der Markteinführung werden die Beläge nach europäischen und globalen Standards getestet und bieten somit die nötige Sicherheit. Viele von ihnen sind mit dem "Blauen Engel" zertifiziert. 5 Hervorragende Raumakustik – Wie alle elastischen Bodenbeläge reduzieren auch LVT-Böden sehr gut Lärm und Trittschall. Damit eignen sie sich auch für die Verlegung in öffentlichen Gebäuden. 6 Ausdrucksvolles Design – LVT gibt es in vielen verschiedenen Designs. Diese Designs können beliebig miteinander kombiniert werden. Auf diese Weise setzen Sie tolle Akzente und prägen Ihren individuellen Wohnstil. 7 Kombination mit anderen Bodenbelägen – Weil sich LVT ein Vorbild an Fliesen und Parkett nimmt, können die Bodenbeläge auch in einem Raum oder auf angrenzenden Belagsflächen kombiniert werden. Gleiches gilt für viele Teppichfliesen und LVT-Böden. 8 Einfache Verlegung – LVT lässt sich unkompliziert verlegen; sogar ohne Übergangsschienen. Auch die Verlegung um Türschwellen oder Leitungen herum ist kein Problem, da der Zuschnitt präzise und ohne großen Kraftaufwand möglich ist. LVT-Boden verlegen – auch ohne Profiwissen LVT-Designbeläge lassen sich aufgrund ihres praktischen Formats als Fliesen und Planken in unterschiedlichen Größen einfach verarbeiten. Darüber hinaus besitzen sie eine geringe Aufbauhöhe und können dadurch fast überall verlegt werden. Allerdings verlangt diese geringe Höhe nach einem vorbereiteten Untergrund. Denn größere Unebenheiten oder Fugen kann LVT nicht ausgleichen! Als Verlegetechniken stehen Ihnen die vollflächige Verklebung und die schwimmende Verlegung per Klicksystem zur Auswahl. Zusätzlich gibt es einige selbstliegende LVT-Böden. Allerdings sind diese am wenigsten zur dauerhaften Nutzung geeignet, sondern eher für Mieträume, Messestände und Veranstaltungsorte zu empfehlen.
Gewebter Wollteppich mit Kurzflor auf Wohnzimmerboden Gewebter Wollteppich mit Kurzflor auf Wohnzimmerboden Wolle ist ein Naturmaterial mit vielen Vorteilen, aber auch empfindlich, wenn es mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Dementsprechend sorgfältig sollten Wollprodukte gereinigt werden. Das gilt auch für Teppiche aus Wolle: Werden sie nass gereinigt und unsachgemäß getrocknet, können ihre Fasern darunter leiden. Doch das ist längst kein Grund, auf die dekorativen Vorleger und Läufer zu verzichten. Mit unseren Tipps wird es Ihnen leicht fallen, Ihren Wollteppich pfleglich zu behandeln! Unterschiede bei Wollteppichen Wollteppich ist nicht gleich Wollteppich. Für die Herstellung von Teppichwaren sind verschiedene Wollarten geeignet. Am häufigsten kommt Schafswolle zum Einsatz. Weitere beliebte Wollarten sind Alpakawolle, Angorawolle, Kaschmirwolle, Merinowolle und Mohairwolle. Nicht jede tierische Wolle eignet sich zur Fertigung eines Wollteppichs. Viele besitzen zu empfindliche Fasern oder passen einfach von der Struktur her nicht zu einem Teppich. Schafswolle bringt die besten Voraussetzungen mit. Auch Schaf-Schurwolle findet sich häufig als Rohmaterial für die Herstellung von Wollteppichen. Bei Schurwolle handelt es sich um Wolle, die ausschließlich durch die Schur lebender Schafe gewonnen wird. Dadurch bringt sie eine besonders hohe Qualität mit. Sie war weder einer schädigenden Verarbeitung ausgesetzt, noch bereits in einem anderen Erzeugnis enthalten. Bei herkömmlicher Schafwolle ist das anders. Sie kann durch Recycling gewonnen worden sein oder auch von den Fellen geschlachteter Tiere stammen. Bei Baumwolle handelt es sich ebenfalls um ein verbreitetes Teppichmaterial, allerdings verfügt diese – auf Grund ihres pflanzlichen Ursprungs – über andere Eigenschaften als Wolle tierischen Ursprungs. Am einfachsten ist der Unterschied am Gewicht zu erkennen: Baumwolle ist deutlich schwerer als alle "echten" Wollarten. Baumwolle Wolle luftig und kühlend wärmend und isolierend robust und reißfest federnd und elastisch knittert leicht kann eingehen fleckempfindlich schmutzabweisend hautfreundlich kann kratzen pflegeleicht eher empfindlich Baumwollteppiche sind vergleichsweise pflegeleicht, sie können ganz normal abgesaugt und abgeklopft werden. Kleinere Exemplare passen in die Waschmaschine. Sie sind bei 30 °C im Feinwaschprogramm waschbar. Zum Trocknen sollten Sie die Teppiche anschließend auf der Wäscheleine aufhängen oder über einen Wäscheständer legen. Alternativ lassen sich Baumwollteppiche in einer Badewanne auswaschen. Eine kleine Menge Waschmittel genügt. Das Wasser sollte nicht schäumen! Ziehen Sie den Teppich mehrmals durchs Wasser und wringen Sie ihn leicht aus. Wechseln Sie das Wasser danach und wiederholen Sie den Vorgang, bis kaum noch Schmutz zum Vorschein kommt. Zum Schluss spülen Sie den Teppich mit dem Duschkopf ab. Entdecken Sie natürliche schöne Woll- und Baumwollteppiche bei BodenFuchs24. Zum Shop https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/wollteppich-oberflaeche.jpgWollteppich: Oberfläche in verschiedenen Qualitäten Vorteile von Wollteppichen Wollteppiche sind so beliebt, weil sie ihrer Umgebung eine gemütliche Atmosphäre verleihen. Selbst in großen Räumen sorgt bereits ein kleiner Läufer für mehr Wohlgefühl. Doch die Naturteppiche aus Wolle bringen noch weitere Vorteile mit sich: Sie sind sehr robust, wirken zum Untergrund hin wärmedämmend und besitzen durch die lockere Struktur ihrer Fasern (gekräuselt und voluminös) eine hohe Formstabilität. Diese hohle Struktur speichert zudem hervorragend Wärme und Feuchtigkeit, was gerade an sehr kalten Tagen für unsere Füße sehr wohltuend ist. Darüber hinaus nehmen Wollfasern Gerüche aus der Umgebung auf und neutralisieren diese. Einen weiteren Vorteil bildet die hohe Elastizität sowie Stabilität von Wollgeweben: Beides führt dazu, dass Wollteppiche sehr lange ihre Form beibehalten. Selbst gegenüber Druckstellen durch schwere Möbel bzw. spitze Möbelfüße sind sie gut gewappnet. Wollteppiche pflegen & schonen Wollteppiche bleiben nur bei richtiger Pflege lange haltbar und ansehnlich. Folgende Tipps im Umgang mit den Naturprodukten geben wir Ihnen mit auf den Weg: 1 Neue Wollteppiche fusseln anfangs etwas. Sie verlieren überschüssige Fasern, die sich zu kleinen Kugeln ballen. Sollten Sie das auch bei Ihrem Exemplar beobachten, können wir Sie beruhigen: Es besteht allerdings kein Handlungsbedarf! Anfängliche Fusseln sind eher ein Qualitätsmerkmal. Im Laufe der Zeit legt sich das und der Teppich ist frei von Fusseln. Auf keinen Fall sollten Sie zu einer Bürste greifen, um die Fusseln aufzusammeln! Dies würde das glatte Gegenteil bewirken, weil Sie damit die Wolle strapazieren. Fallen Ihnen überstehende Fäden auf, können Sie diese bedenkenlos mit einer Schere stutzen. 2 Staubsaugen verhindert, dass sich Schmutz in den Fasern festsetzt. Gerade in Haushalten mit Angehörigen, die eine Neigung für allergische Reaktionen haben, sollten Sie Wollteppiche regelmäßig absaugen. Regelmäßig bedeutet hier: einmal wöchentlich saugen, um Staub und Dreck zu beseitigen. Zum Staubsaugen sollten Sie eine glatten Bodendüse verwenden, da der Wollteppich bereits durch leichte Beschädigungen seines Gewebes aufgeraut wird. 3 Hilft das Absaugen nicht mehr, können Sie tiefer sitzenden Staub und Schmutz durch Ausklopfen aus Ihrem Wollteppich lösen. Hängen Sie den Teppich dazu am besten im Grundstück über eine Stange oder ein Geländer, über das Sie vorher ein sauberes Laken gelegt haben. Wichtig ist, dass Sie den Teppich mit der Oberseite aufhängen und die Rückseite zum Klopfen zu Ihnen zeigt. Geklopft wird von oben nach unten, ohne allzu viel Kraft dafür aufzuwenden. Beachten Sie, dass handgeknüpfte Teppiche zu empfindlich für diese Reinigungsmaßnahme sein können! 4 Teppiche aus naturbelassener Wolle sind anfällig für Mottenbefall. Die Schädlinge suchen sich am liebsten wenig begangene, selten gereinigte und an dunklen Stellen verlegte Exemplare aus. Beliebte Hausmittel zur Vorbeugung von Mottenbefall sind Pheromonstreifen, die an unauffälligen Stellen in der Umgebung des Teppichs angebracht werden müssen, oder Zeitungspapier, das unter dem zu schützenden Teppich auszulegen ist. 5 Sollten Sie Ihren Wollteppich einmal vorübergehend lagern müssen, ist es wichtig, dass Sie den Teppich fest um eine lange Kartonröhre wickeln. So vermeiden Sie, dass unschöne Falten entstehen. Darüber hinaus sollte der Teppich an einer trockenen Stelle liegend gelagert werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Achtung: Wollteppiche mögen es nicht, wenn schwere Gegenstände auf ihnen gelagert werden! Beliebte Wollteppiche im Überblick Article Slider Wollteppiche von Flecken befreien & reinigen Selbst bei einem sehr sorgsamen Umgang mit dem Wollteppich lassen sich Flecken nicht immer vermeiden. Um solche Makel zu beseitigen, sollten Sie umgehend aktiv werden: Flüssigkeiten lassen sich am besten mit einem farblosen Handtuch oder einem Küchentuch aufsaugen. Fleckenmittel sollten Sie nur dann anwenden, wenn sich diese für die Anwendung auf Wollteppichen eignen! Wenden Sie das Fleckenmittel erst dann an einer sichtbaren Stelle des Wollteppichs an, wenn Sie es an einer unauffälligen Stelle getestet haben. Ein gern gemachter Fehler besteht darin, dass der Teppich nass gemacht wird, um die Flecken zu entfernen. Das ist nicht notwendig. Lassen Sie feuchte Stellen trocknen und entfernen Sie eingetrocknete Flecken durch das Abkratzen mit einem Messer! Ab und zu sollte Ihr Wollteppich schonend gewaschen werden. Ein größeres Exemplar geben Sie dazu am besten bei einer professionellen Reinigung ab. Handliche Exemplare können Sie auch selbst in der Dusche oder Badewanne mit lauwarmem Wasser durchspülen – so wie oben bei Baumwollteppichen beschrieben. Verwenden Sie dabei nur Reinigungsmittel, die für Wolle bzw. Wollteppiche geeignet sind! Bleichmittel oder die Allzweckwaffe Essig kommen nicht infrage. Ein beliebtes Hausmittel ist eine Lauge, die entsteht, wenn Sie etwas Wollwaschmittel in lauwarmes Wasser geben. Arbeiten Sie diese vorsichtig in den Wollteppich ein. Nachdem Sie die behandelte Stelle mit einem sauberen Tuch abgetupft haben und der Teppich wieder trocken ist, saugen Sie den Wollteppich ab. Beim Trocknen sollten Sie darauf achten, dass der Teppich glatt liegt und keine Wellen bildet!