Boden-Ratgeber
Wohn-Essbereich mit Esstisch & Kamin Wohn-Essbereich mit Esstisch & Kamin Der Wohn- und Essbereich ist ein offenes Raumkonzept, bei dem Fußbodenbeläge besondere Anforderungen erfüllen müssen. Die wichtigste davon ist die Pflegeleichtigkeit – gerade im Essbereich. Wer Ess- und Wohnzimmer in einem Raum miteinander kombiniert, benötigt darüber hinaus Bodenbeläge, die auch optisch zueinander passen. Während rund um den Esstisch gerne Fliesen verlegt werden, sind in Wohnzimmern eher Parkett- und Teppichböden üblich. Doch was tun, wenn Wohnzimmer und Essbereich ineinander übergehen? Welcher Bodenbelag erfüllt alle Anforderungen an beide Bereiche und passt auch ästhetisch zum Mix aus Ess- und Wohnzimmereinrichtung? – BodenFuchs24 hat drei Empfehlungen für Sie! Ausgangslage: Wohnbereich Das Wohnzimmer bildet in vielen Familien den zentralen Wohnbereich. Hier wird nicht nur im kleinen Kreis miteinander geredet, ferngesehen und gespielt, sondern es können auch Gäste hinzukommen, mit denen sich das Wohnzimmer zum kommunikativen Empfangsbereich wandelt. Der Bodenbelag muss diesen lebendigen Alltag aushalten und trotzdem so viel Gemütlichkeit ausstrahlen, dass sich Familie, Freunde und Bekannte in diesem Raum wohlfühlen. Für Viele ist daher ein Teppichboden die erste Wahl. Spätestens mit den ersten Flecken stellt sich jedoch die Frage, ob das die richtige Wahl war. Ausgangslage: Essbereich Der Essbereich ist ein Ort, an dem gekleckert wird – vor allem, wenn es Kinder im Haushalt gibt, die noch etwas kleiner sind. Dann landet schnell mal etwas auf dem Fußboden. Umso größer ist der Ärger, wenn sich diese Flecken nicht mehr entfernen lassen. Hier muss also ein Bodenbelag her, der sich leicht reinigen lässt und nicht gleich bei jeder Verschmutzung Flecken annimmt. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/vinylboden-fuer-wohn-essbereich.jpgVinylboden in Wohn-Essbereich Empfehlung 1: Vinyl-Designboden Vinylboden erobert bereits seit einigen Jahren den Markt für Bodenbeläge und Innenarchitektur. Als Allround-Talent mit hervorragenden Eigenschaften ist dieser Bodenbelag immer die erste Wahl, wenn ein strapazierfähiger und dennoch komfortabler, einfach zu reinigender Boden gesucht wird. Vinylböden gelten selbst mit Nutzschichten von 0,30 mm als sehr strapazierfähig. Ihre Oberflächenbeschichtung aus Polyurethan (PU) hält selbst starken Belastungen stand. Kommt es doch einmal zu Schäden an der Oberfläche, können diese mit speziellen Pflegemitteln kaschiert werden. Notfalls ist ein punktueller Austausch von Belagsstücken möglich. Pflege und Reinigung sind ebenfalls kein Problem. Staubsaugen oder feuchtes Wischen genügen, um Bodenbeläge aus Vinyl zu reinigen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Ketchup-Flecken oder Obstflecken handelt. Die Oberflächenbeschichtung schützt den darunterliegenden Boden vor bleibenden Flecken. Das ist vor allem in Haushalten mit Kindern sehr vorteilhaft. Auf ein gemütliches Wohnambiente muss deswegen niemand verzichten. Vinylböden bieten eine große Vielfalt an Designs wie Stein-, Holz- und abstrakte Optiken und sind dazu mit der passenden Oberflächen-Haptik gestaltet. Dadurch kann der gesamte Wohnbereich mit Vinylboden ausgestattet werden. Beläge mit verschiedenen Designs sind praktisch nahtlos kombinierbar, sodass im Essbereich ein Vinylboden in Fliesenoptik und im Wohnbereich ein Vinylboden in Parkettoptik liegen kann. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/bio-designboden-fuer-wohn-essbereich.jpgBio-Designboden im Wohn-Essbereich Empfehlung 2: Designboden ohne Vinyl Bei Ihrem Wohn- und Einrichtungskonzept steht Nachhaltigkeit im Vordergrund? – Dann könnte Vinyl-Designboden im Widerspruch dazu stehen. Der Bodenbelag ist zwar recycelbar und wird von führenden Herstellern zunehmend ressourcenschonend produziert, sein Kunststoffanteil ist bei den meisten Varianten jedoch hoch und kann aus technischen Gründen unmöglich auf Null reduziert werden. Wenn Sie eine kunststoffarme Alternative mit einem hohen Anteil natürlicher Materialien suchen, lautet unsere Empfehlung: Bio-Designboden! Dieser Bodenbelag wird meist um einen Träger aus Kork oder Holzwerkstoffen herum aufgebaut und mit einer Dekorschicht aus Vinyl oder einem ähnlichen Kunststoff "veredelt". Äußerlich ist daher kein Unterschied zu Vinylböden erkennbar. Führende Hersteller sind darüber hinaus in der Lage, die Materialeigenschaften ihrer Beläge jenen von Vinylböden anzunähern, indem sie Trägerschichten aus organischen Verbundstoffen fertigen. Daher können einige Bio-Designböden auch bedenkenlos in Küchen und Feuchträumen verlegt werden. In Wohn-Essbereichen haben Bio-Designböden ohnehin keinen Nachteil gegenüber Vinylböden, da sie mit ihrer Oberflächenbeschichtung genauso zuverlässig gegen äußere Einflüsse geschützt sind. Beliebte Designböden für den Wohn-Essbereich Article Slider https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/teppichfliesen-fuer-wohn-essbereich.jpgTeppichfliesen im Wohn-Essbereich Empfehlung 3: Teppichfliesen Teppichfliesen sind eine hervorragende Alternative zum klassischen Teppichboden. Als selbstliegende Textilkacheln lassen sie sich beliebig miteinander kombinieren und schaffen auf diese Weise einzigartige Verlege-Optiken. Strapazierfähig getuftet, sind Teppichfliesen darüber hinaus durch ihre modulare Form spielend einfach verlegbar – und das ohne viel Verschnitt. Sie lassen sich auch einzeln wieder aufnehmen und austauschen, wenn es beispielsweise zu Verschmutzungen oder Beschädigungen gekommen ist. Die textile Oberfläche der Fliesen sorgt darüber hinaus für eine hohe Schallabsorption, was zu einem ruhigen und angenehmen Wohnumfeld beiträgt. Ein weiterer Pluspunkt: Teppichfliesen lassen sich auch auf vorhandenen Bodenbelägen verlegen. Das können Fliesen, aber auch Vinylböden, Parkett oder Linoleum sein. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/linoleumboden-fuer-wohn-essbereich.jpgLinoleum im Wohn-Essbereich Empfehlung 4: Linoleum Aufgrund seiner natürlichen Rohstoffe, ist Linoleum zum beliebten Boden im privaten Wohnbereich avanciert. Früher vorwiegend im Gewerbebereich eingesetzt, spricht es dank immer neuer Farb- und Dekorvarianten eine wachsende Zielgruppe an. Inzwischen ist fast jede Farbgebung umsetzbar – vom knalligen Safrangelb bis zum edlen Wenge-Holzton. Farbeinschlüsse sorgen für Individualität im Design. Darüber hinaus ist Linoleum allergikerfreundlich, trittschallmindernd und rutschhemmend. Eine Weiterentwicklung des klassischen Linoleums stellen Linoleumböden mit modularen Fliesen- und Plankenelementen dar. Ähnlich wie Teppichfliesen, können diese einfach verlegt und miteinander kombiniert werden. Authentische und kreative Optiken sind das Ergebnis. Auch Klick-Linoleum, vereinzelt "Linoleum-Parkett" genannt, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Der Bodenbelag mit einer Deckschicht aus Linoleum, einer Trägerschicht aus hochdichter Faserplatte (HDF) und einem Gegenzug aus Kork, ist mit einem Klicksystem ausgestattet und kann daher spielend einfach schwimmend verlegt werden. Auch hier stehen zahlreiche Farben zur Verfügung, die für ein schönes Ambiente rund um Esstisch und Sofa sorgen.
Garagenboden: Fliesen aus PVC Garagenboden: Fliesen aus PVC (Bild: Lorenzo Hamers, Unsplash) Ein Bodenbelag in der Garage muss höchsten Belastungen standhalten. Nicht nur das Gewicht des Fahrzeugs, sondern auch der Abrieb und eventuelle Spuren durch Reparaturarbeiten und Fahrzeugflüssigkeiten muss der Bodenbelag in der Garage aushalten können. Darüber hinaus dürfen Weichmacher in den Reifen den Boden nicht angreifen. Lange Zeit galt Estrich als erste Wahl, wenn es um den Boden in der Garage ging. Inzwischen gibt es moderne Bodenbeläge, die sich auch für die Verlegung in der Garage eignen. Wir stellen Ihnen einige vor. Anforderungen an einen Bodenbelag für Garagen Allein das Gewicht des Fahrzeugs übt eine enorme Belastung auf den Bodenbelag aus. Doch auch andere Anforderungen müssen durch den Garagenboden erfüllt werden. So sollte er eine gute Rutschfestigkeit aufweisen, die vor Unfällen aufgrund von Feuchtigkeit schützt. Was in der Garage eher selten vorkommt, aber trotzdem passieren kann, ist, dass sich Wasser auf dem Boden ansammelt. Das kann beispielsweise durch abtauenden Schnee geschehen, der am Fahrzeug anhaftete. Der Garagenboden muss deshalb auch stehende Nässe verkraften können. Ebenfalls wichtig sind eine gute elektrische Ableitfähigkeit, eine grundlegende Wärmedämmwirkung und eine hohe Verschleißfestigkeit – dies schließt auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Einfluss von Chemikalien ein: Der Boden kommt bisweilen mit aggressiven Substanzen in Berührung, angefangen bei Frostschutz- und Pflegemitteln, bis hin zu den bereits erwähnten Fahrzeugflüssigkeiten wie Schmierölen, Kühl- und Bremsflüssigkeiten. Ein weiteres Kaufkriterium, das für viele Interessenten eine Rolle spielt, ist ein überschaubarer Anschaffungspreis. Denn ein Garagenboden sollte im Verhältnis zu den Bodenbelägen im Wohnbereich kein Vermögen kosten. Und zu guter Letzt legen Sie wahrscheinlich auch Wert darauf, dass der Boden leicht zu reinigen und sein Unterhalt mit wenig Pflegeaufwand verbunden ist. Beliebte Garagenböden aus PVC Article Slider Welche Bodenbeläge kommen generell infrage? Ein häufig gewählter Boden anstelle von unbehandeltem Estrich ist die Beschichtung mit klassischem Epoxidharz. Durch diese entsteht – nach einem etwa dreitägigen Prozess des Trocknens und Aushärtens – ein versiegelter, stabiler und hochwertiger Boden. Allerdings können mit der Zeit Risse in der Beschichtung entstehen. Diese Schäden, die beispielsweise durch den Aufprall schwerer Gegenstände hervorgerufen werden, lassen sich zum Teil nur aufwendig reparieren. Weitere Nachteile von Epoxidharz liegen in seiner schwierigen Entsorgung, denn es zählt als Sondermüll, und in seiner mangelnden Lichtechtheit; bei dauerhaftem Lichteinfall kann es verfärben beziehungsweise vergilben. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/pvc-garagenboden_us.jpgGaragenboden: PVC-Bodenbelag (Bild: Claudio Poggio, Unsplash) Elastische Bodenfliesen aus PVC (Polyvinylchlorid) haben sich als gute Alternative zu Beschichtungen erwiesen – sowohl in puncto Nachhaltigkeit, Verlegekomfort und Strapazierfähigkeit. Hersteller wie Gerflor, Tarkett und WALA Floor zählen zu den führenden Anbietern von Industrie- und Garagenböden aus PVC. Möglichkeit 1: WALA Industrieboden für Garagen WALA Industrieboden ist besonders für die Verlegung in Garagen geeignet. Die PVC-Kunststoffplatten lassen sich nicht nur einfach verarbeiten. Sie sind auch besonders widerstandsfähig gegen Fette, Öle und viele Laugen. Ihre hohe Rutschhemmung, gute Schlag- und Stoßfestigkeit, Chemikalienbeständigkeit und Dichtheit gegenüber Flüssigkeiten prädestinieren sie für den Einsatz in Garagen. WALA Industrieboden besitzt darüber hinaus eine hohe Trittschalldämmung, was vor allem lauten Geräuschen beim Herabfallen von Metallen entgegenwirkt. Wenn Sie Industrieboden von WALA auf einem bereits vorhandenen Boden verlegen möchten, können Sie dies ohne Probleme tun! Die Kunststoffplatten dürfen laut Hersteller auf allen tragfähigen Unterböden verlegt werden. Nach der Verlegung sind sie sofort belastbar, da Sie keine Abbindezeit abwarten müssen. Auch Reparaturen sind bei diesem Garagenboden kein Problem. Bei Schäden oder groben Verschmutzungen wechseln Sie einfach die betroffenen Kunststoffplatten einzeln aus. Möglichkeit 2: Gerflor GTI PVC-Fliesen für Garagen Gerflor hat sich bereits vor Jahren als Hersteller von Industrieböden einen Namen gemacht. Die extrem widerstandsfähigen PVC-Klickfliesen der Kollektion GTI Max Connect überzeugen mit einer dauerhaften Chemikalienbeständigkeit und durch eine hohe statische und dynamische Belastbarkeit. Diese Fliesen können auf Beton ebenso verlegt werden, wie auf den üblichen Bodenbeschichtungen und anderen Bodenbelägen. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Die Großformat-Fliesen können auf nahezu jedem Untergrund ohne Klebstoff verlegt werden. Das spart Ihnen viel Arbeitszeit. Ein weiterer Vorteil: Bei Schäden lassen sich einzelne Klickfliesen in wenigen Sekunden herausnehmen und austauschen. Darüber hinaus bieten sie hervorragende Anti-Rutsch-Eigenschaften, eine hohe Rutschhemmung und eine sehr gute Schalldämmung. Das flexible Material garantiert einen hohen Geh- und Stehkomfort und minimiert Glasbruch. Die PUR-Oberflächenvergütung schützt den Bodenbelag dauerhaft vor Schäden, ermöglicht eine einfache Reinigung und bietet eine hohe Resistenz gegen chemische Reinigungsmittel. Möglichkeit 3: Tarkett PVC-Fliesen für Garagen Industrieboden der Kollektion iD Tilt eignet sich mit Abstrichen für die Verlegung in Garagen und für gewerbliche und industrielle Anwendungen in Neubauten. Sie können ihn auch als Bodenbelag bei Renovierungsprojekten verwenden. Ausgestattet mit einem formschlüssigen Verschlusssystem, lassen sich die PVC-Fliesen noch einfacher verlegen als Bodenbeläge mit herkömmlichen Klicksystemen. Ein Verkleben ist nicht notwendig. Das spart wertvolle Zeit bei der Verlegung – und Kosten. Die Top-Clean-XP-Oberfläche ermöglicht eine einfache Reinigung und Pflege und macht iD Tilt gegenüber Flecken und Kratzern beständig. Damit eignet sich der Garagenboden von Tarkett auch für die hohe Beanspruchung in öffentlichen Werkstätten und industriellen Produktionsräumen. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/garagenboden-aus-pvc-verlegen.jpgGaragenboden verlegen: PVC mit Klicksystem Achtung: Reifen und PVC können reagieren! Ob an Autos, Krafträdern, Fahrrädern oder Schubkarren – Reifen bestehen in der Regel aus Gummi, der wiederum aus Kautschuk und verschiedenen Zusätzen hergestellt wird. Zu diesen Zusätzen gehören auch Weichmacher. Sie tragen dazu bei, dass der Gummi stabil und elastisch wird. Ähnliche Weichmacher werden auch PVC beigemischt, damit es zu Bodenbelägen verarbeitet werden kann. Beim Kontakt von Gummi und PVC treffen diese Weichmacher aufeinander. Ist dieser Kontakt kurzzeitig, geschieht nichts. Kommt es jedoch zu einem dauerhaften Kontakt – etwa, weil ein Fahrzeug auf einem Garagenboden abgestellt ist –, kann es zu einer chemischen Reaktion an der Belagsoberfläche kommen. Sichtbar wird eine solche Reaktion meist durch Farbveränderungen auf der Belagsoberfläche. Viele Hersteller von PVC-Böden weisen in den Produktunterlagen auf diese Gefahr hin. Finden Sie keinen entsprechenden Hinweis, können Sie im Zweifelsfall gerne mit uns in Kontakt treten. Wir geben Auskunft, sofern es sich um Ware aus unserem Sortiment handelt. Warum kommt Vinylboden nicht infrage? Ab und zu erreicht uns die Frage, ob auch Vinylboden in Garagen verlegt werden könne. Das ist kein unberechtigter Gedanke: Immerhin wird der Bodenbelag in all seinen Varianten hauptsächlich aus PVC hergestellt. Und wie wir gezeigt haben, sind einige PVC-Böden für Garagen geeignet. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Jene Fliesen und Platten, die für Garagenböden zugelassen sind, haben einen anderen Materialaufbau als Vinylboden. Sowohl ihre Trägerschichten, als auch ihre Verschlusssysteme sind auf die hohen punktuellen Belastungen ausgelegt, die von Fahrzeugen ausgehen. Außerdem sind Garagen in der Regel unbeheizt, womit im Winter mit sehr niedrigen Temperaturen zu rechnen ist. Unter solchen Bedingungen kann Vinylboden spröde werden und verschleißen. Er ist deshalb auch nicht zur Verlegung in Außenbereichen zugelassen. Ein weiterer Grund, warum Vinylboden nicht für Garagen geeignet ist, erkennt man bei einem Blick auf seine Oberflächenbeschaffenheit: Sie bietet den Reifen von Autos und Motorrädern meist keinen ausreichenden Grip. Geeignete PVC-Böden weisen hingegen eine Struktur auf, die ihre Rutschfestigkeit erhöht.
Bodenbelag im Fitnessstudio: verklebter Designboden Bodenbelag im Fitnessstudio: verklebter Designboden Sie benötigen einen Bodenbelag für Ihren Fitnessraum? Dann sollten Sie einen Belag wählen, der strapazierfähig, hygienisch und leicht zu reinigen ist! Bedenken Sie, dass er nicht nur der Beanspruchung durch die Fitnessgeräte standhalten muss, sondern möglichst unkompliziert – und stellenweise – austauschbar ist, falls es eines Tages zu Abnutzungserscheinungen kommt. Wir zeigen Ihnen, welche Bodenbeläge diesem Anforderungsprofil gerecht werden. Was muss ein Bodenbelag im Fitnessraum können? Fitnessräume, vor allem wenn sie öffentlich genutzt werden, sind mit stark frequentierten Objekten wie Empfangs- und Verkaufsräumen gleichzusetzen. Aufgrund des agilen Besucherverhaltens und der gewichtigen Fitnessgeräte muss der Bodenbelag sehr robust sein und auch äußeren Einflüssen wie Wärme, Feuchtigkeit und punktueller Stoßbelastung standhalten. Darüber hinaus ist eine einfache und vor allem schnelle Reinigung unabdingbar. Gerade in Räumen, in denen geschwitzt wird und viele Menschen aufeinandertreffen, müssen Hygienestandards hundertprozentig eingehalten werden. Dazu sollten keine umständlichen Reinigungsmaßnahmen notwendig sein: täglich ein bis zwei Mal feucht durchwischen – und fertig! Finden Sie eine große Auswahl an geeigneten Designböden bei BodenFuchs24. Zum Shop Möglichkeit 1: Designboden – strapazierfähig & schön Aufgrund seiner Eigenschaften eignet sich ein Designbelag hervorragend als Fitnessboden. Dabei ist seine Nutzschichtdicke der entscheidende Faktor. Die Beläge sind zwar mit Nutzschichten von 0,20 mm bis 1,00 mm Dicke erhältlich. Für Ihren Fitnessraum sollten Sie jedoch nur Modelle ab einer Nutzschichtdicke von 0,55 mm wählen! Erst dann sind sie, unter den Bedingungen am Verlegeort, ausreichend vor äußeren Einflüssen gewappnet – und das langfristiger als viele andere Bodenbeläge. Öffentliche Fitnessräume und -studios müssen Hygienestandards erfüllen. Designboden überzeugt auch hier. Starke Verschmutzungen lassen sich ganz einfach durch Kehren, Saugen und feuchtes Wischen mit einem Neutralreiniger entfernen. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist ebenfalls kein Problem. Trotz dieser praktischen Vorteile müssen Sie hinsichtlich der Ästhetik und des Designs keine Kompromisse eingehen. Dank moderner Drucktechnologien wirken Designböden authentisch wie echte Holz- und Steinböden. Ein Trainingsraum mit Landhaus-Atmosphäre kann durchaus Wirklichkeit werden! Darum sind Designböden fit genug für den Einsatz in Fitnessräumen: Designböden sind elastische Bodenbeläge, die Trittgeräusche und Gehschall dämmen. Designböden sind unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und können problemlos nass gereinigt werden. Designböden unterliegen strengen Auflagen und werden gründlich auf ihre Gesundheits- und Umweltgefährdung geprüft. Designböden erfüllen höchste Hygienestandards und können auch mit Desinfektionsmitteln behandelt werden. Sie eignen sich auch für Allergiker. Designböden sind im Fliesen- und Plankenformat verfügbar und können dadurch einfach verlegt und wieder entfernt werden. Designböden sind in vielfältigen Optiken und Haptiken verfügbar, bieten damit zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten – passend für jeden Einrichtungsstil. Designböden besitzen eine geringe Aufbauhöhe. Bei der Verlegung auf Altbelägen müssen vorhandene Türzargen daher nur in seltenen Fällen gekürzt werden. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/bodenbelag-im-fitnessraum.jpgBodenbelag im Fitnessraum: verklebtes Linoleum Möglichkeit 2: Linoleum – bewährt & natürlich Linoleum ist ein natürlicher Bodenbelag, der aus Ausgangsstoffen wie Jutegewebe, Öl, Harz, Farbstoffen und Füllstoffen wie Kork- oder Holzmehl besteht. Trotzdem weist Linoleum eine extrem hohe Strapazierfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen wie Kratzern, Chemikalien und Zigaretten auf. Daher fand der Bodenbelag schon immer Verwendung in Bereichen, in denen Fußböden stark beansprucht werden, z. B. öffentliche Einrichtungen oder gewerbliche Objekte. Auch als Bodenbelag in Sport- und Fitnessräumen hat sich Linoleum seit langem bewährt. Äußerlich betrachtet, steht Linoleum anderen Bodenbelägen in nichts mehr nach. Statt des früheren Einheitsgraus überrascht der Belag mit frischen Farben und interessanten Optiken, gleichwohl die klassischen Marmorierungen noch immer dominieren. Wie Designböden wirken auch Linoleumbeläge trittschalldämmend und reduzieren auf diese Weise Trainingsgeräusche im Fitnessraum. Wegen ihrer ebenen, aber rutschfesten Oberfläche eignen sie sich auch für Fußböden in physiotherapeutischen Einrichtungen, in denen Menschen mit Alzheimer oder Morbus Parkinson behandelt werden. Ebenso überzeugt Linoleum im Hinblick auf Pflegeleichtigkeit und Reinigungsfähigkeit. Die Behandlung mit Desinfektionsmitteln ist kein Problem. Umständliche Reinigungsmaßnahmen sind bei Linoleum nicht erforderlich. Darum sind Linoleumböden fit genug für den Einsatz in Fitnessräumen: Linoleumböden gehören zu den elastischen Bodenbelägen und besitzen daher eine sehr gute Trittschalldämmung, was gerade in Fitnessräumen von Vorteil ist. Zusätzlich werden Geräusche der Geräte gedämmt. Linoleumböden besitzt eine sehr hohe Belastbarkeit und können sehr einfach gereinigt und gepflegt werden. Der Einsatz von Desinfektionsmitteln macht den Belägen nichts aus. Linoleumböden sind unempfindlich gegenüber Chemikalien und Zigarettenasche und halten auch anderen Belastungen ihrer Oberfläche hervorragend stand. Linoleumböden sind ein natürlicher Bodenbelag, der ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt wird. Die Beläge eignen sich auch für Allergiker. Linoleumböden gibt es nicht nur als Klebeböden, sondern mittlerweile auch mit Klicksystem. Linoleumböden überzeugen auch in ästhetischer Hinsicht durch ihre Farbintensität und Designvielfalt. Finden Sie eine große Auswahl an geeigneten Linoleumböden bei BodenFuchs24. Zum Shop Fazit Welcher Bodenbelag das Rennen macht, entscheiden die persönlichen Vorlieben und oft auch das Maß der Beanspruchung. Fest steht: Trainings- und Fitnessräume, die rege benutzt werden, sollten eher mit vollflächig verklebtem Linoleum oder Designboden ausgelegt sein.
Geöltes Parkett als Wohnzimmerboden Geöltes Parkett als Wohnzimmerboden Parkett gilt als empfindlicher Bodenbelag. Um das wertvolle Material vor Schäden und äußeren Einflüssen zu schützen, wird der Boden daher geölt oder lackiert. Jede dieser Oberflächenbehandlungen hat ihre Vor- und Nachteile und nicht jede Oberflächenbehandlung eignet sich für jeden Anwendungsbereich. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen genauen darüber Überblick verschaffen. Lackiertes Parkett – pflegeleicht & robust Bei lackiertem Parkett wird die rohe, unbehandelte Parkettoberfläche mit einer Lackierung versehen, die sich wie eine Schutzschicht über sie legt. Auf diese Weise schützt Lack den Bodenbelag mehrere Jahre lang vor den täglichen Beanspruchungen, macht ihn resistenter gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit und zugleich sehr pflegeleicht. Lackierte Parkettböden lassen sich einfach abfegen, staubsaugen und mit lauwarmem Wasser reinigen. Parkettlacke gibt es mit einer glänzenden und einer matten Wirkung. Erstere veredelt den Holzboden aus ästhetischer Sicht, während letztere eher die Natürlichkeit des Materials unterstreicht. In praktischer Hinsicht gilt: Je matter der Lack ist, desto unempfindlicher ist der Parkettboden! Dem gegenüber ist lackiertes Parkett anfälliger für sichtbare Kratzer und Schrammen, weil diese auf der glänzenden Oberfläche schneller zu erkennen sind. Die Behebung solcher Gebrauchsspuren ist oft kostspielig, denn das Parkett muss in diesem Fall vollflächig abgeschliffen und neu lackiert werden. Eine teilweise Renovierung ist nur selten möglich. Die gelegentliche Behandlung mit einer Lackpflege mindert die Abnutzungserscheinungen und kaschiert feine Kratzer. Wer Haustiere besitzt, sollte bedenken, dass lackierte Parkettoberflächen für Haustiere zu einer Rutschbahn werden können. Zudem hat lackiertes Parkett keinen Einfluss auf das Raumklima, da bei ihm die natürliche Porenstruktur des Holzes versiegelt ist. Die wohngesunde Wirkung des Holzes geht damit verloren. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/parkett-eiche-lackiert.jpgLackierter Parkettboden Vorteile von lackiertem Parkett gegen Feuchtigkeit und Nässe versiegelt dauerhaft pflegeleicht glänzender und glatter Effekt für Wohn- und Schlafzimmer geeignet unempfindlicher als geöltes Parkett Nachteile von lackiertem Parkett anfällig für Schrammen und Kratzer nur an der Oberfläche gepflegt und geschützt kostspielige Reparatur teilweise Renovierung nur selten möglich Beliebte lackierte Parkettböden Article Slider Geöltes Parkett – natürliche Optik, aber pflegeintensiv Grundsätzlich sieht geöltes Parkett natürlicher aus als lackierter Holzboden, weil es keinen auffälligen Glanz erhält, sondern eher matt bleibt. Beachten Sie jedoch, dass es Unterschiede zwischen farblosen Ölen und Ölen mit Farbpigmenten gibt: Erstere heben die Kontraste zwischen den Farben des Holzes und seiner Wuchsmerkmale hervor, während letztere den natürlichen Farbton – ähnlich wie Farblacke – aufhellen, abdunkeln oder grundlegend verändern können. Weil es die offenporige Struktur von Holz nicht verschließt, kann geöltes Parkett "atmen". Das heißt, es vermag Luftfeuchtigkeit der Umgebung aufzunehmen und umgekehrt Feuchtigkeit an die Raumluft abzugeben. Auf diese Weise trägt geöltes Parkett dazu bei, dass die Luftfeuchtigkeit innerhalb eines Raumes relativ konstant bleibt, was unserer Gesundheit nachweislich zuträglich ist. Wissenschaftliche Studien zeigen nämlich, dass eine zu geringe Luftfeuchtigkeit in Räumen das Infektionsrisiko ebenso steigert wie eine überhöhte Luftfeuchtigkeit.1 Geölt ist nicht gleich geölt. Sie sollten beachten, dass es naturgeöltes und wohnfertig geöltes Parkett gibt: Bei wohnfertig geöltem Parkett wird das Holzöl unter starkem Lichteinfluss auf das Parkett aufgetragen und möglichst schnell getrocknet wird. Eine weitere Ölschicht ist nach der Verlegung nicht mehr nötig. Naturgeöltes Parkett bewahrt die natürliche Optik des Holzes besser. Der natürliche Auftrag des Öls garantiert eine tiefe Imprägnierung und eine schnelle, günstige Reparatur von Schäden. Eventuelle Kratzer sind nicht so leicht sichtbar wie auf lackiertem Parkett. Das Öl füllt die Poren des Holzes bis in den Kern, sodass weder Feuchtigkeit noch Flüssigkeiten eindringen können. Auch Risse verändern nicht die Farbe des Parkettbodens, da das Öl porentief eindringt. Dank dieser Eigenschaften eignen sich naturgeölte Parkettböden selbst für Bereiche, die Schmutz und Sand ausgesetzt sind. Auch in stark frequentierten Bereichen, wie Fluren oder Durchgängen, ist solches Parkett gut geeignet. Damit Sie lange Freude an Ihrem geölten Parkett haben, sollten Sie es regelmäßig pflegen. Dazu gehört das Abfegen oder Absaugen von losem Schmutz ebenso wie das nebelfeuchte Wischen mit Wasser, das mit Holzbodenseife versetzt ist. Diese spezielle Seife wirkt wie eine "Hautpflege" für den Parkettboden. Ab und zu sollten Sie anstelle der Seife einen Öl-Refresher als Pflegemittel verwenden. Alternativ können Sie auch zu einer Parkettpflege aus unserem Sortiment greifen. In größeren Abständen – ungefähr von zwei bis vier Jahren – ist eine Auffrischung des Holzöls notwendig. In Bereichen, die stärker beansprucht werden, kann der richtige Zeitpunkt dafür auch früher eintreten. Sie benötigen ein professionelles Pflegeöl, das auf dem gereinigten und getrockneten Boden aufzutragen ist. Im Gegensatz zu lackiertem Parkett muss die Auffrischung nicht vollflächig erfolgen, sondern kann auch abschnittsweise durchgeführt werden. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/parkett-eiche-geoelt.jpgGeölter Parkettboden aus Eichenholz Vorteile von geöltem Parkett Holz behält natürliche Optik nicht nur oberflächlich, sondern auch substanziell gepflegt schnelle und günstige Reparatur von Schäden eher griffig statt rutschig naturgeölt auch für stark frequentierte Bereiche sowie Küche und Bad geeignet Nachteile von geöltem Parkett nicht gegen Feuchtigkeit und Nässe versiegelt pflegeintensiv (wiederholtes Nachölen erforderlich) schützt weniger vor Ausbleichen als Lack Beliebte geölte Parkettböden Article Slider Was ist gewachstes Parkett? Parkettboden kann auch mit speziellen Wachsen oberflächenbehandelt werden. Dadurch erhält sein Holz eine Schutzschicht, die ein Eindringen von Schmutz und Nässe verhindert. Allerdings bieten solche "Wachsimprägnierungen" keinen absoluten Schutz vor Feuchtigkeit und nur einen geringen Schutz vor mechanischen Beschädigungen. Schleifspuren und Kratzer können bei diesen Parkettböden also leicht entstehen. Voraussetzung für eine effektive Oberflächenbehandlung mit Wachs ist, dass das betroffene Parkett mit Holzöl vorbehandelt bzw. grundiert wurde. Das Wachs ersetzt dann die abschließende Behandlung (im Fachjargon "Finish" genannt) mit Öl. Auch Hybridprodukte wie Hartwachsöle eignen sich dafür. Vorteile von gewachstem Parkett verleiht Parkettoberflächen einen seidigen Glanz ist besser vor Feuchtigkeit geschützt als geöltes Parkett Wachs wirkt nicht nur wasser-, sondern auch schmutzabweisend ohne großen Aufwand erneuerbar Nachteile von gewachstem Parkett Vorsicht bei Reinigung nötig nicht gegen Feuchtigkeit und Nässe versiegelt pflegeintensiv (mehrfaches Nachwachsen nötig) Finden Sie eine große Auswahl an gewachstem Parkett bei BodenFuchs24. Zum Shop https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/parkettoberflaechen.jpgParkettoberflächen in einer Küche: lackiert vs. geölt Häufige Fragen zu Parkettoberflächen 1 Lackiert oder geölt: Welches Parkett ist besser in der Küche? Lackiertes Parkett ist für die Küche besser geeignet. Durch die Lackschicht ist seine Oberfläche nicht nur widerstandsfähiger als bei geöltem Parkett, sie hält auch Spritzwasser und stehender Nässe besser stand. Zudem lässt sich lackiertes Parkett leichter reinigen und kann auch feucht gewischt werden. 2 Lackiert oder geölt: Welches Parkett ist besser bei einer Fußbodenheizung? Grundsätzlich eignet sich Parkett für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung. Allerdings sollte die Oberfläche nicht lackiert sein! Bereits nach der ersten Heizperiode können in der Lackoberfläche feine Haarrisse entstehen, durch die Wischwasser eindringen kann. Nach wenigen Jahren entstehen bereits graue Stellen – der Boden muss erneut geschliffen werden. Besser eignet sich geöltes Parkett. 3 Lackiert oder geölt: Für welches Parkett ist ein Dampfreiniger geeignet? Dampfreiniger dürfen nur auf vollflächig verklebtem Parkett mit lackierter Oberfläche verwendet werden. Bei geöltem oder gewachstem Parkett bleibt die Oberfläche offenporig. Die Feuchtigkeit des Dampfes kann in den Boden eindringen und das Parkett beschädigen. 4 Lackiert oder geölt: Für welches Parkett ist ein Staubsauger geeignet? Im Gegensatz zur landläufigen Meinung kann Parkett durchaus mit einem Staubsauger gereinigt werden. Wichtig ist, dass der Staubsauger mit einer weichen Parkettbürste ausgestattet ist. Eine Parkettbürste sollte lange, weiche Borsten (natürlich oder synthetisch) aufweisen, die den Boden gut vor Kratzern schützen. 5 Lackiert oder geölt: Welches Parkett lässt sich überstreichen? Parkett muss grundsätzlich vollständig abgeschliffen werden, damit es überstrichen werden kann. Daher spielt es keine Rolle, ob es lackiert oder geölt ist. Ein Überstreichen von nicht abgeschliffenem Parkett ist nicht möglich. 1 Quelle: https://mindestfeuchte40.de/gesundheit/, zuletzt aufgerufen am 07.10.2022