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ungefaste Kanten

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Es gibt Bodenbeläge, deren Kanten eine ästhetische Wirkung erzielen, und Bodenbeläge, deren Kanten für das Auge des Betrachters kaum wahrnehmbar sind. Zu letzteren gehören alle Bodenbeläge zum Ausrollen. Sie werden als Bahnenware gehandelt und entsprechend verlegt. Liegen Bahnen nebeneinander, werden sie an ihren Stoßkanten häufig verschweißt, damit die gesamte Belagsoberfläche gegen Staub, Schmutz und Nässe abgedichtet ist. Bei textilen Meterwaren ist ein solches Abdichten nicht möglich. Hier werden die Kanten entweder durch den dichten Flor oder durch ein Verkleben der Kanten am Untergrund kaschiert.

Bei Bodenbelägen, die in einzelnen Dielen, Fliesen oder Planken verlegt werden, lassen sich die Kanten der einzelnen Belagsstücken am ehesten kaschieren, indem sie ohne Fase gestaltet werden. Dann sind die Belagsstücke scharfkantig gebrochen und können ansatzlos nebeneinander verlegt bzw. ineinandergeschobenen werden. Auf diese Weise ergeben sie eine annähernd fugenlose, durchgängige Belagsfläche. Das Gegenteil bewirken Bodenbeläge mit gefasten Kanten. Bei ihnen entstehen kleine, fugenähnliche Vertiefungen zwischen den Belagsstücken, die ihren Dielen- und Fliesencharakter betonen. Im Gesamtbild ergeben sich dadurch authentischere Holz- und Steinnachbildungen als bei Bodenbelägen ohne Fase.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihnen der Fugeneffekt gefällt oder nicht, empfehlen wir Ihnen, sich die favorisierten Beläge mit den virtuellen Raumplanern der Hersteller anzusehen. Diese hilfreichen Tools sind auf vielen Artikeldetailseiten in unserem Onlineshop verlinkt.