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Boden-Ratgeber

Einträge insgesamt: 4

BodenFuchs24
21.03.2016

Klick-Vinyl: Dielen in den ersten Reihen zuschneiden Klick-Vinyl: Dielen in den ersten Reihen Aufgrund der praktischen Verschlusssysteme lässt sich Klick-Vinylboden einfach und schnell verlegen. Es ergibt einen schwimmenden Verband, der nicht am Untergrund befestigt werden muss. Lediglich in Feuchträumen wie Badezimmern, Waschräumen und WCs sollte Klick-Vinyl vollflächig verklebt werden. Das Gleiche gilt für Räume mit großen Fensterflächen. Da sich hier der Boden sehr stark erwärmt, sollte auch hier der Vinylboden vollflächig verklebt werden – es sei denn, Sie entscheiden sich für wenig elastische Varianten wie Rigid-Vinyl oder Bio-Vinyl ohne Polyvinylchlorid (PVC). Wenn Sie sich für einen der Beläge entscheiden, finden Sie in unserem Ratgeber eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Verlegen von Klick-Vinyl. In diesem Beitrag möchten wir zwei Aspekte herausgreifen, weil sie besonders unerfahrene Heimwerkende häufig vor Probleme stellen: Auf der einen Seite das Zuschneiden von Klick-Vinyl, auf der anderen Seite das Verlegen der ersten und der letzten Reihe. Werkzeuge zur Verlegung Bleistift und Zollstock Cuttermesser Winkel oder Stahllineal Metermaß Gummihammer evtl. Abstandshalter Stechbeitel bzw. Spachtel Kneifzange Reparaturmörtel Glättkelle Vor der Verlegung Der Untergrund sollte sauber, eben, trocken und staubfrei sein. Bei Unebenheiten von mehr als 2 mm muss der Untergrund mit einer Ausgleichsmasse nivelliert werden. Jeder Vinylboden muss sich vor dem Verlegen akklimatisieren. Dazu lagern Sie die Vinylplanken oder -dielen liegend in dem Raum, in dem sie später verlegt werden sollen. Die ideale Raumtemperatur beträgt 18 °C bis 25 °C. Im Winter muss der Raum unter Umständen beheizt werden, um diese Temperaturen zu gewährleisten. Nach etwa 24 bis 48 Stunden ist das Vinyl verlegebereit. Wird Vinylboden schwimmend verlegt, müssen Sie darunter eine Dämmunterlage legen. Dafür verwenden Sie eine druckstabile Unterlagsmatte, um ein späteres Brechen der Verbindungen zu vermeiden. Schneiden Sie die Bahnen mit dem Cuttermesser zu und verkleben Sie die Stöße mit Alu-Dichtband. Verlegen Sie die Bahnen danach in die gleiche Richtung in der anschließend das Klick-Vinyl verlegt werden soll. (Bild: Skitterphoto, Pexels) https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/klick-vinyl-schneiden.jpgKlick-Vinyl: Werkzeug zum Schneiden Vinyl schneiden 1 Um die korrekte Schnittkante anzeichnen zu können, legen Sie das nächste Belagsstück zuerst bündig auf das zuletzt verlegte Belagsstück. 2 Dann nehmen Sie ein drittes Belagsstück als Schablone und legen es auf das Belagsstück, das Sie als nächstes verlegen möchten. 3 Verschieben Sie die Schablone nun mit ihrem kurzen oder breiten Ende zur Wand bzw. Rand – je nachdem, wo sich dieser befindet. Halten Sie dabei eine Randfuge von ca. 5 bis 10 mm ein. 4 Sie können nun die exakte Schnittkante auf dem Belagsstück anzeichnen, das Sie als nächstes verlegen möchten: Fahren Sie dazu mit einem Bleistift an dem Ende der Schablone entlang, das Sie gerade verschoben haben. 5 Dann ritzen Sie mit einem Cuttermesser vorsichtig die Bleistiftlinie an. Nutzen Sie einen Winkel oder ein Stahllineal, um mit dem Messer gerade auf der Linie zu bleiben. 6 Knicken Sie ein Ende des Belagsstücks an der angeritzten Sollbruchstelle nach unten weg. Fertig! Hinweis: Um Vinylplanken von Reihe zu Reihe versetzt zu verlegen, müssen sie an ihren schmalen Enden gekürzt werden. Sollte ein Zuschnitt der ersten oder letzten Reihe notwendig werden, erfolgt dieser über die Breite der Belagsstücke (auch: Längsseite)! Die erste Reihe verlegen Bevor Sie die erste Reihe verlegen, müssen Sie die Verlegefläche in ihrer ganzen Breite ausmessen. So ermitteln Sie, wie viele Reihen sich insgesamt ergeben und wie breit die letzte Reihe wird. Die sollte bei Klick-Vinyl nicht schmaler als drei bis fünf Zentimeter sein. Ist die letzte Reihe zu schmal, sieht das nicht nur unschön aus, auch die sichere Befestigung könnte schwierig werden. In dem Fall müssen Sie die erste Reihe so zuschneiden, dass sie schmal genug ist, damit die letzte Reihe ausreichend breit wird. 1 Mischen Sie die Vinylboden-Pakete vor dem Verlegen durch. So vermeiden Sie unerwünschte Wiederholungen der Dekore. 2 Beginnen Sie mit der ersten Vinylplanke in der Zimmerecke längs zum Lichteinfall. Das Klicksystem entscheidet, in welcher Ecke Sie beginnen. 3 Drücken Sie die zweite Vinylplanke in die Verriegelung der Kopfseite der ersten Planke. Mit einem Gummihammer sorgen Sie für die nötige Festigkeit. 4 So gehen Sie die gesamte erste Reihe vor. Mithilfe von Abstandshaltern halten Sie den nötigen Abstand zur Wand ein. Welcher Abstand benötigt wird, entnehmen Sie der Verlegeanleitung Ihres Designbodens. Die letzte Reihe verlegen Die Breite der Belagsstücke für die letzte Reihe haben Sie bereits vor dem Verlegen berechnet. Um diese auf die Belagsstücke zu übertragen, gehen Sie wie in Schritt 1 bis 4 der Schnitt-Anleitung vor. Die entstandene Sollbruchstelle lässt sich bei schmalen Belagsstücken oft nicht gut mit der Hand greifen. Sie können sich aber mit einer Kombizange behelfen: Greifen Sie das überschüssige Material damit Stück für Stück ab. Eine weitere Besonderheit der letzten Reihe besteht darin, dass die äußeren Belagsstücke nicht nur entlang ihrer breiten Enden (Längsseiten), sondern auch an einem ihrer schmalen Enden zugeschnitten werden müssen. Hierbei empfehlen wir, die Belagsstücke zuerst auf Länge zuzuschneiden. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/klick-vinyl-verlegen.jpgKlick-Vinyl verlegen für Heimwerker Finden Sie eine große Auswahl an leicht verlegbarem Klick-Vinyl bei BodenFuchs24. Zum Shop Weitere Tipps zur Verlegung 1. Verlegerichtung beachten Die Verlegerichtung der Dielen bestimmt die Wirkung des Raumes. Je nach Verlegerichtung wirkt er schmaler oder breiter. Wenn die letzte Reihe der Dielen sehr schmal werden soll, sollten Sie die Dielen der ersten Reihe längs zuschneiden. 2. Dehnungsfuge Räume mit über acht Metern Länge benötigen eine Dehnungsfuge. Diese können Sie mit einem Profil abdecken. 3. Dielen aus verschiedenen Paketen mischen Lagern Sie die Vinyldielen vor dem Verlegen zum Akklimatisieren für 24 Stunden in dem Raum, in dem sie verlegt werden sollen. Vermischen Sie die Dielen mit Dielen aus verschiedenen Paketen. Auf diese Weise sieht das Verlegebild natürlicher aus. 4. Endstücke zuschneiden Am Ende der Reihe müssen Sie schneiden. Dazu drehen Sie die Diele um und legen sie mit Wandabstand an. Ritzen Sie dann mit dem Stahllineal und Cuttermesser die benötigte Länge an und knicken Sie dann die Diele ab. 5. Reststücke verwenden Verwenden Sie das Reststück für den Anfang der nächsten Reihe. Das ist die sogenannte Endlosverlegung. Dieses Reststück muss mindestens ein Drittel Versatz zur vorigen Reihe. Darüber hinaus darf es nicht kürzer als 10 cm sein. 6. Aussparungen für Heizungsrohre Für die Verlegung an Heizungsrohren bohren Sie die Löcher, wenn möglich, mit dem Forstnerbohrer. Am Rand können Sie das Stück anritzen und herausbrechen. 7. Aussparungen an der Türzarge Verschließen Sie Lücken an der Türzarge mit passendem Silikon und tragen Sie danach Silikon-Glättmittel auf das Silikon auf. Danach glätten Sie die Fuge mit dem Fugengummi. Passende Videos

BodenFuchs24
16.03.2016

Linoleum: ökologischer Bodenbelag Linoleum: ökologischer Bodenbelag Linoleum gibt es bereits seit über hundert Jahren. In seinen besten Zeiten war der Bodenbelag hierzulande nicht nur in öffentlichen Einrichtungen, sondern auch in Gewerberäumen und Wohnobjekten verbreitet. Heute begegnet man ihm oft in Krankenhäusern, Kitas und Behörden. Von Privathaushalten wurde Linoleum über Jahrzehnte hinweg nur noch selten nachgefragt, weil sich mit Laminat, Vinyl- und Designböden günstigere und schönere Alternativen hervortaten. Seit nunmehr zehn Jahren stellen wir allerdings einen gegenläufigen Trend fest, der zeigt, dass die Vorteile von Linoleum wieder einen höheren Stellenwert bei der Kundschaft genießen. Falls Sie keine genaue Vorstellung davon haben, was Linoleum ist und über welche Eigenschaften es verfügt, möchten wir Ihnen in diesem Beitrag aussagekräftige Antworten geben. Dazu gehört auch eine kurze Anleitung, wie Sie Linoleum erkennen und von ähnlichen Bodenbelägen unterscheiden können. Oft wird Linoleum nämlich mit Bodenbelag aus Polyvinylchlorid (PVC) verwechselt oder gleichgesetzt, obwohl es grundlegende Unterschiede zwischen beiden gibt: Linoleum ist … ein elastischer Bodenbelag. Er besteht aus einem Naturfasergewebe aus Jute, auf das ein Konglomerat aus Baumharzen, Kork- oder Holzmehl, Kalksteinpulver, Leinöl, Pigmenten und weiteren Zusatzstoffen aufgepresst wird. Insgesamt machen diese natürlichen Rohstoffe bei Linoleum einen Anteil von über neunzig Prozent aus, womit man auch von einem nachhaltigen und nachwachsenden Kunststoffboden sprechen kann. Linoleum ist nicht … mit elastischen Bodenbelägen aus PVC bzw. Vinyl zu verwechseln. Diese sind ursprünglich als günstige Alternativen zu Linoleum auf den Markt gekommen und haben sich mittlerweile nicht nur als Meterware, sondern auch im Dielen-, Fliesen- und Plankenformat etabliert. Frühere Linoleumalternativen und -imitate waren so genannte Feltbase-Produkte wie Balatum, Bedola und Stragula. Balatum basierte auf Wollfilzpappe, die anderen beiden auf Bitumenfilzpappe als Trägermaterial. Beliebte Linoleumböden bei BodenFuchs24 Article Slider Linoleum-Eigenschaften im Überblick A wie allergikergeeignet Linoleum ist auf Grund seiner Rezeptur antibakteriell und antistatisch. An seiner glatten Oberfläche können Staub und Schmutzpartikel nur schlecht anhaften. Das macht den Bodenbelag in Summe allergikergeeignet. B wie biologisch abbaubar Linoleum ist auf Grund seiner Rezeptur frei von Schwermetallen und Weichmachern. Seine natürlichen Rohstoffe erlauben eine Entsorgung über den Sperrmüll oder im Misch-Container des nächsten Wertstoffhofs. Ein Recycling ist dagegen nicht möglich. E wie elastisch Linoleum kommt ohne Weichmacher aus und ist dennoch so biegsam, dass es aufgerollt werden kann. Im ausgerollten und verarbeiteten Zustand bietet der Bodenbelag einen ausgezeichneten Gehkomfort, weil er die mechanischen Einwirkungen von Schritten und Tritten abfedert. Werden schwere Möbel auf Linoleum abgestellt, können sie zu punktuellen Druckstellen führen, die sich bei Entlastung aber wieder zurückbilden. F wie farbenfroh Linoleum können beliebige Farbpigmente beigemengt werden. Daher schöpfen Hersteller gerne die Farbpalette aus. Als Bahnenware ist der Bodenbelag jedoch nur einfarbig, marmoriert oder "liniert" erhältlich. Klar strukturierte Muster lassen sich auf diese Weise nicht verwirklichen. Aber es gibt Abhilfe: Linoleum mit Dekorschicht kann wie ein moderner Designboden gestaltet werden. Es wird allerdings nicht als Bahnenware, sondern nur im Format von Dielen, Fliesen und Planken gefertigt. H wie haltbar Linoleum ist nicht nur strapazierfähig, sondern auch langlebig. Als Bahnenware ist es mehrere Jahrzehnte haltbar. Gehen Sie von mindestens zwanzig bis dreißig Jahren aus! Es übertrifft damit die Nutzungsdauer von Laminat, Vinyl- und Designböden. K wie klebend zu verlegen Standardmäßig ist Linoleum in zwei oder vier Meter breiten Bahnen erhältlich. Während einzelne Bahnen auf kleiner Fläche lose verlegt werden können, ist im Normalfall eine vollflächige Verklebung vorzunehmen. Ansonsten könnten die Bahnen bei Gebrauch "wandern" oder sich gegeneinander verschieben. Für die fachgerechte Verlegung von Linoleum muss der Boden trocken, eben, sauber und druckfest sein. Unebenheiten von mehr als 2 mm pro laufendem Meter müssen Sie mit einer Ausgleichsmasse nivellieren. Vor der Verlegung ist eine ein- bis zweitägige Akklimatisierung des Bodenbelags in dem Raum notwendig, in dem das Linoleum verlegt werden soll. Als Klebemittel empfehlen wir entweder einen speziellen Dispersionsklebstoff für Linoleum oder einen universellen Trockenklebstoff (z. B. BofuTec 260). Die Fugen zwischen den Bahnen sollten verschweißt werden. S wie schwimmend zu verlegen Alternativ zur Bahnenware gibt es Linoleumboden heute auch im praktischen Dielen-, Fliesen- und Planken-Format, teilweise sogar mit Klicksystem, sodass er ohne Hilfe eines Fachbetriebs in Eigenleistung verlegt werden kann. Der Unterschied zu Verklebung: Die Belagsstücke werden ineinander verschränkt und liegen dann als schwimmender Verband über dem Untergrund. T wie trittschallhemmend Durch seine Elastizität mindert Linoleum die Geräuschentwicklung durch Schritte und Tritte und bildet somit eine natürliche Trittschalldämmung. Im Handel sind allerdings auch Modelle erhältlich, die eine Rückenbeschichtung aus Korkment oder Polyurethanschaum aufweisen, wodurch sich die schallmindernde Wirkung erhöht. W wie wärmeleitfähig Linoleum kann bedenkenlos auf Unterkonstruktionen mit einer Fußbodenheizung verlegt werden. Es sollte sich jedoch um ein Warmwasser-Heizsystem handeln! Die Wärmeleitfähigkeit des Bodenbelags ist besser als jene von Laminat und Vinylböden. Sie reicht aus, um solche Heizungen effizient zu betreiben. Z wie zeitgemäß Als biologisch abbaubarer, extrem langlebiger und leicht zu pflegender Bodenbelag erfüllt Linoleum die Ansprüche einer Kundschaft, die trendbewusst auf Nachhaltigkeit Wert legt und bereit ist, dafür auch etwas mehr Geld auszugeben. Finden Sie eine große Auswahl an Linoleumböden bei BodenFuchs24. Zum Shop https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/linoleum-oekologisch.jpgNaturprodukt Linoleum als Gastronomieboden Nachdem wir Ihnen nun die wichtigsten Eigenschaften von Linoleum präsentiert haben, empfehlen wir Ihnen, sich in unserem Ratgeber ausführlicher über den Bodenbelag zu informieren. Folgende Beiträge knüpfen an diesen hier an: Vor- und Nachteile von Linoleum Farben von Linoleum Linoleum in Holzoptik Linoleum in Steinoptik Linoleum erkennen und unterscheiden Im Wissen um die besonderen Eigenschaften von Linoleum, lässt sich der Bodenbelag sicher leichter von anderen elastischen Bodenbelägen unterscheiden. Dennoch erreicht uns immer wieder die Frage, was Linoleum von PVC-Böden unterscheidet und wie man den Unterschied am besten erkennen kann. Deshalb möchten wir Ihnen im Folgenden einen Test vorstellen, mit dem Sie klassisches Linoleum als Bahnenware eindeutig als solches erkennen können. Er heißt: Nadeltest. Sie benötigen ein Feuerzeug und eine Sicherheitsnadel. Lösen Sie die Nadel aus der Sicherung und erhitzen Sie ihr spitzes Ende. Drücken Sie die heiße Nadelspitze anschließend auf eine unauffällige Stelle der Belagsoberfläche und warten Sie kurz die Reaktion ab. Entsteht am Kontaktpunkt von Nadelspitze und Belagsoberfläche eine Verkohlung, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Linoleum. Hinterlässt die Nadel einen sauberen, glatten Einstich, ist das ein weiteres Indiz für Linoleum. Auch ohne den Nadeltest können Sie Linoleum als Bahnenware an folgenden äußeren Merkmalen erkennen: Es besteht aus einer einzigen Materialschicht. Viele PVC-Böden sind mehrschichtig. Allerdings kommt es vor, dass Linoleum mit einer dämmenden Rückenschicht ausgestattet ist. Dann ist es schwieriger von PVC-Boden zu unterscheiden. Seine Deckseite ist entweder einfarbig oder marmoriert. Moderne PVC-Böden sind meist mit Holz-, Stein- oder anderen Fliesenoptiken gestaltet. Die Oberfläche von Linoleum ist meistens glatt. PVC-Böden sind viel häufiger mit einer strukturierten Oberfläche gestaltet. Typisch für Linoleum ist auch ein leichter Eigengeruch, der von dem enthaltenen Leinöl herrührt. Einen solchen werden Sie bei PVC-Boden nicht feststellen können. Vorsicht: Für modulares Linoleum im Format von Dielen, Fliesen und Planken gelten diese Merkmale nicht! Weil diese Beläge über eine Dekorschicht verfügen, ist ihre Linoleumschicht nicht von außen zu erkennen. Finden Sie eine große Auswahl an modularem Linoleum bei BodenFuchs24. Zum Shop

BodenFuchs24
08.03.2016

Vinylboden in öffentlicher Einrichtung Vinylboden in öffentlicher Einrichtung "Vinylböden verursachen Krebs! Sie sind gesundheitsschädlich und sollten nicht verwendet werden!" Diese Aussagen sind auch heute noch zu hören – oft aus Unkenntnis der modernen Vinylbodenbeläge oder weil verschiedene Bodenbeläge sprichwörtlich in einen Topf geworfen werden. Auch wir werden an unserer Expertenhotline immer wieder danach gefragt, ob ein Vinylboden – gerade bei Familien mit Kleinkindern – bedenkenlos verlegt werden kann. Daher möchten wir mit unserem folgenden Expertenbeitrag ein klein wenig Licht ins Dunkel bringen. Was ist ein Vinylboden überhaupt? Vinylböden basieren auf dem Grundprodukt des PVC-Bodenbelags, sind allerdings als moderne und deutliche Weiterentwicklung zu sehen. In den Achtzigerjahren gab es tatsächlich einige PVC-Bodenbeläge, die phthalathaltige Weichmacher enthielten und damit den menschlichen Körper und die Umwelt belasten konnten. (Wer erinnert sich dabei nicht an graue Flure in Schulen oder Behörden, die von einem auffallenden chemischen Geruch erfüllt waren?) Nach dem massiven Umsatzeinbruch der PVC-Bodenbeläge und mit dem wachsenden Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein erfolgte jedoch ein Umdenken bei der Industrie. Sowohl bei den klassischen PVC-Bodenbelägen, als auch bei deren Weiterentwicklung, den Vinylböden, wurden umfassende Änderungen der Inhaltsstoffe und der Produktionsweise vorgenommen. Woraus besteht ein moderner Vinylboden? Bestand Polyvinylchlorid (PVC) früher aus den Grundstoffen Kochsalz, Erdöl und den Additiven Stabilisator, Weichmacher und Schlagzäh-Modifier, verwenden die Hersteller unserer modernen Vinylböden eher natürliche Additive bzw. gesundheitlich unbedenkliche Zusätze. Mit der Selbstverpflichtung der großen Markenhersteller (nur solche finden Sie in unserem Onlineshop) im Jahr 2000, künftig nur noch umwelt- und gesundheitsfreundlich zu produzieren, kam es zu einem umfassenden Wandel. Die Produktionsabläufe wurden nachhaltiger und die POP-Emissionen der Bodenbeläge erheblich reduziert. So verzichten inzwischen alle großen PVC- und Vinylboden-Hersteller auf den Einsatz von phthalathaltigen Weichmachern und setzen stattdessen auf alternative, phthalatfreie Weichmacher wie z. B. den Lebensmittelweichmacher Hexamoll® DINCH®. Finden Sie eine große Auswahl an phthalatfreien Vinylböden bei BodenFuchs24. Zum Shop Was ist gefährlich an Phthalaten? Phthalate sind Verbindungen der Phthalsäure mit verschiedenen Alkoholen. Sie werden vor allem als Weichmacher für Kunststoffe, aber auch in Folien, Schläuchen, Tapeten, Sport- und Freizeitartikeln eingesetzt. Am häufigsten sind dies: Diisodecylphthalat (DIDP), Diisononylphthalat (DINP), Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP) und Benzylbutylphthalat (BBP). Ihre Zugabe verleiht dem sonst harten und spröden Kunststoff seine elastischen Eigenschaften. Dort, wo Menschen mit Phthalate in Berührung kommen, können diese unterschiedliche Wirkungen auf menschlichen Organismus haben. Einige sind nachweislich in der Lage, Einfluss auf das Hormonsystem zu nehmen, womit sie die Gesundheit schädigen: Aus diesem Grund stufte die Europäische Union (EU) beispielsweise die Phthalate DBP, DEHP und BBP im Jahr 2005 als fortpflanzungsgefährdend ein und verbot ihre Verwendung in Spielzeug und Babyartikeln.1 Das Phthalat DPHP wirkte bei Tierversuchen schädigend auf lebenswichtige Hormondrüsen, die Hirnanhangsdrüse und die Schilddrüse.2 Die Phthalate DIDP und DINP stehen laut Stiftung Warentest "im Verdacht, sich in hohem Maße in Organismen anzureichern und in Boden und Sedimenten langlebig zu sein".3 Um schädigende Wirkungen zu vermeiden und Konsumierende zu schützen, haben die Gesundheitsbehörden der EU und der Bundesrepublik Deutschland verschiedene Grenzwerte festgelegt. In einigen Produkten dürfen Phthalate deshalb gar nicht mehr verwendet werden. In anderen wurden nachweislich gesundheitsschädlichen Phthalate durch solche ersetzt, die "hinsichtlich ihrer Wirkungen auf die menschliche Gesundheit günstiger beurteilt werden."4 Neue Erkenntnisse ergaben, dass sich die Wirkung der Phthalate addieren können, wenn sie zusammen bewertet werden. Allerdings haben sich diese Erkenntnisse noch nicht auf die Art der Bewertung ausgewirkt. Phthalate werden nicht nur im Zusammenhang mit elastischen Bodenbelägen diskutiert. Sie können im Kontakt mit anderen Materialien – wie Ölen und Fetten – in diese übergehen oder aus Produkten ausdünsten. Auch während der Verarbeitung können Phthalate in Lebensmittel gelangen, wenn beispielsweise Öl durch phthalathaltige PVC-Schläuche geleitet wird. In den Hausstaub gelangen Phthalate vorwiegend durch mechanische Belastung, wie etwa aus Tapeten oder eben aus Bodenbelägen. Phthalate werden inzwischen überall in der Umwelt nachgewiesen. Laut EU-Behörden gelangen ca. 95 % des Phthalats DEHP während der Produktentsorgung und Produktnutzung in die Umwelt – lediglich 5 % über die Produktion und Verarbeitung. https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/unbedenklicher-vinylboden.jpgVinylboden: gesundheitlich unbedenklich und für öffentliche Räume geeignet Was ist Vinylboden heute? Moderner Vinylboden von qualitativ hochwertigen Markenherstellern hat mit den gesundheitsbedenklichen Bodenbelägen von früher also nichts mehr gemeinsam. Vinylboden-Hersteller wie Gerflor verwenden beispielsweise Getreidereste als Weichmacher. Tarkett, Project Floors und viele weitere Markenhersteller setzen auf den Lebensmittelweichmacher Hexamoll® DINCH®. Darüber hinaus haben einige große Vinylbodenhersteller sogar komplett PVC-freie Bio-Vinylböden im Sortiment. Diese Bio-Vinylböden bzw. PVC-freien Vinylböden werden allein auf der Grundlage von Polyurethan und natürlicher Materialien wie Rizinus- oder Rapsöl hergestellt. Alle bei uns im Onlineshop gelisteten Markenhersteller verwenden für ihre Vinylböden Weichmacher ohne schädliche Phthalate, viele verzichten sogar vollständig auf den Einsatz von Chlor und Lösungsmitteln. Mussten Vinylböden früher immer verklebt werden, stehen mittlerweile auch moderne Verlegetechniken wie die schwimmende sowie die lose Verlegung zur Auswahl. Weiterhin kann ein immer größerer Teil der Vinylböden vollständig recycelt werden. Einige Produkte unseres Herstellers Tarkett haben für Ihren kompletten Rohstoffkreislauf sogar eine Cradle to Cradle-Zertifizierung (kurz: C2C-Zertifizierung) erhalten. Das bedeutet, dass die Vinylbeläge aus Materialien gefertigt werden, die nach ihrer Nutzung problemlos in den Rohstoffkreislauf zurückkehren können, um dann wieder von Tarkett dem Produktionsprozess zurückgeführt zu werden. BodenFuchs24 empfiehlt: Vinylboden mit "Blauem Engel" Article Slider https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/gesunder-vinylboden.jpgBio-Vinylboden: besonders umweltverträglich & wohngesund Bio-Vinylboden für ein Maximum an Natürlichkeit In bestimmten Bio-Designböden wird sogar gänzlich auf Weichmacher und PVC verzichtet. Der Vinylboden, als moderne Weiterentwicklung vom PVC, besitzt meist einen heterogenen Mehrschichtaufbau, wobei der Grundträger bei Markenherstellern aus neuem, reinen PVC bzw. sortenrein recyceltem Vinyl besteht. Teilweise gibt es auch Vinylböden, bei denen die Trägerplatte aus Holzwerkstoffen wie hochdichter Faserplatte (HDF) oder Kork hergestellt und dann mit einer Oberschicht aus Vinyl versehen wird. Vinyl-Designbeläge können also komplett aus Vinyl oder auch aus mehreren verschiedenen Materialien bestehen. Bioböden für gesundes Wohnen Eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Vinylböden sind Bioböden. Bioböden enthalten Weichmacher aus natürlichen Rohstoffen. Hersteller wie Gerflor, Wineo und Tarkett verwenden zur Produktion von Designböden ausschließlich natürliche Rohstoffe wie Raps- oder Rizinusöl oder reduzieren den Materialverbrauch bei der Herstellung. Diese Bodenbeläge gelten als besonders umweltverträglich und gesund, ohne die praktischen Eigenschaften von Vinyl zu verlieren. Diese Böden können problemlos in Kinderzimmern verlegt werden. Trotz der natürlichen Bestandteile besitzen Bioböden dieselbe Strapazierfähigkeit wie Vinylböden. Bei diesen Böden wird lediglich auf gesundheitsschädliche Zusätze wie phthalthaltige Weichmacher, Lösungsmittel und Chlor verzichtet. Dies hat keinen Einfluss auf die Eigenschaften des Bodenbelags. Daher können Bio-Bodenbeläge auch in strapazierten Bereichen wie Krankenhäusern, Praxen, Auto- und Möbelhäusern, aber auch in privaten Wohnbereichen verlegt werden. Durch ihre Nutzschicht aus schadstofffreiem und strapazierfähigem Polyurethan (PU) wird der Bodenbelag vor äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit und Beschädigungen geschützt. Gleichzeit verleiht ihm die Nutzschicht eine hohe Pflegeleichtigkeit. Leichte Verschmutzungen lassen sich durch einfaches Kehren und Wischen vom Bodenbelag entfernen. Stärkere Verschmutzungen können mit einem Neutralreiniger und Wasser beseitigt werden, das heißt spezielle Pflege- und Reinigungsmittel sind nicht notwendig. Auch die Verlegung unterscheidet sich nicht in der des Vinylbodens. Bioböden sind als Klebevinyl oder als Klick-Vinyl erhältlich. Bioböden können damit sauber, leise und schnell – dank der Klickmechanik sogar während des laufenden Geschäftsbetriebs – verlegt werden. Bei einer klebenden Verlegung sollte auf die Verwendung eines lösemittelfreien Leims geachtet werden, um die Gesundheits- und Umweltfreundlichkeit der Bioböden nicht negativ zu beeinflussen. Für die Verklebung am besten geeignet ist Leim auf Wasserbasis. Vorteile von Bioböden im Überblick extrem strapazierfähig 100 % recycelbar attraktive Holz- und Stein-Dekore einfache Reinigung und Pflege schnelle und einfache Verlegung kann über den Hausmüll entsorgt werden vielfältig einsetzbar in gewerblichen und privaten Objekten umweltfreundlich wohngesund Finden Sie eine große Auswahl an gesunden Bio-Vinylböden bei BodenFuchs24. Zum Shop Fazit Moderner Vinylbodenbelag von hochwertigen Markenherstellern ist nicht gesundheitsschädlich. Alle modernen Vinylböden liegen weit unter den geforderten Grenzwerten für Schadstoffbelastungen und werden mit hochwertigen, teils natürlichen, Inhaltsstoffen hergestellt und belasten somit weder Umwelt noch die Gesundheit. Sie können sich in unserem Onlineshop also beruhigt Ihren Traumvinylboden aussuchen und die vielen Vorteile dieser Bodengattung erleben und genießen. 1 Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/chemische-stoffe/weichmacher/haeufige-fragen-zu-phthalaten-bzw-weichmachern#in-welchen-produkten-ist-der-einsatz-von-phthalaten-verboten, zuletzt aufgerufen am 18.08.20212 Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/dokumente/hbm-kom_stellungnahme_zu_dphp_im_bgbl.pdf, zuletzt aufgerufen am 18.08.20213 Quelle: https://www.test.de/Phthalate-Was-Sie-ueber-die-Weichmacher-wissen-sollten-5368775-0/, zuletzt aufgerufen am 18.08.20214 Quelle: https://www.bmuv.de/themen/gesundheit-chemikalien/chemikalien/phthalate, zuletzt aufgerufen am 14.03.2022

BodenFuchs24
07.03.2016

Vinylboden als Büro-Fußboden im Großraumbüro Vinylboden als Büro-Fußboden im Großraumbüro Im Vergleich zu privaten Arbeitszimmern, stellen gewerblich genutzte Büros ungleich höhere Anforderungen an Bodenbeläge. Hier ist nicht nur mit einer höheren mechanischen Beanspruchung durch häufiges Begehen, schwere Aktenschränke und rollende Bürostühle zu rechnen, sondern auch von einer höheren Grundlautstärke auszugehen, der eine Trittschalldämmung effektiv entgegenwirkt. Für eine gesunde Luftqualität an den Arbeitsplätzen kann mit einem schadstoffarmen, emissionsgeprüften Bodenbelag viel getan werden. Und wenn Büroräume nicht nur Mitarbeitern, sondern auch Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern offenstehen, ist es wünschenswert, dass der Belag den repräsentativen Charakter der Einrichtung unterstreicht. All das darf selbstverständlich nicht dazu führen, dass der Quadratmeterpreis für den Fußboden ins Unermessliche steigt, denn Büroräume sind für Unternehmen nur ein Kostenfaktor unter vielen. Vor diesem Hintergrund fiel die Wahl früher häufig auf Linoleum oder Nadelvlies, deren Gestaltungsspielräume jedoch nicht mit modernen Designböden vergleichbar sind. Speziell Vinylboden im Dielen-, Fliesen oder Plankenformat erhält zunehmend den Vorzug gegenüber klassischen Büro-Bodenbelägen. Er vereint viele technische und praktische Vorteile auf sich und wird zugleich den gestiegenen ästhetischen Ansprüchen gerecht, die auch an Büromöbel und -dekoration gestellt werden. Doch kann man den elastischen Bodenbelag uneingeschränkt empfehlen oder bringt er auch Nachteile mit sich? – Wir fassen das Pro und Contra für Sie zusammen! Pro: Vinylboden ist strapazierfähig Vinylböden sind auf Grund ihres elastischen Materialaufbaus äußerst strapazierfähig. Dennoch eignet sich nicht jedes Modell für jeden Anwendungsbereich. Während Einzelbüros wenig frequentiert werden, bringt ein Großraumbüro deutlich mehr Belastungen für einen Bodenbelag mit sich. Hier gehen täglich mehrere Angestellte ein und aus, werden Stühle hin- und hergerückt, Kaffeetassen verschüttet und Rollcontainer bewegt. Ein Vinylboden mit geringer Nutzschicht leidet unter diesen Bedingungen schnell an Abnutzungserscheinungen: Während Sie im heimischen Arbeitszimmer mit 0,30 mm auskommen, sollte im Einzelbüro kein Belag mit weniger als 0,40 mm, besser noch mit 0,55 mm Nutzschicht liegen. Sie finden die entsprechende Angabe auf den Artikeldetailseiten unseres Onlineshops – entweder in der Kurzbeschreibung zum gewünschten Belag oder in seinem technischen Datenblatt, dass Sie im Reiter Dokumente herunterladen können. Alternativ können Sie sich an der Nutzungsklasse der Beläge orientieren: Für gewerblich genutzte Bereiche eignen sich Vinylböden mit einer Nutzungsklasse zwischen 31 und 34. Diese Bodenbeläge können gleichzeitig in allen privaten Wohnbereichen verlegt werden. Vinylboden mit der Nutzungsklasse 32 entspricht den Anforderungen von Einzel- bis Doppelbüros. Für Großraumbüros und andere gewerbliche Bereiche mit einer intensiven Nutzung sollten Vinylböden mindestens die Nutzungsklasse 33 aufweisen. Finden Sie eine große Auswahl an bürotauglichen Vinylböden bei BodenFuchs24. Zum Shop Pro: Vinylboden kann geklickt oder geklebt werden Es liegt in der Natur der Dinge, dass Büros nicht über einen längeren Zeitraum geschlossen werden können – selbst bei Renovierungsarbeiten wird gerne aufs Tempo gedrückt. Ein Bodenbelag, der diesem Zeitdruck gerecht wird, ist Vinylboden zum Klicken, weil er bei laufendem Geschäftsbetrieb geräusch- und schmutzarm verlegt werden kann. Gegenüber Klebevinyl ist seine Verlegedauer um ein Vielfaches verkürzt. Hinzu kommt der Gesundheitsaspekt, der gerade in Bereichen eine große Rolle spielt, in denen sich Menschen über eine lange Zeit aufhalten: Durch die klebstofffreie Verlegung vermeiden Sie jegliche Ausdünstungen von Lösemitteln. Zudem kann Klick-Vinyl nach dem Ende der Mietdauer problemlos wieder entfernt werden. Sein Pendant zum Verkleben verursacht nicht nur mehr Verlegeaufwand, sondern benötigt auch eine gewisse Trocknungszeit, die – je nach Klebstoff – bis zu 24 Stunden beträgt. Danach ist Klebevinyl aber grundsätzlich dimensionsstabiler und langlebiger als Klick-Vinyl. Hinzu kommt, dass seine geringe Aufbauhöhe eine Verlegung auf Altbelägen ermöglicht und das Kürzen von Türblättern in der Regel überflüssig macht. Ein weiterer Pluspunkt von Klebevinyl sind seine akustischen Eigenschaften: Weil die Klebemittel jegliche Hohlräume und Luftpolster zwischen ihm und dem Untergrund verschließen, treten weniger Geh- und Trittgeräusche als bei Klick-Vinyl auf. Beliebte Vinylböden mit Trittschalldämmung Article Slider Pro: Vinylboden ist mit Trittschalldämmung erhältlich Die permanente Geräuschkulisse in Großraumbüros ist ein Stressfaktor. Telefonate, klappernde Absätze im Flur, Gespräche unter Kollegen und das Klackern der Tastaturen reduzieren die Leistungsfähigkeit aller Anwesenden um bis zu 10 %. Bis zu 55 Dezibel kommen dabei durchaus zusammen – klassische Schreibmaschinen oder vorbeifahrende Autos sind kaum lauter. Auch körperlich wirkt sich eine schlechte Raumakustik aus: Der Blutdruck steigt. Es kann zu Kopfschmerzen und Verspannungen, Schlafstörungen und Magen-Darm-Problemen kommen. Mit einem Vinylboden lassen sich zumindest die Geh- und Trittgeräusche in Bürolandschaften erheblich reduzieren. Aufgrund seiner Elastizität federt der Bodenbelag nach und verursacht weniger Geräusche. Bei Klick-Vinyl gleichen viele Hersteller die mäßigen akustischen Eigenschaften aus, indem sie ihre Beläge mit Trittschalldämmungen ausstatten. Ist eine solche nicht integriert, empfehlen wir unbedingt, eine separate Dämmunterlage zu verwenden! Pro: Vinylboden ist anspruchslos Gerade in stark frequentierten Bereichen kommt es schnell zu Verschmutzungen und kleineren Schäden am Bodenbelag. Für aufwendige Reinigungs- und Pflegemaßnahmen bleibt dann selten Zeit. Vinylböden lassen sich dank ihrer relativ glatten Oberfläche unkompliziert reinigen. Bei leichten bis normalen Verschmutzungen genügt Staubsaugen und nebelfeuchtes Wischen, damit der Büroboden wieder strahlt. Stärkere Verschmutzungen können Sie mit einem Neutralreiniger entfernen. Über die normale Unterhaltsreinigung hinaus, benötigen Vinylböden kaum Pflege. Leichte Gebrauchsspuren lassen sich mit einem "Refresher" behandeln. Bei tieferen Kratzern müssen Sie meist nicht den gesamten Bodenbelag erneuern, oft genügt der Austausch der betroffenen Belagsstücke. Um großflächige Abnutzungserscheinungen zu beseitigen, empfiehlt sich eine Neuversiegelung des Vinylbodens. Sollte eines Tages eine Renovierung anstehen, können verklebte Beläge aufgrund ihrer geringen Gesamtstärke als Untergrund liegenbleiben. Schwimmend verlegte Beläge sollten dagegen entfernt werden. Sie lassen sich dank ihrer Klicksysteme problemlos abnehmen und hinterlassen keine Rückstände. (Bild: The Standing Desk, Unsplash) https://www.bodenfuchs24.de/mediafiles/Bilder/homeoffice-mit-vinylboden_us.jpgVinylboden als Büro-Fußboden im Zweierbüro Unentschieden: Vinylboden ist gesundheitlich unbedenklich Das Thema Wohngesundheit spielt nicht nur bei privaten Konsumenten eine immer größere Rolle, auch Unternehmen achten zunehmend auf optimale Arbeitsbedingungen und haben verinnerlicht, dass dazu auch eine gute Raumluftqualität in ihren Büros gehört. Bodenbeläge aus zweifelhaften Materialien können diese gefährden und sogar gesundheitsschädlich sein. Die Gefahr geht von Schadstoffen und flüchtigen organischen Verbindungen (kurz: VOC) aus, die vom Bodenbelag an die Raumluft abgegeben werden. Auch bei Vinylböden wurden in der Vergangenheit solche Emissionen nachgewiesen. Aus diesem Grund veränderten die führenden Hersteller ihre Rezepturen zugunsten gesundheitlich unbedenklicher und natürlicher Inhaltsstoffe. Eine Vielzahl an Zertifikaten gibt Aufschluss darüber, ob ihre Beläge nationalen und internationalen Standards entsprechen: Das wohl bekannteste unter ihnen ist der "Blaue Engel": Vinylböden, die das deutsche Umweltzeichen tragen dürfen, werden umweltfreundlicher hergestellt als andere. Durch ihre Herstellungsweise werden mehr Recyclingmaterialien verwendet als Primärmaterialien. Zudem sind sie emissionsarm und schonen damit die Raumluft. Hinter "Cradle-to-Cradle" (C2C) steckt das Konzept einer konsequenten Kreislaufwirtschaft. Die Zertifizierung des gemeinnützigen Cradle to Cradle Products Innovation Institute zertifiziert Produkte hinsichtlich der Materialgesundheit, Kreislauffähigkeit, dem Einsatz erneuerbarer Energien, soziale Gerechtigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser. Insgesamt fünf Grade der Zertifizierung – Basic, Bronze, Silber, Gold und Platin – sind derzeit möglich. Viele Vinylboden sind bereits mit Silber zertifiziert. FloorScore gibt Aufschluss darüber, ob die Emissionen von Vinylböden die Auflagen der California Section 01350 erfüllen. Bewertet werden hier flüchtige organische Verbindungen in der Raumluft. Gelangen die gas- und dampfförmigen Stoffe organischen Ursprungs in großer Menge in die Raumluft, können sie die Gesundheit und die Umwelt schädigen. FloorScore soll dazu beitragen, dass Bodenbeläge mit möglichst geringen VOC-Emissionen hergestellt werden. Eurofins Indoor Air Comfort (Gold) kennzeichnet ebenfalls die VOC-Emissionen. Produkte mit dem Zertifikat in Gold müssen nicht nur die Grenzwerte der wichtigsten europäischen Bestimmungen unterschreiten. Auch die Werte der freiwilligen Emissionslabel auf dem Markt muss das Produkt unterschreiten. Damit stellt Indoor Air Comfort Gold höhere Anforderungen an Produkte als anderen Zertifikate. Weitere Zertifikate sind GREENGUARD®, das strenge Obergrenzen für chemische Emissionen in Innenräumen fordert, das französische Label für flüchtige organische Verbindungen (VOC) bei Produkten, die auf dem französischen Markt gehandelt werden, sowie das TÜV PROFiCERT – product Interior als Zertifizierungssystem des TÜV Hessen. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Zertifizierung, mit der Hersteller von Bodenbelägen ihre Produkte auf VOC-Emissionen und Schadstoffe überprüfen und bewerten lassen. Wenn Sie trotz aller Zertifikate unsicher sind, ob Vinylboden die richtige Lösung für Ihr Büro ist, haben wir noch einen Tipp: Viele Hersteller stellen inzwischen biologische Vinylböden her, die ohne chemische Zusätze wie Lösungsmittel, Weichmacher oder Chlor auskommen! Das macht sie vollkommen geruchsneutral und gesundheitlich unbedenklich. Da sich ihre Materialien teils bis zu 90 % aus nachwachsenden Rohstoffen und natürlichen Füllstoffen wie Kreide, Rapsöl oder Rizinus-Öl zusammensetzen, kann sogar vollständig auf Polyvinylchlorid (PVC) verzichtet werden. Deshalb heißen die Beläge im Handel auch "Bio-Vinyl" oder "Bio-Designböden". Ohne den Kunststoff sind sie genauso strapazierfähig, gelenkschonend, fußwarm, pflegeleicht und langlebig wie klassische Vinylböden. Finden Sie eine große Auswahl an bürotauglichem Bio-Vinyl bei BodenFuchs24. Zum Shop Contra: Vinylboden kann unter Bürostuhlrollen leiden Um länger Freude an Ihrem Büro-Boden aus Vinyl zu haben, sollten Sie auf den Einsatz von Kunststoffrollen an Bürostühlen verzichten. Mit ihrer nachgiebigen Oberfläche reagieren Vinylböden empfindlich auf das harte Material. Vor allem beim Sitzen kommt es zu sogenannten Punktbelastungen, die sich leicht einprägen. Schmutz und andere Partikel zwischen den Kunststoffrollen führen außerdem zu Kratzern in der Oberfläche des Bodenbelags. Als Alternative kommen Gummirollen infrage. Diese sind wesentlich weicher und hinterlassen weniger Spuren. Oder Sie verlegen Bodenschutzmatten, um einen direkten Kontakt von Stuhlrollen und Bodenbelag zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Gebrauchsspuren kommen – wie es bei Dauerbelastung kaum zu vermeiden ist –, bleibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Vinylboden neu zu versiegeln. Diese Auffrischungsmaßnahme sollten Sie allerdings einer handwerklichen Fachkraft überlassen. Schutzmatten für Vinylboden im Büro Article Slider Fazit Vinylboden eignet sich sehr gut für den Einsatz in Büros. Die strapazierfähigen Bodenbeläge lassen sich schnell verlegen, benötigen kaum Pflege und tragen schallmindernd zu einem produktiven Arbeitsklima bei. Es spricht auch nichts dagegen, Vinylboden im privaten Arbeitszimmer oder Homeoffice zu verlegen. Hier bieten Beläge mit Klicksystem nicht nur einen Zeitvorteil, sondern sparen auch die kostspielige Hilfe eines Bodenlegebetriebs. Abgesehen von ihren technischen Vorzügen, beeindrucken Vinylböden heute mit einer vielseitigen Ästhetik, die zum einen der natürlichen Eleganz von Parkett nacheifert – realistische Holznachbildungen machen es möglich. Zum anderen können sie ohne Weiteres mit Fliesenbelägen oder oberflächenfertigen Böden konkurrieren.

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