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Fertigparkett

Fertigparkett mit Eichenholz als Wohnraumboden
Fertigparkett mit Eichenholz als Wohnraumboden

Sie planen, Ihr Zuhause oder Ihre Geschäftsräume mit einem leicht verlegbaren Parkettboden zu verschönern? Dann bietet diese Seite verschiedene Einstiegspunkte in unser Sortiment. Wir sind uns natürlich bewusst, dass viele von Ihnen noch am Anfang ihrer Recherche stehen und vielleicht noch keine Erfahrungen mit Fertigparkett gemacht haben. Deshalb möchten wir im Folgenden einige grundlegende Informationen bereitstellen. Zur Kaufberatung ...




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Fertigparkett in Landhausdielen-Optik Fertigparkett in Landhausdielen-Optik

Kaufberatung: Fertigparkett

Bodenbeläge aus Holz haben Tradition, kommen aber auch nie aus der Mode. Seit Jahren machen Parkettböden in Deutschland etwa ein Fünftel des gesamten Herstellerumsatzes mit Bodenbelägen aus – und das, obwohl sich ihre Produktionskosten stetig verteuern und die Nachfrage nach Holz weltweit großen, schwer vorhersehbaren Schwankungen unterliegt. Ungeachtet dessen gilt das Naturmaterial als Baustoff der Zukunft, weil es in mehrerlei Hinsicht nachhaltig und zugleich in seiner Ästhetik und Haptik unnachahmlich ist. Und so verwundert es nicht, dass sich Holzböden beständig gegenüber einer Vielzahl von Bodenbelägen behaupten, die ihrem Erscheinungsbild immer näherkommen, günstiger in der Anschaffung und zum Teil auch leichter zu verlegen sind.

Holzböden gibt es als Pflaster, als Modulklötze und als Dielen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die modernste Variante vorstellen: verlegefertiges Parkett. Wie ist es aufgebaut? Welche Vor- und Nachteile hat es? Wie kann es aussehen? Und was ist bei seiner Verlegung zu beachten?

Was ist Fertigparkett? Und was nicht?

Bei verlegefertigem Parkett, oder kurz: Fertigparkett, handelt es sich um einen massiven oder mehrschichtigen Holzboden, der bereits werkseitig oberflächenbehandelt ist. Im Fachjargon spricht man auch von: "endbehandelt". Im Gegensatz zu unbehandeltem respektive "rohem" Parkett muss Fertigparkett nach der Verlegung nicht mehr geschliffen oder versiegelt werden. Sie können es sofort nutzen und bewohnen.

Zu Parkettböden zählen wir nur solche Bodenbeläge, die aus kleinformatigen Holzdielen oder Holzstäben zusammengesetzt werden. Sämtliche Imitate, seien es Fliesen oder Designböden mit Holzdekoren, sind für uns kein Parkett, so realistisch sie als Nachbildung sein mögen. Auch so genanntes Vinylparkett – also Vinylboden in Holzoptik – oder Korkparkett klammern wir aus.

Fertigparkett: Aufbau & Eigenschaften


Je nachdem, wie seine einzelnen Belagsstücke beschaffen sind, kann Fertigparkettboden in einschichtige und mehrschichtige Beläge unterschieden werden. Einschichtig bedeutet, dass die Belagsstücke aus einer einzigen Schicht Holz bestehen. Sie sind also massiv. Dem gegenüber setzt sich mehrschichtiges Parkett aus mindestens zwei Schichten Holz bzw. Holzwerkstoffen zusammen: einer Deck- bzw. Nutzschicht und einer tragenden Schicht. Bei hochwertigen Belägen kommt ein Gegenzug hinzu. Untereinander sind diese Schichten verleimt. Für die Nutzschicht wird hartes, robustes Echtholz verwendet, sodass mehrschichtige Fertigparkette äußerlich massiven Fertigparketten entsprechen und eine vergleichbare Strapazierfähigkeit aufweisen.

Als Trägermaterial und Gegenzug von mehrschichtigen Modellen wird dagegen oft weicheres Holz verwendet; bei günstigen Belägen auch Holzwerkstoffe wie mittel- oder hochdichte Faserplatte (HDF). Diesbezügliche Angaben finden Sie im technischen Datenblatt der Hersteller.

Massives vs. mehrschichtiges Fertigparkett

Im Unterschied zu anderen Parkettböden ist Fertigparkett traditionell mehrschichtig aufgebaut. Erst in den letzten Jahren sind massive Stab- oder Mosaikparkette auf den Markt gekommen, die werksseitig endbehandelt sind.

Der Vorteil des mehrschichtigen Aufbaus liegt nicht allein darin, dass er Rohstoffkosten spart. Die eigentliche Idee hinter der Kombination von verschiedenen Holzschichten ist es, natürliche Nachteile von massiven Holzböden auszugleichen. Diese neigen nämlich dazu, sich bei hoher Luftfeuchtigkeit signifikant auszudehnen und bei Trockenheit wieder zusammenzuziehen. Mehrschichtparkett "arbeitet" dagegen nur halb so stark, womit sich die Fugenbildung reduziert. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede beider Parkettarten gegenüber:

Merkmal / Parkettart
Massivparkett
Mehrschichtparkett
Oberfläche
werksseitig endbehandelt (geölt, gewachst oder lackiert)
werksseitig endbehandelt (geölt, gewachst oder lackiert)
Aufbau / Deckschicht
durchgehend aus massivem Echtholz
Echtholz-Nutzschicht auf mehrschichtigem Träger
Langlebigkeit
sehr langlebig, oft mehrere Jahrzehnte bis über 50 Jahre
langlebig, je nach Nutzschicht ca. 25 bis 50 Jahre
Renovierbarkeit
mehrfach abschleifbar
je nach Nutzschicht ein- bis mehrfach abschleifbar
Fugenbildung
stärkeres Arbeiten des Holzes möglich
geringere Fugenbildung durch formstabilen Aufbau
Verlegung
meist vollflächige Verklebung, eher für Fachbetriebe
je nach Ausführung schwimmend oder verklebt, auch DIY-tauglich
Verlegemuster
sehr vielfältige, auch klassische Muster (z. B. Fischgrät, Würfel)
gängige Standard-Verlegemuster

Wie Sie sehen, bietet massiver Parkettboden eine extrem lange Lebensdauer, was noch immer ein schlagendes Verkaufsargument für viele Interessenten ist. Im Gegenzug erleichtern mehrschichtige Beläge jedoch die Verarbeitung, weil sie auch klebstofffrei verlegt werden können. Dies gilt vor allem für drei- statt zweischichtiges Fertigparkett: Es wird nämlich mit Klicksystem ausgestattet und ist somit schwimmend verlegbar. Sie kennen das Prinzip vielleicht von Laminat? – Die einzelnen Belagsstücke werden nach dem Nut-und-Feder-Prinzip ineinandergesteckt und ergeben einen festen Verband. Mit etwas handwerklichem Geschick und der Verlegeanleitung des Herstellers, können Sie solches Klickparkett auch ohne Zuhilfenahme eines Fachbetriebs verlegen!

Vorteile von Fertigparkett

Abgesehen von Unterschieden im Materialaufbau bietet Fertigparkett eine Vielzahl überzeugender Vorteile. Einige davon ergeben sich aus der natürlichen Beschaffenheit von Holz, andere speziell aus der verlegefertigen Ausführung. In der folgenden Übersicht haben wir die wichtigsten Kaufargumente für Fertigparkett zusammengefasst:

unverwechselbare Ästhetik natürliche Wuchsmerkmale wie Jahresringe, Maserungen und Astspuren machen jeden Belag zu einem Unikat
nachwachsender Rohstoff mit Holz aus nachhaltiger, regionaler Forstwirtschaft ist Fertigparkett klima- und umweltfreundlich
sehr hohe Lebensdauer hochwertige Modelle erreichen eine Nutzungsdauer von mehreren Jahrzehnten
allergikergeeignet die geschlossene Oberfläche von Fertigparkett bietet Staub, Pollen und Tierhaaren kaum Halt
reinigungsfreundlich regelmäßiges Staubsaugen sowie nebelfeuchtes Wischen reichen für die Pflege in der Regel aus

Wird Fertigparkett nicht versiegelt, sondern geölt, bleibt die natürliche Porenstruktur des Holzes weitgehend offen. Dadurch kann der Boden regulierend auf das Raumklima wirken: Bei hoher Luftfeuchtigkeit nimmt das Holz Feuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab. Eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit kann das Raumklima verbessern und das Risiko von Schimmelbildung reduzieren. Voraussetzung dafür ist allerdings ein korrektes Heiz- und Lüftungsverhalten.

Nachteile von Fertigparkett

Zu den bekanntesten Nachteilen von Fertigparkett zählen die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten sowie die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit geeigneter Holzarten. Die Preise variieren dabei je nach Aufbau, Holzart, Format und Oberflächenbehandlung deutlich.

Massives Fertigparkett, etwa in Form von endbehandeltem Mosaik- oder Stabparkett, beginnt preislich meist im höheren Segment und ist nach oben kaum begrenzt. Mehrschichtiges Fertigparkett ist in der Regel preislich besser kalkulierbar, da es in weniger Formaten angeboten wird, bleibt jedoch ebenfalls ein hochwertiger Bodenbelag mit entsprechendem Preisniveau. Bei uns liegt der Einstiegspreis bei etwa 40 bis 45 Euro/m².

Wenn diese Punkte Sie nicht grundsätzlich vom Kauf von Fertigparkett abhalten, sollten Sie dennoch weitere Aspekte berücksichtigen:

begrenzte Rohstoffverfügbarkeit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft unterliegt einer hohen Nachfrage
akustische Nachteile unverklebte Beläge wirken weder schall- noch hallmindernd
feuchtigkeitsempfindlich nur bedingt für Feuchträume geeignet
geringe Lichtechtheit Holz verändert seine Farbtöne unter Sonneneinstrahlung

Generell gilt für Fertigparkett wie für alle Parkettböden: Je stärker sie direkter UV-Strahlung ausgesetzt sind, desto schneller verändert sich die Farbgebung. Dunkle Hölzer neigen eher zum Aufhellen, während helle Holzarten mit der Zeit nachdunkeln. Art und Geschwindigkeit dieser Veränderung hängen von der jeweiligen Holzart ab. Maßnahmen wie Vorhänge, Jalousien oder andere Beschattungssysteme können diesen Prozess verlangsamen.

Fertigparkett: Formate & Ästhetik


Fertigparkett unterscheidet sich nicht nur im Aufbau, sondern auch in seiner gestalterischen Vielfalt. Diese ergibt sich aus den unterschiedlichen Formaten der Belagsstücke, den möglichen Verlegemustern, den Oberflächenbehandlungen sowie der großen Auswahl an Parketthölzern für die Deckschicht.

Formate von massivem Fertigparkett

Massives Fertigparkett besteht aus durchgehendem Echtholz, das bereits werkseitig oberflächenbehandelt und damit sofort verlegefertig ist. Typische Formate sind klein- bis mittelformatige Belagsstücke, die vollflächig verklebt werden. Zu den kleinsten Formaten zählen schmale Holzlamellen, die auf einem Klebenetz zu einem Verband zusammengefasst werden. Diese Ausführung ist als Mosaik-Fertigparkett bekannt. Weit verbreitet ist außerdem Stab-Fertigparkett, bei dem die einzelnen Stäbe in der Regel zwischen um 6 cm und 40 bis 50 cm lang sind. Sie werden nach dem Nut-und-Feder-Prinzip verbunden und verklebt.

Für besonders anspruchsvolle Gestaltungen kommt Tafel-Fertigparkett infrage. Es besteht aus aufwendig zusammengesetzten Stäben und Intarsien und wird vollflächig verklebt. Diese Variante bietet die größte gestalterische Freiheit, ist jedoch auch mit einem höheren Verlegeaufwand verbunden.

Formate von mehrschichtigem Fertigparkett

Die Belagsstücke von mehrschichtigem Fertigparkett sind im Vergleich zu massivem Fertigparkett deutlich größer bemessen. Ihre Eigenschaften sind in der DIN EN 13489 "Mehrschichtparkettelemente" geregelt. Typische Formate bewegen sich in Breiten von etwa 10 bis 20 cm und Längen von rund 120 bis 240 cm und orientieren sich damit an Dielen- und Plankenformaten von klassischen Holzböden.

Je nach Aufbau unterscheidet man zwischen 1-Stab-, 2-Stab- und 3-Stab-Fertigparkett:

  • 1-Stab-Fertigparkett besitzt eine durchgehende Echtholz-Nutzschicht und erinnert optisch an klassische Landhausdielen.
  • 2- und 3-Stab-Fertigparkett bestehen aus mehreren schmalen Holzstäben pro Diele. Dadurch entsteht eine kleinteiligere Optik, die an Schiffsböden erinnert – lebendig, strukturiert und leicht retrohaft.

Während 1-Stab-Fertigparkett besonders ruhig und hochwertig wirkt, eignen sich 2- und 3-Stab-Varianten gut für Flächen, auf denen eine lebendige Struktur gewünscht ist.

Verlegemuster bei Fertigparkett

Als Verlegemuster wird die Anordnung der einzelnen Belagsstücke bezeichnet. Je nachdem, für welchen Parkettboden Sie sich entscheiden, stehen Ihnen verschiedene Muster zur Auswahl.

Format / Optik Typische Verlegemuster
Mosaik-Fertigparkett Fischgrätmuster, Flechtmuster, gerader (englischer) Verband, Parallelverband, Würfelmuster
Stab-Fertigparkett altdeutscher Verband, Fischgrätmuster, Flechtmuster, gerader (englischer) Verband, Parallelverband, wilder Verband, Würfelmuster
Tafel-Fertigparkett Fischgrätmuster, Flechtmuster, Gehrfriesmuster, geometrische Muster (Würfel, Rauten, Sterne)
Schiffsboden-Optik wilder Verband
Landhausdielen-Optik gerader (englischer) Verband, Flechtmuster, Leiter-Verband, Parallelverband

Lackiertes vs. geöltes Fertigparkett

Während massive Parkettböden häufig unbehandelt geliefert und erst nach der Verlegung endbehandelt werden, ist Fertigparkett bereits werkseitig oberflächenbehandelt und damit sofort wohnfertig. Diese Endbehandlung schützt die Holzoberfläche zuverlässig vor Feuchtigkeit, Schmutz und mechanischen Beanspruchungen im Alltag. Für die Oberflächenbehandlung von Fertigparkett kommen vor allem Holzöle und Holzlacke zum Einsatz.

  • Geöltes Fertigparkett behält die natürliche Haptik des Holzes und kann bei Bedarf zusätzlich gewachst werden, um den Schutz gegen Feuchtigkeit und Verschmutzungen zu erhöhen.
  • Lackiertes Fertigparkett verfügt dagegen über eine geschlossene Schutzschicht, die besonders widerstandsfähig und pflegeleicht ist. Durch den Einsatz pigmentierter Lacke lassen sich zudem Farbton und Optik gezielt verändern.

Tipp: In unserem Ratgeberbereich vergleichen wir geöltes und lackiertes Parkett ausführlich und zeigen die jeweiligen Vor- und Nachteile beider Oberflächenbehandlungen.

Weitere Oberflächenbehandlungen

Neben schützenden Endbehandlungen gibt es bei Fertigparkett auch dekorative Oberflächenveredelungen, die dem Boden eine besondere Optik verleihen. Dazu zählen mechanische Verfahren wie Bürsten, Hobeln, Schleifen oder Patinieren, bei denen die natürliche Struktur des Holzes hervorgehoben wird.

Darüber hinaus können durch Beizen, Lasuren, Kalkpasten oder spezielle Lacke gezielt Farbeffekte erzeugt werden. Ob und welche Oberflächenbehandlungen bei einem Fertigparkett angewandt wurden, lässt sich häufig bereits anhand der Modellbezeichnung respektive am Artikelnamen in unserem Onlineshop erkennen. Im Zweifel helfen Ihnen die Herstellerangaben im technischen Datenblatt. Wenn Sie damit nicht weiterkommen, wenden Sie sich gerne an unsere Kundenberatung!

Farben & Farbtöne bei Fertigparkett

Grundsätzlich ist Fertigparkett ein Holzprodukt und damit immer holzfarbig – selbst dann, wenn spezielle Oberflächenbehandlungen den natürlichen Farbton bewusst verändern. Hersteller nutzen solche Farbmodifikationen, um die Bandbreite innerhalb einer Kollektion zu erweitern oder aktuelle Einrichtungstrends aufzugreifen.

Ein gutes Beispiel dafür sind graue Fertigparkettböden, die neben Weiß- und Brauntönen zu den beliebtesten Varianten zählen. Natürliches Vergrauen entsteht bei Holz durch UV-Strahlung und äußere Einflüsse. Um diesen Effekt gezielt und kontrolliert zu erzeugen, kommen bei Fertigparkett unter anderem Behandlungen mit Gerbsäure oder Ammoniakverfahren zum Einsatz. Das Ergebnis sind Beläge mit einem dezenten Grauschleier – intensive, rein graue Holztöne sind dagegen eher selten.

Wer bewusst vom klassischen gelbbräunlichen Holzton abweichen möchte, findet bei Fertigparkett vor allem in den sehr hellen oder sehr dunklen Farbbereichen eine größere Auswahl. Für helle Fertigparkettböden werden häufig Ahorn- oder Eschenhölzer verwendet, während Merbau oder Nussbaum für dunkle, edle Brauntöne stehen. Am weitesten verbreitet ist jedoch Eichenholz, da die Baumart durch ihre breit gefächerten Unterarten eine besonders große Farbvielfalt bietet – von hell über rötlich bis hin zu sehr dunklen Brauntönen.

Vor dem Kauf: Fertigparkett als Muster bestellen!

Haben Sie ein oder mehrere endbehandelte Parkette gefunden, die zu Ihrem Einrichtungsstil passen, empfehlen wir, vor der endgültigen Entscheidung ein Handmuster bei uns zu bestellen. Mit dem Musterservice von BodenFuchs24 können Sie die gewünschten Beläge in Ihrer eigenen Umgebung prüfen und besser beurteilen, wie Farbe, Struktur und Oberfläche wirken.

Der Musterservice ist zwar kostenpflichtig, Sie erhalten dafür jedoch einen Einkaufsgutschein, den Sie direkt in unserem Onlineshop einlösen können.

Fertigparkett verlegen: Was gibt es zu beachten?


Bei mehrschichtigem Fertigparkett kommen grundsätzlich zwei Verlegetechniken infrage: die schwimmende Verlegung und die vollflächige Verklebung. Die schwimmende Verlegung ist bei den meisten Fertigparketten üblich, da ihre Belagsstücke über ein integriertes Verbindungssystem miteinander verbunden werden und ohne feste Verbindung zum Untergrund auskommen. Diese Methode ist vergleichsweise einfach umzusetzen und eignet sich daher auch für ambitionierte Do-it-yourself-Projekte.

Alternativ kann mehrschichtiges Fertigparkett auch vollflächig verklebt werden. Diese Verlegeart erhöht die Strapazierfähigkeit des Bodens, reduziert Geh- und Trittschall und macht den Belag weniger empfindlich gegenüber stehender Nässe. Allerdings erfordert die Verklebung Erfahrung im Umgang mit Parkettklebstoffen sowie ein hohes Maß an Präzision und Timing. Aus diesem Grund wird sie in der Praxis meist von einem Fachbetrieb ausgeführt, was die Verlegekosten entsprechend erhöht.

Bei massivem Fertigparkett ist das Verkleben obligatorisch, da die Belagsstücke über kein Klicksystem verfügen. Die erforderlichen Klebemittel können Sie in unserem Onlineshop gleich dazubestellen.

Fertigparkett auf Fußbodenheizung?

Grundsätzlich ist Fertigparkett für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet, allerdings nicht jeder Belag. Entscheidend ist die Herstellerfreigabe, da sowohl der Materialaufbau als auch die Gesamtstärke des Parketts den Wärmedurchlass beeinflussen. Zu dicke Beläge können die Effizienz der Fußbodenheizung deutlich reduzieren. Sie sind in unserem Sortiment allerdings die Ausnahme.

Die fachgerechte Verlegung von Fertigparkett ist in der DIN EN 18356 "Parkett- und Holzpflasterarbeiten" geregelt. Für Untergründe mit Fußbodenheizung wird darin die vollflächige Verklebung empfohlen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Durch die direkte Verbindung mit dem Untergrund werden Lufteinschlüsse vermieden, die den Wärmedurchlasswiderstand erhöhen und die Heizleistung beeinträchtigen könnten. In unserem Ratgeber zur Verlegung von Fertigparkett auf Fußbodenheizungen gehen wir auf diese Punkte ausführlich ein.

Untergrundvorbereitung für Fertigparkett

Auch Fertigparkett benötigt einen ebenen, festen, sauberen und trockenen Untergrund. Weist der Untergrund Mängel auf, müssen diese vor der Verlegung ausgeglichen werden. Spachtel- und Ausgleichsmassen eignen sich, um Unebenheiten zu beseitigen – dabei können bereits wenige Millimeter entscheidend sein. Genaue Toleranzwerte sind in der DIN 18202 "Maßtoleranzen im Hochbau" festgelegt. Grundsätzlich gilt: Klick-Fertigparkett ist etwas toleranter gegenüber Unebenheiten als verklebtes Fertigparkett.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Restfeuchte des Untergrunds. Bei mineralischen Ausgleichsmassen gilt es, die vom Hersteller angegebene Trockenzeit einzuhalten. Danach ist auf diesen Untergründen eine Dampfbremse erforderlich, damit aufsteigende Restfeuchte aus dem Untergrund nicht mit dem Fertigparkett in Berührung kommen kann. Möchten Sie Konstruktionsplatten aus Holzfaserwerkstoffen oder Holzdielen als Untergrund nutzen, ist es wichtig, dass diese hinterlüftet sind. Ansonsten könnten sich zwischen ihnen und dem Parkett unter Lufteinschluss Mikroorganismen und Schimmel bilden. Weitere geeignete Untergründe sind Steinböden, verklebte Designböden und alle anderen fixierten, nicht-nachgiebigen Bodenbeläge.

Zur Untergrundvorbereitung für Fertigparkett gehört auch das Verlegen einer Trittschalldämmung, um den Geh- und Trittschall zu mindern, den Parkett sonst leider sehr gut an die umgebenden Räume weiterleitet. Falls Sie eine Dampfbremse benötigen, greifen Sie am besten zu einer Unterlagsmatte, die beides kann! Das spart Aufwand und Kosten. Geeignete Trittschalldämmungen können aus Hanffilz, Holzfasern, Kokosfasern, Kork, Polyethylen und Riffelpappe gefertigt sein. Wichtig ist, dass sie den Trittschall um mindestens 14 Dezibel (dB) mindern.

Anwendungsbereiche für Fertigparkett

Fertigparkett eignet sich für nahezu alle Wohnbereiche. Feuchträume sind grundsätzlich ausgenommen, allerdings gibt es mittlerweile auch Modelle aus robusten Holzarten wie Eiche, Esche oder Lärche, die von den Herstellern für Bäder oder WCs freigegeben sind. Voraussetzung ist eine vollflächige Verklebung, eine ölbehandelte Oberfläche sowie ein zusätzlicher, hydrophober Kantenschutz. Die Randfugen sollten mit einer dauerelastischen Fugenmasse geschlossen werden.

Auch für öffentlich zugängliche oder gewerblich genutzte Räume kann Fertigparkett geeignet sein – vorausgesetzt, der Belag ist für die entsprechende Beanspruchung ausgelegt. Zwar gilt verklebtes Massivparkett als besonders langlebig, mehrschichtiges Fertigparkett bietet jedoch den Vorteil, dass es sich bei Bedarf leichter wieder entfernen lässt, etwa in Mietobjekten. Welche Lösung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte vor dem Kauf mit dem Hersteller oder unserer Beratung abgestimmt werden.

Bei stark beanspruchten Bereichen ist zudem die richtige Pflege entscheidend. Geölte und gewachste Fertigparkette sind hier oft im Vorteil, da sie leichter renovierbar sind und sich bei Bedarf auch partiell ausbessern lassen.

Haben wir Ihnen einen hilfreichen Überblick über Parkettboden vermitteln können? Dann zögern Sie nicht, mit der Recherche nach einem Belag zu beginnen, der die technischen Voraussetzungen für Ihren Anwendungsfall erfüllt und zugleich Ihren ästhetischen Ansprüchen Rechnung trägt. Bei BodenFuchs24 stehen Ihnen über einhundert Modelle von verschiedenen Markenherstellern zur Auswahl. Gerne beraten wir Sie über unsere Hotline, per E-Mail oder mithilfe des Kontaktformulars bei der Kaufentscheidung!

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